News zum Thema
Für die Weiterentwicklung ihrer Häuser aus dem 3D-Drucker, kooperieren die beiden Unternehmen New Story und ICON mit fuseproject, einem Designstudio mit Sitz in San Francisco (USA). Ziel ist es die 3D-gedruckten Gebäude noch weiter an die Bedürfnisse ihrer Bewohner, die oftmals aus ärmlicheren Gegenden der Welt kommen, anzupassen.
Der Automobilzulieferer Continental hat sein Elektronik-Werk in Karben (Hessen) um ein Kompetenzzentrum für 3D-Druck erweitert. 8000 m² Platz steht für verschiedene 3D-Druckverfahren zur Verfügung und bedient die wachsende Nachfrage nach additive hergestellter Teile.
Die Wiener Linien setzen bei der Herstellung von Ersatzteile auf 3D-Drucker. Die innovative Technologie wird von den Verkehrsbetrieben sehr geschätzt, heißt es in einer Mitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin. Gefertigt werden unter anderem Leuchtstoffbalken und Schrauben aber noch zahlreiche weitere 3D-gedruckte Teile sind geplant.
Ein 3D-gedruckter Kabelschutz aus Titan wird zukünftig von General Dynamics Land Systems (GDLS) an die Produktion von GE Additive in Pittsburgh (USA) übergeben, mit dem Ziel, mit Hilfe der 3D-Drucker von GE Additive das Bauteil, welches in militärischen Bodenfahrzeugen der US-Streitkräfte eingesetzt wird, mit weniger Gewicht und in hoher Geschwindigkeit kostengünstig herzustellen. Es wird das erste 3D-gedruckte Metallerzeugnis, das auf einem US-Bodenmilitärfahrzeug installiert ist.
Stratasys hat ein autorisiertes Partnerprogramm zur Materialherstellung vorgestellt. Das Ziel ist es, neue Hochleistungspolymere für die FDM-3D-Drucker von Stratasys zum Einsatz für den industriellen 3D-Druck zu entwickeln.
Die Betriebszeit der Produktion erhöht und eine Kosten- und Zeitersparnis von jeweils 70% – 90% bei den Fertigungskosten für Teile für die Produktion – das ist laut einer Mitteilung von dem 3D-Drucker-Hersteller Ultimaker die Bilanz der Heineken-Brauerei im spanischen Sevilla, nachdem Ultimaker S5 3D-Drucker für die Produktion eingesetzt werden.
Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions hat ein neues Applikationszentrum in Shanghai eröffnet. Damit möchte das Unternehmen das Wachstum auf dem asiatischen Markt stärken. Die Eröffnung ermöglichte den Besuchern Einblicke ins Unternehmen und einen Blick auf vier SLM-3D-Drucker der deutschen Herstellers.
An der TU Chemnitz, in der Fakultät für Maschinenbau, wurde mit der „Schüler- und Studierendenwerkstatt“ jetzt ein Makerspace eröffnet. Schüler und Studenten können neben Fräsen, Löten, Schrauben und Bohren auch 3D-Drucker ausprobieren und für ihre Arbeiten verwenden. Damit soll das Interesse am Ingenieurberuf geweckt werden. Studierende sollen gleichzeitig in der Vorlesung erstellte Konstruktionen in der Werkstatt umsetzen können.
Die beiden Unternehmen Renishaw und Mercedes-Benz Classic haben auf der Techno Classica 2019 in Essen die Möglichkeiten und Grenzen des 3D-Drucks für die Fertigung von Ersatzteilen von Oldtimern aufgezeigt. Die Beschaffung der Originalteile ist nicht immer einfach und selten wirtschaftlich. Mit 3D-gedruckten Ersatzteilen soll Oldtimerbesitzern geholfen werden, schneller und günstiger an benötigte Ersatzteile zu kommen.
Premium AEROTEC hat die Gesamtprozessqualifikation für additiv gefertigte Titanbauteile auf Multilaser-Anlagen zum Abschluss gebracht. Damit kann das Unternehmen 3D-Druck auf dieselbe Art wie konventionelle Fertigungsverfahren einsetzen. Die Herstellung der Titanteile für die Luftfahrt wird somit schneller und günstiger.
Ärzte in Australien haben gemeinsam mit dem Unternehmen Anatomics einem Krebspatienten ein künstliches Brustbein aus dem 3D-Drucker eingesetzt. Das Titanimplantat, welches das Brustbein des Mannes ersetzt, wurde passgenau für den Patienten in kürzester Zeit und zu vergleichsweise niedrigen Kosten hergestellt.
Vom 24. bis 26. September 2019 findet die EXPERIENCE ADDITIVE MANUFACTURING der Messe Augsburg statt. Dabei wird die additive Fertigung für Besucher von allen Seiten beleuchtet und die Chancen und Möglichkeiten für Unternehmen mit der additiven Fertigung aufgezeigt. Shuttlebusse bringen die Besucher zu ansässigen Unternehmen, die bereits 3D-Druck erfolgreich in ihre Wertschöpfungskette integriert haben.
Das auf Powersport-Fahrzeuge spezialisierte US-Unternehmen Polaris aus den USA setzt für die Herstellung seiner individuellen Montagewerkzeuge auf die Unterstützung der FDM-3D-Drucktechnologie. Zum Einsatz kommt ein F370 3D-Drucker von Stratasys, der zu schnelleren Produktionszeiten und geringeren Produktionskosten bei Polaris geführt hat.
Das polnische Unternehmen Geo Globe Polska setzt seit Kurzem auf die Unterstützung der 3D-Drucker für die Fertigung von Vakuum-Thermoformen. Das Unternehmen zeigt an seinem konkretem Beispiel die wachsende Bedeutung der 3D-Drucktechnologie für die Automobilindustrie.
Vor gut zwei Jahren haben sich die Unternehmen AEROTEC, EOS und Daimler mit dem Projekt „NextGenAM“ zusammengeschlossen, um das große Potenzial von automatisierten Anlagen für die Herstellung von industriellen Ersatz- und Serienbauteile mit dem Metall-3D-Druckverfahren aufzuzeigen. Jetzt gilt das Projekt als abgeschlossen. Es zeigte sich, dass mit der additiven Fertigungsanlage die Kosten um bis zu 50% reduziert werden konnten.
Das US-amerikanische IT- und Beratungsunternehmen IBM zeigte erneut Interesse an der additiven Fertigung und reichte ein Patent für den FFF-3D-Druck ein. Im Kern geht es dabei um das Lösen von Objekten vom Druckbett, mit dem Ziel, 3D-Drucker zu entwickeln, die noch mehr unterschiedliche 3D-Druckermaterialien verarbeiten können.
Die Deutsch-Skandinavische Gemeinschaftsschule (DSG) in Berlin hat einen Makerspace mit 3D-Druckern und anderen Geräten der Digitalisierung erhalten. Die Schirmherrin der Schule, Prinzessin Benedikte zu Dänemark, war der Ehrengast bei der Einweihung. Sie erhielt 3D-gedruckte Rosen als Geschenk.
Vor wenigen Tagen wurde die weltweit bekannte Kathedrale Notre Dame in Frankreich, Paris, bei einem Großbrand schwer beschädigt. Die Universität Bamberg, die in den letzten zwei Jahrzehnten die Kathedrale umfassend erforschte und mit einem 3D-Scanner detaillierte Aufnahme erstellt hat, möchte nun die Bilder zur Rekonstruktion zur Verfügung stellen.
Am 27. März 2019 fand in München das Kick-Off-Meeting des Verbundprojektes IDAM statt, das den Weg für die 3D-Drucktechnologie in die automobile Serienproduktion ebnen soll. Zu den Projektpartner gehören unter anderem das Fraunhofer ILT, die RWTH Aachen und BMW.
Das Jugendhaus „Zweite Heimat“ in Höhr-Grenzhausen nahe Koblenz (Rheinland-Pfalz) hat dank der großzügigen Spende einer regionalen Zahnarztpraxis jetzt einen 3D-Drucker erhalten. Der 3D-Druck ist bereits in jungen Jahren von großem Nutzen. Kinder werden so sehr früh mit einer Zukunftstechnologie vertraut, die aktuellen Marktforschungen zufolge einmal unsere industrielle Zukunft prägen wird.
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