News zum Thema
Der 3D-Druck kann Astronauten im Weltraum in Zukunft wertvolle Dienste leisten. In einem Test wurde jetzt erstmals ein mit einem 3D-Drucker hergestelltes Keramikobjekt für den Einsatz im Weltraum als geeignet empfunden. Wir stellen die Details zum „Ceramic Manufacturing Module“ von Redwire einmal genauer vor.
Das südkoreanische Unternehmen RYUJINLAB plant einen 3D-Druck-Service für Objekte aus Metall. Die Objekte werden mit einem selbst entwickelten Metall-3D-Drucker von RYUJINLAB hergestellt, der dem Unternehmen zufolge mit weltweit bekannten Unternehmen für Desktop-Metalldrucker, wie Markforged oder Desktop Metal, mithalten können soll.
PepsiCo Inc., einer der drei größten Hersteller von Softdrinks weltweit, hat in den vergangenen Jahren an dem neuen Design seiner 2-Liter-Flasche gearbeitet. Die Coronavirus-Pandemie drohte den Projektfortschritt auf unbestimmte Zeit zu unterbrechen. Mit Hilfe von 3D-Druckern und Virtual-Reality-Headsets gelang es dem US-Unternehmen jetzt, trotz der COVID-19-Pandemie und damit verbundenen Einschränkungen im Projektteam das Design-Projekt erfolgreich abzuschließen.
Das Unternehmen Blue Origin hat sich gemeinsam mit anderen Raumfahrtunternehmen an der Teilnahme eines Entwurfswettbewerbs der NASA beworben und liegt mit seinem Mondlander aktuell sehr gut im Rennen. Blue Origin setzt auf einen mit 3D-Druck hergestellten Hochleistungsmotor namens „BE-7“ und konnte in ausführlichen NASA-Tests seine Eignung für die Landung auf dem Mond in dieser Woche unter Beweis stellen.
Das australische Unternehmen Volta hat mit dem italienischen Designkollektiv Metafora ein Universalladekabel entwickelt, das äußerst stabil ist und der Hersteller deshalb eine lebenslange Garantie verspricht. Wesentlich verantwortlich für die extrem kurze Produktentwicklungszeit von nur 3 Monaten, war die Herstellung der Prototypen mit dem 3D-Drucker. Sie half es den Designern, schneller und kostengünstiger voranzukommen. Die Massenfertigung der Volta Universalladekabel hat bereits begonnen.
Statt Spritzguss setzt die Breco Antriebstechnik Breher GmbH & Co. KG bei Polyurethan-Zahnriemen seit diesem Jahr auf 3D-Druck. Mit der HAGE3D Proline können individuelle, anwendungsoptimierte Zahnriemen auch in kleineren Stückzahlen ökonomisch hergestellt werden.
Ein Team von engagierten Studenten rund um den Verein ARIS plant die erste Überschallrakete der Schweiz. Dazu wurde vor Kurzem erstmals eine Rakete mit 3D-gedruckten Teilen des Teams erfolgreich gestartet. Das Team verfolgt das Ziel den begehrten Spaceport America Cup zu gewinnen und wird vom Schweizer 3D-Druck-Unternehmen Sintratec unterstützt.
Das neuseeländische Unternehmen QOROX möchte mit der Anschaffung von einem Beton-3D-Drucker vom niederländischen Unternehmen CyBe Construction den Bausektor in Neuseeland um den 3D-Druck von Gebäuden und Bauwerken erweitern. Mit dem 3D-Druck-Roboter von CyBe zeigte QOROX erstmals die Fähigkeiten dieser Technologie anhand von 3D-gedruckten Bänken, die jetzt im Stadtpark der Stadt Hamilton aufgestellt werden.
Das US-amerikanische Unternehmen für Energieerzeugungstechnologie BWX Technologies arbeitet gemeinsam mit dem Oakridge National Laboratory (ORNL) an fortgeschrittenen Reaktortechnologien. Mit der Fähigkeit, Hochtemperaturlegierungen und feuerfeste Metalle additiv herzustellen, sind sie in ihrer Arbeit einen bedeutenden Schritt weitergekommen. Die Forscher streben an die Leistung und Halbwertzeit eines Reaktors zu verbessern, bei gleichzeitig erschwinglichen Herstellungskosten.
Der deutsche Automobilkonzern Volkswagen (VW) hat zwei 3D-Drucker vom Modell J850 des US-Herstellers Stratasys erworben. Mit den industriellen FDM-3D-Druckern möchte VW seine Möglichkeiten beim Prototyping erweitern und somit weitere Innovationen bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge vorantreiben.
An der Hochschule Heilbronn wurde jetzt ein „Jugend hackt“-Labor eingerichtet, das Schülern und Studierenden gleichermaßen Zukunftstechnologien näherbringen soll. Neben dem Labor befindet sich außerdem der Makerspace der Universität, an dem die Lernenden auch auf Dinge wie Lötkolben und 3D-Drucker zugreifen können.
Das im thüringischen Bad Lobenstein ansässige Schubert & Salzer Feinguß GmbH hat mit dem CeraFab 8500 einen Keramik-3D-Drucker vom österreichischen 3D-Drucker-Hersteller Lithoz erworben. Mit dem CeraFab 8500 profitiert das Feingussunternehmen erheblich von mehr Designfreiheit bei Feingussformschalen. Der Keramik-3D-Drucker aus Österreich wurde an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena installiert.
Premium AEROTEC und GE Additive erreichten vor Kurzem die erfolgreiche Zertifizierung des 3D-Drucks von Titanbauteilen mit korrespondierenden Lasern. Damit haben die beiden Unternehmen einen weiteren Meilenstein für die additive Serienfertigung in der Luftfahrt erreicht. Weitere Schritte, um die additive Serienfertigung für ein erweitertes Teilespektrum attraktiv zu machen, sind geplant.
Das deutsche Spezialchemieunternehmen Evonik hat 400 Millionen Euro für neue Anlagen zur Produktion von Polyamid 12 an seinem deutschen Standort investiert. Trotz der Probleme, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind, schreitet der Bau sehr gut voran, berichtet Evonik. Der gesamte Bau soll im ersten Halbjahr 2021 fertiggestellt sein, indem das 3D-Druckmaterial für die industrielle Fertigung hergestellt wird.
Der deutsche 3D-Drucker-Hersteller voxeljet hat drei weitere Bestellungen für seine VJET X-3D-Drucksysteme erhalten. Die Modelle der Serie finden bereits mehrfach Einsatz in der Automobilindustrie und sollen mit additiver Serienfertigung die Herstellungskosten für die Automobilhersteller senken. Im Vergleich zu vorherigen Systemen arbeiten Voxeljet VJET X-3D-Drucksysteme zehnmal schneller als Vorgängermodelle, so der Hersteller.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space hat einen Vertrag mit Lockheed abgeschlossen. Es wird eine Terran-1-Rakete für ein Programm der NASA mit einem 3D-Drucker herstellen. Das Projekt soll 2023 an den Start gehen.
Der deutsche Automobil- und Motorradhersteller BMW will einige Komponenten seiner Rennmotorräder, die an der World Superbike-(WorldSBK-)Rennserie teilnehmen, künftig mit dem 3D-Drucker verbessern. Dadurch soll Zeit und vor allem auch Gewicht gespart werden. Mit Einsatz von 3D-Druck sollen die Rennbikes von BMW zukünftig schneller, kostengünstiger und damit effizienter optimiert werden können.
Der TÜV SÜD hat den 3D-Druckprozess mit dem LUVOCOM® 3F-Filament von LEHVOSS und den 3D-Druckern von Ultimaker umfangreich getestet und den Prozess abschließend zertifiziert. Mit der Zertifizierung wird die Genauigkeit und Replizierbarkeit der Bauteile für einen optimalen Produktionsprozess bestätigt.
Die australische Armee hat erneut den Metall-3D-Drucker WarpSPEE3D von SPEE3D im australischen Outback auf seine Einsatzzwecke und Vorteile für das Militär im Einsatzgebiet getestet. Damit will die Armee die Machbarkeit von 3D-Druck im militärischen Einsatz unter Beweis stellen. Auch der zweite, zwei Wochen andauernde Test – diesmal unter extremeren Bedingungen – war erfolgreich.
Der französische Automobilhersteller Bugatti hat mit dem Bugatti Bolide einen neuen Hypersportwagen der Öffentlichkeit vorgestellt. Dieser besteht zum Teil aus 3D-gedruckten Titanbauteilen, was ihm zu einem deutlich leichterem Gewicht und damit mehr Leistung verhilft. Bei seinem Gewichts-Leistungs-Verhältnis erreicht der Bugatti Bolide einen Wert von 0,67 kg/PS.
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