In Australien konnten Chirurgen einer jungen Frau erfolgreich ein gedrucktes Oberkieferimplantat aus dem 3D-Drucker einsetzen. Die Kosten für die Behandlung waren über 90% geringer als bei herkömmlichen Behandlungsmethoden.
Der 3D-Druck hat bisher eine Anwendung in allen denkbaren Branchen gefunden. Viele Länder weltweit investieren nennenswerte Summen in die Entwicklung der 3D-Drucktechnologien, um sich von der Konkurrenz abzuheben. So gibt es allein in Australien mehrere weltbekannte Unternehmen, die die Vorteile der 3D-Drucker für neue Entwicklungen nutzen. Im nachfolgenden Text und den News-Berichten erfahren Sie mehr über australische Unternehmen, die mithilfe des 3D-Drucks die Herstellungskosten senken und die Herstellungszeiten reduzieren. Aber auch von Berichten über Forschungseinrichtungen, Universitäten und politische Institutionen, welche sich den 3D-Druck zum Thema machen.
Eines der bekanntesten australischen Unternehmen ist Titomic aus Melbourne, das den bisher größten Metall-3D-Drucker auf den Markt gebracht hat. Dieser 3D-Drucker ist in der Lage in nur 35 Minuten ein Fahrradrahmen fertig zu stellen. Der 3D-Druck in Australien soll vor allem in den Branchen Militär, Raumfahrt, Sportgeräteproduktion und der Schifffahrt zum Einsatz kommen. Für später ist auch der Einsatz im Konstruktionssektor und Automobilbau vorgesehen. Eine solche intensive Entwicklung ist der australischen Regierung zu verdanken, die bereits jahrelang regelmäßig Geld in die Forschung und Entwicklung neuer Verfahren investiert, insbesondere in den Bereich der Metallbearbeitung. In diesem Bereich herrscht bei anderen Ländern ein starker Nachholbedarf.
In der Vergangenheit wurde in Australien auch ein Zentrum für 3D-Biodruck im Wert von 2,7 Millionen US-Dollar eröffnet. An diesem Projekt sind mehrere Universitäten beteiligt und die Ziele wurden hoch angesetzt. Die Entwickler und Forscher aus Australien befinden sich im Bereich des 3D-Biodrucks ganz klar an der Weltspitze. Neben mehreren Universitäten sind am Projekt außerdem mehrere Kliniken beteiligt. Wegen der Wichtigkeit des 3D-Drucks in Australien wurde das Fundraising Programm an den Start gebracht. Dieses Programm betont, wie wichtig es ist, den Zugang zu neuen Technologien auch Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen. Dementsprechend soll jede Schule die Gelegenheit haben, sich an diesem Programm zu beteiligen.
Die Liste der Errungenschaften, die dank der 3D-Drucktechnologie in Australien verwirklicht wurden, ist ziemlich lang und wird in den nächsten Jahren bestimmt fortgesetzt. Dafür sind natürlich weitere Investitionen notwendig, doch die australische Regierung und die in Australien ansässigen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen sind sich dieser Tatsache bewusst.
Sie erhalten auf dieser Seite eine Übersicht aller Berichte, Artikel und News über den Einsatz von 3D-Druck in Australien. Eine Übersicht über die aktuellen Neuigkeiten zum Thema 3D-Druck erhalten Sie auch in unserem kostenlosen Newsletter.
In Australien konnten Chirurgen einer jungen Frau erfolgreich ein gedrucktes Oberkieferimplantat aus dem 3D-Drucker einsetzen. Die Kosten für die Behandlung waren über 90% geringer als bei herkömmlichen Behandlungsmethoden.
Forscher der australischen Deakin University präsentierten vom 03. bis 05. März 2017 auf der Australian International Airshow mit ihrem 3D-gedruckten Bor Nitride Nanotube-Titanium (BNNT-Titanium) Verbundwerkstoff eine bahnbrechende neue Technologie.
In Australien wurde Ende Februar 2017 ein Mann verhaftet, der zahlreiche Schusswaffen mit einem 3D-Drucker gefertigt hatte. Die Polizei fand die Waffen bei ihm zuhause, wozu auch eine Glock-Pistole zählte.
Der Einsatz von 3D-Druckern schreitet auch bei der Herstellung bzw. Präsentation von Lebensmitteln immer weiter voran. Australische Forscher haben sich nun mit der Frage beschäftigt, ob Menschen diese Nahrungsmittel wirklich essen werden.
Innerhalb von gerade einmal zwei Wochen wurde in Westfield Sydney ein Louis Vuitton-Store errichtet. Dafür setzte das beauftragte Unternehmen OMUS (On demand Manufactured Unique Solutions) einen Massivit 1800 3D-Drucker ein.
Die Charity-Organisation „Act for Kids“ aus Australien hilft unter dem Projekt „Monster Crayons“ missbrauchten und vernachlässigten Kindern mit Buntstiften in Form von Monstern. In einer Crowdfunding-Kampagne konnte die Organisation jetzt 30.000 Dollar einsammeln. Möglich wurde dies erst mit Hilfe von 3D-Druckern.
Das am Herston Health Precinct eingerichtete Biofabrication Institute plant die Erforschung und Herstellung von Gewebe, Knochen und Organen mittels 3D-Druck und gilt daher als „Krankenhaus der Zukunft“. Australien zählt im Bereich des 3D-Drucks zu den aufstrebenden Ländern. Vor allem in Forschungen und Entwicklungen im Bioprinting investierte Australien zuletzt Milliarden. Ein weiterer Schritt ist nun die Einrichtung des Biofabrication Instituts am Herston Health Precinct im Osten von Australien.
In Australien haben Polizisten illegale Labore und Werkstätten ausgehoben, in denen auch illegale Waffen mit einem 3D-Drucker gefertigt wurden. Aktuell ist noch unklar ob es sich um eine Terrornetzwerk oder eine Drogenbande handelt. Die Polizei beschlagnahmte die selbstgebauten Maschinenpistolen und andere illegale 3D-Waffen.
Ein australisches Startup bietet Dildos und anderes Sexspielzeug im Pokémon-Stil aus einem 3D-Drucker. Die s.g. „Pokémoan“-Kollektion umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Sexspielzeuge, die allesamt an bekannte Charaktere aus Pokémon und Pokémon Go erinnern.
Der australische Großhandelsvertrieb Moose Toys hat mit dem Qixels 3D Maker einen 3D-Drucker für Kinder vorgestellt. Der Preis für den 3D-Drucker beläuft sich auf nur 25 US-Dollar (ca. 23 Euro). In Australien erhielt der 3D-Drucker den Titel „Spielzeug des Jahres“.
In Australien wurde mit Shane Middleton ein bekanntes Mitglied der „Mongols“ Biker-Gang verhaftet, weil bei ihm ein Waffen und Drogen gefunden wurden. Die Waffen sollen aus einem 3D-Drucker stammen, berichtet die australische Zeitung „The Age“ in ihrer Online-Ausgabe.
Der „BioPen“ ist ein 3D-Stift zum „Zeichnen“ mit Biotinte. Dabei werden Hydrogel und Stammzellen direkt mit dem BioPen auf den Knochen aufgetragen. Eine aktuelle Studie zeigte jetzt, dass mehr als 97 Prozent der Zellen aus dem BioPen überlebensfähig sind.
Das australische Unternehmen „3DLI“ hat mit Unterstützung eines 3D-Druckers eine funktionsfähige Sitar hergestellt. Bei der Sitar handelt es sich Firmenangaben zufolge um die weltweit erste funktionsfähige Sitar, die im 3D-Druckverfahren gefertigt wurde.
Ein australischer Mann wäre an dem Wirbelsäulenkrebs gestorben. Geholfen hat ihn nun der medizinische 3D-Druck. Die Neurochirurgen setzten dem Australier einen Halswirbel aus einem 3D-Drucker ein. Damit wurde nun weltweit zum ersten Mal eine Halswirbel aus dem 3D-Drucker bei einem Menschen erfolgreich eingepflanzt.
Bei Aldi gibt es ab sofort 3D-Drucker zu kaufen. Zunächst werden die Geräte bei „Aldi Australia“ in Australien angeboten. Es bleibt aber anzunehmen, dass Aldi auch zukünftig in europäischen Ländern wie Deutschland 3D-Drucker – zumindest testweise – anbieten wird und so Tchibo, Saturn, Media Markt und Galeria Kaufhof folgt.
Das australische Startup Arcadian 3D hat auf Kickstarter eine Kampagne für den neuen ARC-One 3D-Drucker gestartet. Der Preis beläuft sich auf 1.399 US-Dollar und soll Herstellerangaben zufolge die doppelte Leistung zu vergleichbaren Modellen der Preisklasse bieten.
Mit eora 3D, einem 3D-Laserscanner für das Smartphone, planen drei Gründer auf Kickstarter einen handlichen und preiswerten 3D-Scanner auf den Markt zu bringen. Und die Idee kommt gut an. In wenigen Tagen sammelte die Kampagne mehr als 330.000 US-Dollar über Crowdfunding. Das Projekt dürfte damit die magische 1.000.000 US-Dollar-Marke auf Kickstarter knacken.
Ein Professor in Australien hat den berühmten Brotaufstrich Vegemite als 3D-Druckfilament genutzt und dabei eine spannende Entdeckung für die Medizin machen können, die sich vielleicht irgendwann noch auszahlen könnte.
Das australische Startup cultivate3D möchte schon bald auf Kickstarter mit einem neuen 3D-Drucker begeistern: „The Beast“ ist ein aussergewöhnlicher Namen, der aber für Qualität, Präzision und vor allem Größe stehen soll.
Das australische Unternehmen EVX Ventures enthüllt jetzt sein Konzept zum Bau eines neuartigen Sportwagens, der nicht nur aus dem 3D-Drucker stammt, sondern auch mit Solarenergie beeindruckende Strecken zurücklegen kann.