Stratasys zählt zu den führenden 3D-Drucker-Herstellern weltweit. Auf dieser Themenseite berichten über alle aktuellen Neuigkeiten von Stratasys, Produktvorstellungen, technologische Entwicklungen, Patente, Firmenübernahmen und Gerüchte sowie die Entwicklung der Stratasys-Aktie an der Börse und Prognosen und Ausblicke in die nahe Zukunft des US-Herstellers.
Die Geschichte der Stratasys, Inc. reicht bis ins Jahr 1988 zurück. Damals erfand Scott Crump die FDM-Technologie, indem er eine Mischung aus Kerzenwachs und Polyethylen anfertigte, die er dann durch eine Heißklebepistole schoss. So fertigte er das erste 3D-Druck-Modell, einen Spielzeugfrosch für seine damals zweijährige Tochter, an. Im Jahr 1991 gründete er – gemeinsam mit seiner Ehefrau – die Firma Stratasys. Noch im selben Jahr lieferte sie den weltweit ersten 3D-Drucker aus.
Bereits im Jahr 1994 geht Stratasys an die Börse. Zwei Jahre später verkaufte das Unternehmen 60 Prozent mehr Geräte als der nächste Konkurrent. Im Jahr 1998 entwickelte Objet Geometries ein neues 3D-Druck-Verfahren auf Tintenstrahlbasis. Das Unternehmen fusionierte im Jahr 2012 mit Stratasys. Im Jahr 2002 wurde für die Planung einer Trennungsoperation siamesischer Zwillinge mit einem Stratasys 3D-Drucker ein Modell der zusammengewachsenen Köpfe hergestellt.
Auch in den Jahren 2013 und 2014 erweiterte sich das Unternehmen stetig, beispielsweise um die Marke MakerBot. Im Jahr darauf brachte das Unternehmen mit dem Connex3 den weltweit ersten Farb- und Multi-Material-3D-Drucker auf den Markt. Mit dem J750 3D-Drucker hat Stratasys einen weiteren Meilenstein gesetzt, handelt es sich dabei doch um den ersten vollfarbigen Multi-Material-3D-Drucker.
Stratasys hat aber nicht nur in die Entwicklung von 3D-Druckern und Materialien, sondern auch in CAD-3D-Programme investiert. So unterstützt das Unternehmen beispielsweise die CAD-Plattform GrabCAD, von der eine Vielzahl an Vorlagen heruntergeladen und ausgedruckt werden können. Ihre eigenen Druckvorlagen können Sie hier ebenfalls zum Download für andere Interessenten einstellen.
Auch in Zukunft dürfen wir von diesem Unternehmen viel erwarten. In dieser Rubrik finden Sie sämtliche Beiträge, die auf 3D-grenzenlos über den Hersteller bzw. dessen Produkte berichten. Damit Sie immer auf dem neuesten Stand sind, legen wir Ihnen nahe, unseren 3D-grenzenlos-Newsletter zu abonnieren.
Das Siemens Mobility RRX Rail Service Center ist das erste digitale Zentrum zur Instandhaltung von Eisenbahnen. Um mehr Eisenbahnen schneller und kostengünstiger bei gleichbleibender Qualität zu warten, greift die Siemens Mobility AG auf 3D-Druck zurück. Dafür erwarb das Unternehmen den Stratasys Fortus 450mc 3D-Drucker. Die Vorteile des 3D-Drucks für Siemens am Fallbeispiel erklärt.
GKN Aerospace aus Großbritannien ist ein bekannter Zulieferer für Flugzeughersteller und druckt seit Kurzem unter anderem seine vor allem komplexen und teuren Werkzeuge mit einem 3D-Drucker selbst. Hat die Herstellung von Spezialwerkzeugen bisher mehrere Wochen gedauert, findet die Produktion dank einem Stratasys F900 3D-Drucker in nur wenigen Stunden statt. Die erheblich schnellere Produktionszeit ist für GKN Aerospace aber nicht der einzige Vorteil, den der FDM-3D-Druck dem Unternehmen bietet.
Stratasys hat einen neuen 3D-Drucker vorgestellt. Mit dem Fortus 380mc CFE gibt es einen neuen Kohlefaser-3D-Drucker auf dem Markt. Das Gerät soll rund 61.000 Euro kosten und in vielen Bereichen einsetzbar sein.
Der deutsche Automobilhersteller Audi wird künftig einen Stratasys J750 Vollfarb-Multimaterial-3D-Drucker verwenden, um seinen Designprozess zu beschleunigen und innovativer zu gestalten. Audi hat so mehr Möglichkeiten in der Farbauswahl, im gesamten Entwicklungsprozess und erspart einiges an Zeit. Ein mehrfarbiges Deckglas für Rückleuchten entsteht zum Beispiel jetzt in nur einem einzigen Druckvorgang.
Stratasys hat seit Jahren schon einiges im 3D-Druck-Bereich geleistet. Jetzt möchte es sich mit der Kooperation mit dem Aachen Center of Additive Manufacturing (ACAM) die Lerninhalte im Studienplans im Bereich hochwertiger Kunststoffe für 3D-Druck-Technologien umgestalten. Dafür wurde bereits ein Fortus 750mc 3D-Drucker installiert.
Auf der RAPID+TCT Messe, die aktuell stattfindet, hat Stratasys den neuen J735 Drucker und neue Printlösungen vorgestellt. Das neue Farbpaket bietet ein breiteres Spektrum an Farbtönen. Gedruckte Prototypen können so sehr realitätsnah am späteren Produkt produziert werden.
Mit dem neu gegründeten Vulcan Labs möchte Stratasys produktionsspezifische, additive Fertigungslösungen basierend auf der Powder-Bed-Fusion-Technologie (PBF) entwickeln. Die Aufgabe von Vulcan Labs besteht darin, die Qualität, Wiederholbarkeit und Effizienz von PBF-basierten Systemen zu verbessern und die Leistung in die reale Produktion zu übertragen. Ein Schwerpunkt liegt auf Metallen.
Das Pharmaunternehmen UPSA aus Frankreich hat mit Unterstützung von einem 3D-Drucker die Kosten für Bauteile, die in der Produktion benötigt werden, deutlich reduziert. Allein für ein Bauteil ließ sich eine Kosteneinsparung von 95% erreichen. Die Anschaffunskosten für den Stratasys Fortus mc 450 3D-Drucker haben sich innerhalb eines Jahres bereits amortisiert.
Mit dem Stand an der Hannover Messe 2018 bringt das israelisch-amerikanische Unternehmen Stratasys einige neue Produkte für additive Fertigung mit, über die wir im 3D-grenzenlos Magazin zuletzt berichteten. Vorgestellt werden unter anderem den Multimaterial-Vollfarb-3D-Drucker J750, den 3D-Drucker Stratasys F370 und das All-in-One-Prototypingsystem F123. Auch zu sehen, der Robotic Composite 3D Demonstrator, der entwickelt wurde, um den 3D-Druck von Composit-Bauteilen zu revolutionieren. Als neuer Partner von Stratasys stellt sich ein neuer, namhafter deutscher Technologiekonzern vor.
Die neuesten Zahlen von Stratasys sehen gar nicht schlecht aus. Die Umsätze steigen und eine neue Metall-3D-Druckplattform ist in Planung. Der Verkauf des H2000 Großformatdrucksystems ist außerdem am Laufen. Die Verantwortlichen von Stratasys sind zuversichtlich, dass die Prognose für weitere Gewinne gut ist. Sehen das aber alle so? Das sind die Aussagen vom Stratasys-Management für das Jahr 2018.
Solidscape hat mit dem neuen 3D-Drucker-Modell S390 einen hochpräzisen 3D-Drucker geschaffen, der deutlich schneller als sein Vorgänger sein soll. Auch die Produktivität ist um einiges höher als beim S350. Der 3D-Drucker, der vor allem für Juweliere, aber auch für Feingussunternehmen gedacht ist, wird gerade auf der MJSA-Messe (Manufacturing Jewellers & Suppliers of America) präsentiert. Wir stellen den Solidscape S390 einmal genauer vor.
PostNord aus Skandinavien hat Erfahrung mit Logistik und Kommunikation, Sony ist ein bekanntes Technologieeunternehmen. In Kooperation arbeiten sie an einem 3D-Druck-Projekt, dass den Nutzern leichteren Zugang zu 3D-Drucken ermöglichen soll. Mit der 3D-Creator App leistet Sony seinen Beitrag dazu. Mit dabei ist auch der Multi-Material und Farb-3D-Drucker J750 von Stratasys und die Plattform für industriellen 3D-Druck 3YOURMIND.
Seit längerem arbeitet das US-Unternehmen Stratasys an einem neuen 3D-Metalldrucker, der leichte, komplexe und maßgeschneiderte Bauteile fertigt. Mit dem neuen 3D-Drucker ist es möglich, kleine Stückzahlen von Metallteilen rentabel herzustellen. In Kürze wird der neue Stratasys Metalldrucker vorgestellt.
Das US-Olympia-Team will bei den aktuell laufenden olympischen Winterspielen 2018 im Rennrodeln mit einem Schlitten aus dem 3D-Drucker die Goldmedaille gewinnen. Zum Einsatz kamen bei dem 3D-Druck Hochleistungsmaterialien. Der 3D-Druck wurde auch über die gesamte Zeit der Produktentwicklung, dem Prototyping, eingesetzt und soll schließlich insgesamt einen wesentlichen Beitrag leisten, das US-Team zur Goldmedaille zu führen. Das Rennen wird im TV übertragen und startet in Kürze.
Stratasys ist ein weltweit führender Hersteller von 3D-Druckern, vor allem für den industriellen Einsatz. Nun hat das Unternehmen für den deutschsprachigen Raum ein Online-Portal entwickelt, welches es ermöglicht, den 3D-Druck beim Unternehmen direkt in Auftrag zu geben. Dazu kooperiert Stratasys mit regionalen Partnern.
The Chocolate Factory aus Rotterdam setzt für seine Fertigungsanlagen zukünftig auch ein Bauteil aus dem 3D-Drucker ein. Damit reagiert das Unternehmen auf Probleme mit der Fertigungsanlage, die lange Wartezeiten auf Ersatzteile zufolge hatten. Mit Hilfe von 3D-Druck kann die niederländische „Schokoladenfabrik“ jetzt Ersatzteile in bessere Qualität und deutlich schneller nachordern.
Viele Ärzte üben ihre Eingriffe an Leichen oder greifen auf Tierversuche zurück. Mit dem neuen System BioMimics von Stratasys können realitätsnahe 3D-Modelle gedruckt werden, die noch genauer auf den zu operierenden Patienten zugeschnitten sind.
Der US-Hersteller für industrielle 3D-Drucker, Stratasys, verkündete auf der formnext 2017 seine offene Voxel Print-Schnittstelle für den Vollfarb-Multi-Material-3D-Drucker J750. Damit kann ab sofort auch der 3D-Druckertreiber Cuttlefish des Fraunhofer IGD eingesetzt werden und bedeutet eine neue Phase für den hochvolumigen 3D-Druck. Die Details.
Der 3D-Drucker Hersteller Stratasys Ltd. gab gestern bekannt, dass Ärzte für Kardio-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Mainz die PolyJet 3D Technologie für die Planung von komplexen, lebensgefährlichen Gefäßoperationen nutzen. Die Verwendung der 3D-gedruckten Modelle würde zu einer erheblichen Reduzierung der OP-Zeit, vor allem aber auch zu einer noch besseren OP-Planung und erheblichen Kostenreduzierungen führen.
Auf der diesjährigen formnext, die heute ihre Pforten öffnete und bis zum 17. November läuft, präsentiert das Chemieunternehmen SABIC sein neues differenziertes Schlagzähfilament und stellt zugleich eine neue Produktfamilie in Europa vor, mit der das Potenzial additiver Fertigungsverfahren erweitert werden kann.