News zum Thema
Das israelische Bioprinting-Unternehmen CollPlant hat seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. Darin zeigte sich eine Umsatzsteigerung von 165%. Neue Forschungspartner und das Erreichen vereinbarter Meilensteine sollen diese Zahlen nochmals erhöhen. Außerdem steigt die Nachfrage nach Lösung für den 3D-Druck mit organischen Substanzen.
Das in Großbritannien beheimatete Luftfahrtunternehmen Senior Aerospace BWT hat sich zukünftig für den Einsatz von additiver Fertigung entschieden. Dafür werden jetzt 3D-Drucker von Stratasys installiert. Senior Aerospace BWT geht davon aus einige Flugzeugbauteile künftig um 75% schneller herstellen zu können.
In der Bibliothek der nordrhein-westfälischen Stadt Selm wurde ein Makerspace eingerichtet. Dieser ist mit 3D-Druckern, Robotern und anderen Maker-Werkzeugen ausgestattet, die Jung und Alt neue Technologien näherbringen sollen. Neben der kostenfreien Benutzung der Geräte haben Besucher auch die Möglichkeit, sich über Workshops mit dem Thema 3D-Drucker vertraut zu machen.
Forschende und Studierende an der FH Bielefeld können seit Kurzem mit dem DragonFly LDM 3D-Drucker vom Hersteller Nano Dimension arbeiten. Der Hybrid-3D-Drucker kann mit mehreren 3D-Drucker-Materialien arbeiten und komplexe Objekte in einem Produktionsschritt herstellen. Neben den Materialforschern von CiMT an der Fachhochschule können auch weitere Fachbereiche wie die Mitarbeiter des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik ab sofort mit dem 3D-Drucker arbeiten.
Der US-Automobilhersteller Ford setzt zusammen mit HP Inc. auf den 3D-Druck von Fahrzeugteilen aus recycelten Kunststoff- und Metallpulverresten. Zusammen haben die beiden Unternehmen einen Weg gefunden einen geschlossenen Abfallkreislauf zu entwickeln, der es möglich macht, aus recycelten 3D-Drucker-Materialien neue, hochwertige Autoteile herzustellen.
Das norwegische DNV GL hat mit dem DNVGL-SE-0568 ein Spezifikationsdokument entworfen, das den 3D-Druck in der Öl- und Gasbranche unterstützen soll. Es sollen unter anderem Sicherheits- und Qualitätsstandards für additiv hergestellte Teile bestätigt werden. Auch 3D-Druck-Materialien sind dabei ein wichtiges Thema.
Am Stadtrand von Austin (Texas, USA) ist ein ganzes Wohngebiet aus 3D-gedruckten Häusern entstanden. Als einer der ersten Bewohner ist jetzt der ehemaligen Obdachlose Tim Shea in eines der Häuser aus dem 3D-Drucker eingezogen. Weitere obdachlose Menschen sollen in Kürze folgen.. Mit den 3D-gedruckten Wohnhäusern entsteht leistbarer Wohnraum in immer mehr Gegenden weltweit.
Das lateinamerikanische 3D-Druck-Dienstleistungsbüro „3D in Metal“ hat den 3D-Drucker WarpSPEE3D vom australischen Hersteller SPEE3D erhalten. Mit dem Großformat-3D-Drucker stehen dem lateinamerikanischen 3D-Druck-Dienstleister nun mehr Möglichkeiten zur Verfügung, schneller auf Kundenanfragen nach Ersatzteilen zu reagieren.
Das in Großbritannien ansässige Motorsportunternehmen Prodrive hat mit einem neuen Team an der Rallye Dakar 2021 teilgenommen. Die unerwartet auftretenden Folgen der Coronavirus-Pandemie warfen ihre Pläne durcheinander. So griffen sie erstmals auf den 3D-Druck zurück, um Kosten und Zeit der Optimierung seiner Fahrzeug zu sparen. Zum Einsatz kam der METHOD X 3D-Drucker von MakerBot.
Der Automobilhersteller Audi und das 3D-Druck-Unternehmen EOS arbeiten seit mehreren Jahren zusammen am Einsatz von 3D-Druck für den Werkzeugbau. Audi verwendet dabei den 3D-Drucker EOS M 400. Gefertigt wurden bislang zwölf Werkzeugsegmente von vier Werkzeugen für die Warmformung.
Der japanische Automobilhersteller Nissan hat im Jahr 2017 sein NISMO Heritage Parts-Programm begonnen, bei dem das Unternehmen an Wegen arbeitet, Ersatzteile älterer Fahrzeugmodelle mit kostengünstig herzustellen. Nun gab Nissan bekannt, dass es mit weiteren Methoden das eigens dafür aufgesetzte NISMO Heritage Parts-Programm ausbauen möchte. Dazu zählen der 3D-Druck und die beidseitige formlose Bearbeitung mit Robotern.
ICON und 3Strands haben gemeinsam die ersten Häuser in ihrem „East 17th Street Residences“-Bauprojekt in East Austin, Texas (USA), auf den Markt gebracht. Die 3D-gedruckten Wohnhäuser mit einem Wohnraum von bis zu 185 m² werden ab Sommer 2021 beziehbar sein. Wir stellen sie vor.
Das 3D-Druck-Unternehmen VELO3D hat einen Platz auf der renommierten Liste von Fast Company erhalten. In der Kategorie der „Innovativsten Unternehmen für das Jahr 2021“ konnte VELO3D die Jury mit seiner Arbeit überzeugen. Für Fast Company war es wichtig, Unternehmen auszuwählen, die „Furchtlosigkeit, Einfallsreichtum und Kreativität angesichts der Krise“ gezeigt haben und gleichzeitig auch in Zukunftsbranchen tätig sind.
Das britische Unternehmen Renishaw, das seit 2012 auch industrielle 3D-Drucker auf den Markt bringt, hat bekannt gegeben, dass es zum Verkauf steht. Beide Gründer Renishaws, Sir David McMurtry und John Deer, wollen aus der Firma aussteigen. Zusammen halten beide Gründer über 50% der Aktien. Als Gründe nennen die beiden scheidenden Geschäftsführer, dass es jetzt „der optimale Zeitpunkt“ wäre, aus der Firma auszusteigen.
Die chinesische Huaxing Group erhielt die Zulassung der chinesischen National Medical Products Administration (NMPA) für Medizinprodukte der Kategorie 3, für ihre porösen Wirbelsäulenfusionskäfige (Cages). Diese stellte die Huaxing Group mit einem FS121M 3D-Drucker von Farsoon Technologies her. Die Zulassung ist ein weiterer Schritt im 13. 5-Jahres-Plan von China zur Weiterentwicklung fortschrittlicher Technologien, zu denen China auch den 3D-Druck zählt.
Der in Lübeck ansässige Hersteller industrieller Metall-3D-Drucker SLM Solutions hat die ersten Zahlen für sein Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht. In diesen zeigt sich trotz Coronavirus-Pandemie ein deutliches Umsatzwachstum von 20% auf einen Gesamtumsatz von 61 Millionen Euro für 2020.
Der polnische Hersteller für 3D-Drucker Zortrax will einer Absichtserklärung zufolge 4500 Schulen weltweit mit einem 3D-Drucker ausstatten. In den Skriware-Schulen sollen im Rahmen des Programms Programm „Active Blackboard“ und zusammen mit Skriware SkriLab-Workshops entstehen die allesamt über 3D-Drucker für die Pädagogen bestehen.
Der deutsche Hersteller von Sonderbaumaschinen erler GmbH aus Baden-Württemberg setzt seit einiger Zeit auf 3D-Druck für seine Produktion. Dafür wurde der Mark Two 3D-Drucker von Markforged erworben. Seither profitiert erler von den Vorteilen der additiven Fertigung, wie eine bessere Wirtschaftlichkeit seiner Produktion und mehr Flexibilität, wie es in einem Anwenderbericht heißt. Der deutsche Sonderbaumaschinenhersteller denkt jetzt sogar über die Anschaffung eines weiteren 3D-Drucksystems nach.
Medizinern am indischen Fortis Hospital Shalimar Bagh ist eine seltene Schädeloperation an einem 18-monatigen Kind gelungen. Das Kleinkind litt an Trigonozephalie – eine Krankheit, bei der die Form der Vorderseite des Kopfes dreieckig ist. Anhand realistischer Modelle aus dem 3D-Drucker konnten sich die Mediziner optimal auf den äußerst schwierige Gesichtsoperation vorbereiten.
Das US-amerikanische Verteidigungsministerium sieht im 3D-Druck eine Zukunftstechnologie für das Militär und veröffentlicht jetzt sein erstes Strategiepapier, um den 3D-Druck verstärkt in die verschiedene militärische Bereiche zu integrieren. Das sind die Pläne des US-Verteidigungsministeriums für den Einsatz der 3D-Drucktechnologie in der U.S. Army für die Zukunft.
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