News zum Thema
Der US-amerikanische 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems ist seit der Gründung im Jahr 2005 in seinem Hauptsitz in South Carolina tätig. Nach mehr als 30 Jahren verfügt das Unternehmen nun weltweit über mehr als 2.000 Mitarbeitern in mehr als 25 Standorten. Nun hat das Unternehmen eine Erweiterung seines Hauptsitzes in South Carolina um ca. 9300 Quadratmeter angekündigt. Das soll Platz für neue und erweiterte Laboratorien schaffen.
US-Forscher der University of Maine haben von staatlicher Stelle 2,8 Mio. US-Dollar erhalten um die Herstellung von Windturbinenblättern aus biobasierten Materialien mit Hilfe von 3D-Druck zu beschleunigen. Einige Firmen aus der Branche unterstützen die Arbeit zusätzlich. Die Entwicklungszeit soll mit Unterstützung der Gelder und der 3D-Drucktechnologie um sechs Monate beschleunigt werden und 50% der Kosten einsparen.
Der globale 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems hat mit United Therapeutics und Lung Biotechnology PBC ein neuartiges Verfahren für den 3D-Druck von organischem Gewebe erarbeitet. Damit könnten sich Medikamente zukünftig schneller entwickeln lassen. Auch auf Tierversuche könnte verzichtet werden. 3D Systems möchte mit der Zusammenarbeit mit United Therapeutics und anderen medizinischen Unternehmen verstärkt in auf dem Markt der regenerativen Medizin und 3D-Bioprinting Fuß fassen.
Viele Fragen sich: Was kostet ein Haus aus einem 3D-Drucker? In den USA wird derzeit ein 130 qm² großes Einfamilienhaus verkauft. Es ist eigenen Angaben zufolge das erste kommerzielle 3D-gedruckte Ökohaus, das von SQ4D gebaut wurde. Mit günstigeren Häusern, die gleichzeitig besser für die Umwelt und stabiler sind, will das Unternehmen das Wohnen leistbarer machen.
Das tschechische 3D-Druck-Unternehmen und Hersteller von Desktop-3D-Druckern Prusa Research hat die Geschäftszahlen und weitere Kennzahlen aus dem Vorjahr, welches geprägt war von der Coronavirus-Pandemie, vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass das Unternehmen seine Anzahl produzierter 3D-Drucker weiter deutlich steigern konnte. Auch die Produktion von Filamenten stieg bei Prusa auf eine Gesamtzahl von 500 Tonnen im Jahr 2020.
Das deutsche 3D-Druck-Unternehmen SLM Solutions hat das erste Memorandum of Understanding (MoU) für den Verkauf seiner NXG II 600 3D-Drucker unterschrieben. Ein europäischer OEM hat sich zum Erwerb von fünf Additiven Fertigungsmaschinen des an der Börse notiertem Lübecker Herstellers entschieden. Die fünf Maschinen, die sich auch für die additive Serienfertigung eignen, werden im nächsten Jahr an den OEM ausgeliefert.
Das österreichische 3D-Druck-Unternehmen Incus GmbH hat 2019 sein Hammer Lab35-3D-Druck-System auf der formnext vorgestellt. Die lithografiebasierte AM-Lösung wird seit 2020 in Serie produziert. Von der Universität Pforzheim und dessen Ausgründung Metshape erhält Incus laufend Feedback, um das Hammer Lab35-3D-Druck-System laufend zu optimieren.
In der Altstadt von Erlangen stehen die Läden leer. Um etwas mehr Leben in die Altstadt zu bringen, plant die bayerische Stadt jetzt mit Gründung des Makerspace für Erlangen e.V. einen Ort für Makers einzurichten. Der Erlanger Makerspace soll neben 3D-Druckern auch andere Werkzeuge und Tools für Bastler erhalten. Die Initiatoren hoffen so Menschen miteinander in Verbindung zu bringen, gemeinsame neue Projekte ins Lebens zu rufen und Gegenstände zu reparieren anstatt sie wegzuwerfen.
Der US-amerikanische Automobilhersteller Ford nutzt seit Kurzem den 3D-Drucker Form 3L von Formlabs in seinem Werk in Spanien. Ford ist dem 3D-Druck-Unternehmen Formlabs zufolge das erste Automobilunternehmen, das den Großformat-SLA-3D-Drucker Form 3L in Europa einsetzt. Der Automobilhersteller stellt mit dem Gerät unter anderem Ventilkappen schnell und kostengünstig in seinem Karosserie- und Montagewerk in Valencia selbst her.
Das US-amerikanische Unternehmen NUBURU hat sieben neue Patente aus dem In- und Ausland mit Bezug auf die Additive Fertigung erhalten. Die Patente gehören zum NUBURU-Grundpatent „3D-Druckgeräte und -methoden“ und wurden sowohl vom US-Patentamt als auch außerhalb der USA bestätigt. Die „Blaue Lasertechnologie“ von NUBRU, als Kerntechnologie der Patente, arbeitet laut dem Unternehmen viermal schneller als herkömmliche Methoden.
Die Uniklinik Köln und die Medizinische Fakultät verfügen seit Kurzem über einen 3D-Drucker. Dieser soll neben Forschung und Lehre auch für eine verbesserte Patientenversorgung sorgen. Vorstellbar ist unter anderem der 3D-Druck von Körperteilmodellen auf Grundlage von CT- oder MRT-Scans zur besseren Operationsvorbereitung.
Das Raumfahrt- und 3D-Druck-Unternehmen Relativity Space wurde vom Launch Services Programm (LSP) der US-Raumfahrtbehörde mit dem Start von den Kleinsatelliten „SmallSats“ beauftragt. Geplant ist der Start für den 30. Juni 2022. Relativity Space wurde bekannt für seine erste 3D-gedruckte Rakete Terran 1 und bringt immer wieder neue 3D-Druck-Projekte für die Raumfahrt an den Start.
Das australische Unternehmen iKAD Engineering hat das auf Robotik und der patentierten WAM-Technologie basierende 3D-Druck-System Arcemy vom Hersteller AML3D erworben. Das 3D-Drucker für großformatige Objekte kombiniert Robotertechnologie, Schweißen und CAD-Software-Design. Es ist der dritte Verkauf eines Arcemy Systems in diesem Jahr für AML3D.
Auf dem Campus des Institute for Advanced Learning and Research (IALR) im Süden Virginias (USA) wird das Center for Manufacturing Advancement errichtet. Unternehmen sollen dort die Möglichkeit erhalten sich zu informieren und Unterstützung einzuholen, um ihre Produktion – auch mit Hilfe des 3D-Drucks – zu verbessern. Die Philips Corporation ist eines der ersten Unternehmen das sich im CMA einrichten wird.
Großbritanniens Austritt aus der EU steht kurz bevor und auch britische 3D-Druck-Unternehmen wie Renishaw müssen sich an die neue Situation anpassen, die nur wenigen global agierenden Unternehmen gefallen dürfte. Der britische 3D-Drucker-Hersteller Renishaw hat jetzt seine Strategie für den Brexit vorgestellt.
Einen Tag vor Weihnachten wurde das Rusatom – Additive Technologies Zentrum (ATC) eröffnet, das sich am Standort des Moskauer Polymetallwerks von ROSATOM befindet. Im ATC soll entwickelt, erforscht und additiv gefertigt werden. Das Zentrum ist mit 3D-Druckern des Mutterunternehmens ROSATOM ausgestattet.
Das Unternehmen 14Trees stellt mit einem BOD2 Konstruktions-3D-Drucker vom Hersteller COBOD bezahlbare Häuser im südafrikanischen Malawi her. Wir haben die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Die Projektverantwortlichen sind „von der Geschwindigkeit beeindruckt“, wie preiswerte Häuser in Malawi entstehen.
Das deutsche Chemieunternehmen Evonik gab bekannt, dass es eine Minderheitsbeteiligung am asiatischen 3D-Druck-Unternehmen UnionTech erworben hat. Das Unternehmen möchte damit seine Position in China stärken und den industriellen 3D-Druck voranbringen. Außerdem profitieren beide Seiten von neuen 3D-Druck-Materialien.
Das japanische Industriegasunternehmen Taiyo Nippon Sanso Corporation (TNSC) eröffnet mit dem „AM Advanced Room“ eine neue Forschungs- und Entwicklungsanlage für den Metall-3D-Druck. In der Anlage sollen in den nächsten Monaten und Jahren neue, additive Fertigungstechnologien entstehen. Der Forschungsbereich wurde gleich zu Beginn mit mehreren 3D-Druckern ausgestattet.
In Belgien wurde im Frühjahr ein Haus aus Beton mit einem 3D-Drucker hergestellt. Jetzt erhielt das 3D-gedruckte Gebäude eine Solarfassade, die das Gebäude nachhaltig mit Energie versorgt. Das Haus steht für Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Zukunftstechnologien im Bauwesen.
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