News zum Thema
Die innovative Fahrradmanufaktur Superstrata hat seine neue Plattform „Superstrata Studio“ vorgestellt, mit der es möglich ist, ein individuell an die Bedürfnisse des Fahrers angepasstes Fahrrad zu bestellen. Superstrata ist für seine Fahrräder aus dem 3D-Drucker bekannt. Die Bikes aus dem Superstrata Studio werden aus thermoplastischem Kohlefaser-Verbundwerkstoff hergestellt.
Boeing konnte das Thermoplast und auf PEKK-Basis entwickelte Polymer Antero 800NA von Stratasys für den Einsatz in der Luftfahrt qualifizieren. Nach langwierigen Tests im Rahmen des Qualifizierungsprozesses hat Boeing das Material in die Liste der „Qualifizierten Produkte“ (QPL) aufgenommen und kann somit ab sofort Flugzeugbauteile mit dem Material mit einem FDM-3D-Drucker herstellen.
HP Inc. stellt auf der bevorstehenden Formnext Connect neue Software-Lösungen und Services rund um die additive Fertigung vor. Das US-amerikanische Unternehmen möchte damit die Produktivität, Effizienz und Automatisierung der 3D-Druckprozesse optimieren. Wir stellen die Neuheiten von HP einmal vor.
Das 3D-Druckunternehmen Essentium hat einen mehrjährigen Vertrag mit der U.S. Air Force abgeschlossen. Geplant sind additive Fertigungslösungen für den Einsatz in der Luftfahrt, die bei gleichbleibender Qualität schnell und wirtschaftlich entstehen sollen. Vorrangig geht es um den Einsatz von 3D-Druck für Flugzeug- und Ersatzteile.
Das spanische 3D-Druckunternehmen BCN3D ist Teil des „COVID-19 Rapid Response Innovation Projekts, kurz CAR3D. Das CAR3D-Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, europaweit Designs für den 3D-Druck von Masken und anderen persönlichen Schutzausrüstungen verfügbar zu machen, die den EU-Normen entsprechen. Dafür werden zahlreiche 3D-Drucker eingesetzt.
Der britische Hersteller von Luxus-Automobilen Rolls-Royce ermöglicht Kunden bei seinem neuen Modell „Ghost Extended“ dank dem Einsatz der additiven Fertigung mehr Beinfreiheit. Der 3D-Druck wird bei Rolls-Royce zum ersten Mal in seinen Produktionsanlagen eingesetzt und macht auch anspruchsvollere Formen im Vergleich zu bisherigen Herstellungsverfahren möglich. Wir stellen die 3D-gedruckten Details beim neuen Modell Ghost Extended einmal vor.
Die NASA schickt mit „Perseverance“ einen Rover auf den Mars, der über 11 Teile aus einem 3D-Drucker verfügt. Es handelt sich bei den Titanbauteilen um s.g. Sekundärstrukturen, die den Erfolg der Mission nicht gefährden würden, wenn sie ausfallen.
Mit einem innovativen, vollelektrischen Rennwagenteil zeigte das NCAM aus Großbritannien die Vorteile des Elektronenstrahlschmelzens. Hergestellt wurde jetzt im Auftrag des Oxford Brookes Racing Teams ein komplexes und kritisches Bauteil für den Inneren eines Motorsportwagens. Die beteiligten Unternehmen setzten dabei auf den 3D-Druck.
Das italienische Ingenieurbüro 3DnA konnte bisher eigenen Angaben zufolge sehr erfolgreich FDM-3D-Drucker Branchen wie dem Transportwesen einsetzen. Jetzt hat 3DnA seine 3D-Drucker-Flotte um einen neuen Großformat-3D-Drucker von Stratasys erweitert, den Stratasys F900. Dieser zeichnet sich besonders durch seinen großen Bauraum und den Einsatz von Hochleistungsmaterialien aus.
Vor einigen Jahren begann GE Aviation mit der Entwicklung des bis heute weltweit größten Jet-Triebwerks GE9X, welches zu Teilen aus mit einem 3D-Drucker hergestellt wird. Jetzt erhielt das GE9X-Triebwerk die wichtige FAA-Zertifizierung und geht damit den nächsten Meilenstein nach dem erfolgreichen Text Anfang des Jahres in einer Boeing 777X.
General Motors hat zahlreiche Fahrzeugteile aus dem 3D-Drucker in Rennfahrzeugen wie der Corvette CR.8 oder dem Chevrolet Indy V6 getestet. Gemeinsam legten diese in einem Härtetest knapp 128.800 Kilometer zurück. Die Ingenieure zeigten sich begeistert und wollen zukünftig noch mehr auf die additive Fertigung setzen.
Die deutsche Steinbach AG hat ein weiteres 3D-Drucksystem vom österreichischen Unternehmen Lithoz erworben. Die CeraFab System S65 eignet sich für die industrielle Serienfertigung und ermöglicht reproduzierbare Ergebnisse im Mikrometerbereich. Der neue Keramik-3D-Drucker ist nicht das erste 3D-Drucksystem, das die Steinbach AG in seiner Produktion einsetzt-
Die deutsche SMS-Group liefert eine Pulverzerstäubungsanlage an den finnischen Edelstahlhersteller Outokumpu. Mit der Anlage soll Edelstahlpulver für den industriellen Metall-3D-Druck hergestellt werden. Jährlich sollen sich mit der Anlage bis zu 330 Tonnen hochwertiges Edelstahlpulver aus unter anderem klumpigen Metallschrott gewinnen lassen.
Die im bayerischen Weiden ansässige BAM GmbH ist seit 2011 in der Herstellung von Automatisierungslösungen, sowie mechanische und mechatronische Baugruppen spezialisiert. Zukünftig wird die BAM GmbH mit dem HP Jet Fusion 4210 auf die FDM-3D-Drucker von HP Inc. zurückgreifen und Werkstückträger additiv herstellen.
In Continental’s Kompetenzzentrum für Additives Design und -Fertigung ADaM im hessichen Karben befindet sich seit Kurzem der Fortus 450mc von Stratatsys. Dieser unterstützt den Automobilzulieferer bei einer schnellen und effizienten Herstellung von Prototypen und anderen Objekten, die sich mit einem 3D-Drucker schneller und effizienter herstellen lassen als mit konventionellen Verfahren.
Der chinesische 3D-Drucker-Hersteller Farsoon Technologies hat den 3D-Druckdienstleister Chuanglian 3D mit vier neuen 3D-Druckern beliefert. Diese wurden bereits installiert und sind einsatzbereit. Mit dem HT1001P und den Flight 403P 3D-Druckern verfügt Chuanglian 3D jetzt gleich über mehrere Großformat-Kunststoff-3D-Drucker, die Objekte mit mehr als einem Meter Länge drucken können.
Das 3D-Druckunternehmen Optomec wird der U.S. Luftwaffe eine großvolumige Produktionsmaschine zur Wiederaufbereitung von Turbinentriebwerkskomponenten liefern. Außerdem soll das Unternehmen verschiedene kostspielige Abläufe optimieren, wie zum Beispiel die Vereinfachung der aufwendigen und kostspieligen Herstellung von Ersatzteilen alter Maschinen. Der Auftragswert beträgt 1 Millionen US-Dollar.
Das US-Unternehmen LightForce Orthodontics (LFO) hat neuartige Zahnspangen aus Keramik entwickelt, die mit dem 3D-Drucker hergestellt werden. Die fertigen Zahnspangen sind genauer auf den Patienten zugeschnitten und können mit deutlich weniger Aufwand an die Entwicklungen am Gebiss der behandelnden Personen angepasst werden. In einer Finanzierungsrunde B erhielt das Unternehmen jetzt 14 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung seines Systems.
Das brasilianische Medizinunternehmen Sartori hat einen SLM 280 2.0 3D-Drucker vom deutschen Hersteller SLM Solutions erworben, um so die steigende Nachfrage nach orthopädischen Implantaten und medizinischen Instrumente in hoher Qualität und Passgenauigkeit auf die individuellen Patientenanforderungen mit Hilfe der Additiven Fertigung zukünftig erfüllen zu können.
Das australische 3D-Druckunternehmen Aurora Labs erhält ein Patent für seine MCP-Technologie in China. Weitere Patentanmeldungen in anderen Ländern werden noch bearbeitet. Für Aurora Labs ist das Patent ein wichtiger Schritt, seine MCP-Technologie weiter voranzubringen und weltweit zu wachsen.
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