Die US-Armee arbeitet mit der University of Hawaii an einem Projekt zur Entwicklung von 3D-gedruckter Haut. Ziel ist die Versorgung verletzter Soldaten mit mobilen Bioprintern direkt im Einsatzgebiet.
3D-Drucker beweisen nunmehr täglich, welche Möglichkeiten mit neuartiger Technologie und innovativen Ideen möglich sein können. Sei es in der Medizin, Forschung oder Industrie – 3D-Drucker haben ihren Platz gefunden und sind aus diesen Bereichen heute schon kaum mehr wegzudenken.
Seit Beginn des rasanten Anstiegs der Nachfrage nach 3D-Druckern vor etwa zwei Jahren, gibt es eine Nation, die nicht nur am meisten von dieser Technologie Gebrauch macht, sondern auch jeden Tag neue Anwendungsmöglichkeiten präsentiert: die USA. Als das Non-plus-Ultra-Vorbild schlechthin sind die Vereinigten Staaten seit dem die Nummer 1, was den 3D-Druck und die 3D-Drucktechnologie angeht (mehr zum Thema 3D-Druck in den USA). Und nicht nur in den oben genannten Bereichen werden 3D-Drucker eingesetzt, auch die US-Army, das wohl größte und mächtigste Heer weltweit, hat an der Nutzung von 3D-Druckern Gefallen gefunden.
Neben kostengünstigen Waffen, die mithilfe von 3D-Druckern vor Ort gedruckt werden können und sofort einsatzbereit wären, speziell angefertigten Körperpanzer für Soldaten und noch unzählig weiteren Sektoren der US-Army kann das chronisch klamme US-Militär von der 3D-Drucktechnologie profitieren.
Wie weit die US-Army noch gehen wird und wie weit sich das mit der Technologie und Entwicklung von 3D-Druckern vereinbaren lässt, werden die kommenden Jahre zeigen.
Auf dieser Seite zeigen wir eine Übersicht aller Artikel, Interviews, Berichte und Hintergründe rundum das Thema 3D-Druck in der U.S. Army. Wir beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen innovative Produkte vor, beobachten diese stets auch mit einem kritischen Auge und berichten über spannende Entwicklungen zum Thema „3D-Druck in der US-Army“. Alle Nachrichten erhalten Sie auch in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Die US-Armee arbeitet mit der University of Hawaii an einem Projekt zur Entwicklung von 3D-gedruckter Haut. Ziel ist die Versorgung verletzter Soldaten mit mobilen Bioprintern direkt im Einsatzgebiet.
Das US-Verteidigungsministerium plant eigenen Angaben zu Folge für die U.S. Army drei Kasernen mit einem 3D-Drucker zu bauen. Darunter soll sich die weltweit größte 3D-gedruckte Struktur befinden. Der Bau der Unterkünfte für den Truppenbesuch hat vor Kurzem begonnen und wird voraussichtlich zehn Monate andauern.
Die U.S. Army hat dem Penn State College of Engineering 434.000 US-Dollar Forschungsgelder zur Verfügung gestellt, damit diese den 3D-Druck hochfester Legierungen erforschen. Das Team plant einen Ansatz basierend auf der Laser Directed Energy Deposition (L-DED)-3D-Druckverfahren.
Das Army Research Laboratory (ARL) hat eine neue Methode für den 3D-Druck von strapazierfähigen Ersatzteilen entwickelt. Dabei kommt ein Dual-Polymer-Filament zum Einsatz. Wir stellen das thermische Ziehverfahren des ARL vor.
Ein Team des U.S. Army Engineer Research and Development Center (ERDC) fertigte unter der Leitung von Maschinenbau-Expertin Megan Kreiger im Camp Pendelton, in Südkalifornien, eine Fußgängerbrücke mit einem 3D-Drucker. Der 3D-Druck fand unter schwersten Wetterbedingungen statt, doch gelang. Die U.S. Army möchte die 3D-Drucker nun künftig auch im Rahmen internationaler Hilfseinsätze nutzen.
Mit zunehmender Verwendung der 3D-Druck-Technologie im Bauwesen gewinnt auch die Entwicklung neuer Betonmischungen immer mehr an Bedeutung. Die US-Army konnte jetzt eine neuartige Betonmischung als Patent anmelden und beim Projekt „B-Hut“ bereits eine Kaserne mit einem 3D-Drucker bauen. Langfristig will sich das US-Militär mit der schnellen Bauweise von Gebäuden militärische Vorteile verschaffen.
Der Verlust eines Gliedes ist ein traumatisches Erlebnis. Das 3D Medical Applications Center (3DMAC) aus den USA hilft vorwiegend Veteranen, das verlorene Gliedmaß durch eine Prothese aus dem 3D-Drucker möglichst gut zu ersetzen. Das Leben soll sich wieder anfühlen, wie es früher war und das scheint 3DMAC auch zu gelingen.
Das US-Marinecorps arbeitet an der Entwicklung einer Scout-Drohne, die kostengünstiger ist als ein Apple iPhone X, und nutzt dazu den 3D-Druck. Der erste Prototyp wurde bereits fertiggestellt und getestet.
Ein Tauchboot aus dem 3D-Drucker hat die US Navy in einem Proof-of-Concept vorgestellt. Bauzeit und Kosten konnten mit Hilfe des 3D-Drucks deutlich reduziert werden. Zum Einsatz kam ein 3D-Drucker für übergroße Objekte von BAAM. An dem Projekt waren zahlreich angesehene Institutionen beteiligt.
Derzeit liegt dem US-Repräsentantenhaus der Vorschlag für den US-Militärhaushalt 2018 vor. Dieser sieht auch eine verstärkte Nutzung des 3D-Drucks vor.
In den nächsten Wochen werden die US-Marines testweise mit dem Einsatz einer Drohne aus dem 3D-Drucker beginnen, die die Bezeichnung „The Nibbler“ trägt. Die 3D-gedruckte Drohne ist das erste unbemannte Flugobjekt ihrer Art, welches von konventionellen Kräften eingesetzt wird. Zugleich beherbergt sie zahlreiche Implikationen, die die Zukunft der digitalen Technologie im Verteidigungssektor darstellen können.
Der 3D-gedruckte Granatwerfer namens RAMBO (Rapid Additively Manufactured Ballistics Ordnance) wurde schon von Forschern der US-Army – Abteilung Rüstungs-, Entwicklungs- und Ingenieurforschungszentrum – getestet. Vorgestellt wurde der RAMBO Granatwerfer erstmals auf der Verteidigungskonferenz 2016.
Die US-Navy plant im Juni dieses Jahres den Testflug einer Boeing V-22 Osprey, die als flugkritische Komponenten Bauteile aus einem 3D-Drucker einsetzt. Mehr als 3 Jahre entwickelten die Wissenschaftler an den Titan-Bauteilen. Kurz vor Abschluss des Projektes sehen die Wissenschaftler die Probleme nicht in den Bauteilen sondern an ganz anderer Stelle.
Die US-Army arbeitet an einem Verfahren, wichtige Bauteile für Drohnen direkt im Kampfeinsatz mit dem 3D-Drucker ausdrucken zu können. Im Rahmen einer bevorstehenden Experimental-Veranstaltung sollen Soldaten das Verfahren jetzt ausgiebig in der Praxis testen.
Eine Kooperation zwischen amerikanischen und israelischen Wissenschaftlern und der US-Army hat zu der Idee eines neuartigen Panzers geführt, der nicht nur mit dem 3D-Drucker hergestellt werden soll, sondern auch den Aufbau von Fischschuppen zum Vorbild hat. Das MIT und Technion stecken hinter diesem Projekt.
Die US-Army plant in Kooperation mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum NSRDEC künftig maßgeschneiderte Militäruniformen mit einem 3D-Drucker herstellen zu lassen, berichtet Army Technology. Die Uniformen sollen zum einen passgenau und zum anderen bezüglich ihrer Sicherheit … „Maßgeschneiderte Militäruniform aus dem 3D-Drucker“ weiterlesen
Die US-Army plant neben dem 3D-Druck menschlicher Haut, Essen für die Soldaten und dem Druck von Fahrzeugersatzteilen direkt am Einsatzort, die 3D-Drucktechnologie für einen weiteren Anwendungszweck einzusetzen: dem 3D-Druck von Sprengköpfen. Neben der Kostensenkung sieht das US-Militär vor allem auch neue Möglichkeiten für einen „smarteren“ Aufbau der Sprengkörper.
In Zusammenarbeit mit dem hochangesehenen MIT forscht die US-Army an der Herstellung von Lebensmitteln für US-Soldaten mit 3D-Druckern. Neben der individuellen Produktion von Speisen frei nach Soldatenwunsch sollen die Lebensmitteldrucker der US-Army vor allem einen … „US-Soldaten bald mit Essen aus dem 3D-Drucker?“ weiterlesen
Die U.S. Army, die US-Weltraumagentur NASA und die University of Alabama haben jetzt eine Kooperation beschlossen mit dem Ziel zur Forschung und Förderung des 3D-Drucks. Konkret geht es in dem Kooperationspapier auch um die Waffenherstellung mit 3D-Druckern. Langfristig möchte das Militär mit der modernen Fertigungsmethode Zeit und Kosten für die Herstellung moderner Waffen sparen.