News zum Thema
Das Münchner Start-Up chocolate³ startet ab dem 20. September eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform startnext. Ziel der Kampagne ist es, die Möglichkeiten im Patisserie-Bereich vorzustellen und zu erkennen, was den Kunden anspricht. Geplant sind individuelle Schokoladen-Designs, wie Logos und Schriftzüge, aus dem Schokoladen-3D-Drucker. Wir werfen einen Blick auf das junge Unternehmen.
Das in München ansässige Start-up DyeMansion GmbH, welches mit der Finishing-Technologie eine viel beachtet Post-Processing-Lösung für den professionellen 3D-Druck bietet, konnte im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung 4,5 Millionen Euro von namhaften Investoren einsammeln. Die DyeMansion Finishing-Technologie soll damit international auf den Markt gebracht werden. Unternehmen wie BMW, HP und Daimler nutzen sie bereits.
Das Startup Shapecrunch aus Indien hat es sich zum Ziel gesetzt, den Prozess von maßgefertigten Schuheinlagen aus dem 3D-Drucker zu automatisieren. Im ersten Schritt hilft die von Shapecrunch entwickelte ab dem Anwender dabei, aus Fotos ein 3D-Modell seiner Füße zu erstellen. Auf Grundlage der Daten kann anschließend eine medizinische, passgenaue und individuelle Schuheinlage für den Patienten erstellt werden.
Axel Zobel hat seine Leidenschaft für Lego entdeckt und zu einer Geschäftsidee namens „Hall of Bricks“ gemacht. Er bietet individuelle Lego-Figuren ganz nach eigenem Wunsch an. Dabei werden die Originalfiguren mit einem UV 3D-Drucker bedruckt. Zu seinen Kunden zählen Privatpersonen, Unternehmen und Sportvereine.
Der Bau von Instrumenten ist etwas sehr Komplexes. Der Schweizer Fabian Bächi ist leidenschaftlicher Instrumentenbauer und hat nun mit der Hilfe des 3D-Druckers einen Weg gefunden, Schablonen herzustellen, mit denen man viel Zeit sparen kann.
Das Start-up AB3D aus Kenia hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in ihrer Heimat den 3D-Druck näher zu bringen. Mit Workshops, Gratisanleitungen und vielen Projekten bringen sie ihr Vorhaben voran. und zeigen den Menschen Kenias, dass jeder mit einer Idee, einem 3D-Drucker dem technischen Know-How zum Unternehmer und Produkthersteller werden kann.
Das Start-up „Print a Drink“ bringt mittels Robotik und Extrusion dreidimensionale Objekte ins Cocktail-Glas. Ein eigens entwickelter Roboterarm tropft das Traubenöl in das Glas. So entstehen schichtweise dreidimensionale Objekte wie Logos oder Worte.
Fische sind sensible Tiere und reagieren auf Veränderungen im Wasser sehr schnell und im Zuge der Wasserveränderungen unter menschlichem Einfluss selten positiv. Um eine gute und gesunde Fischzucht zu gewährleisten, sind Sensoren äußerst nützlich. Wie auch diese, die vom Unternehmen Sensocore entwickelt wurden und für deren Entwicklung auch der 3D-Druck eine wichtige Rolle spielte.
Die Drehteilefabrik Lothar Stern GmbH in Niedereschach erhält mit dem neu gegründeten Startup Stern 3D GmbH eine Ergänzung zu ihrem bisherigen Portfolio. Mit dem Startup möchte das Traditionsunternehmen in der revolutionären Welt des 3D-Drucks dabei sein und diese mitgestalten. Dafür stehen zehn HP 3D-Drucker zur Verfügung und verfügt damit mit über die größten Kapazitäten an HP 3D-Druckern weltweit.
IKEA plant ab 2020 einen Stuhl namen „Ubik“ zu verkaufen, der mit Teilen aus dem 3D-Drucker ausgestattet sein wird. Die Sitzfläche wird individuell an das Hinterteil der Käufer angepasst, welches zuvor in der IKEA-Filiale mit einem Ganzkörper-3D-Scanner eingescannt wird. Damit soll der Besitzer, die vorrangig aus der Gaming-Szene stammen sollen, bis zu 20 Stunden ohne Rückenschmerzen auf dem Stuhl sitzen können.
Der Maschinenbau ist eine Leidenschaft von Katharina Keitz, Absolventin der Technischen Universität München (TUM). Kurz nach ihrem Studium beschloss sie, ein für sie ärgerliches Problem anzugehen: die Verbesserung von Strömungssensoren. Diese waren ihr bisher zu ungenau. Mit ihrer neu gegründeten Firma Vectoflow begann sie, bessere Sonden zu entwickeln – und nutzt dafür auch die 3D-Druck-Technologie.
Zwei Studenten der Hochschule Aalen haben in ihrem Auslandssemster in Südafrika Rollstuhlersatzteile aus Plastikmüll hergestellt. Dafür wurde zunächst der Plastikmüll zu Filament verarbeitet und anschließend mit einem 3D-Drucker die Ersatzteile für die Rollstühle hergestellt.
TinkerToys hat eine Baukasten-App entwickelt, mit denen Kinder spielerisch ihre Fähigkeiten am Computer erweitern können, dabei Spaß haben und ihre digitalen Entwürfe mit einem 3D-Drucker in ein reales Produkt verwandeln können. Das Entwerfen eigener Spielzeuge wird damit spielerisch möglich.
Es landet viel zu viel Plastik im Meer und verschmutzt die Umwelt. 2050 soll es sogar mehr Plastik als Fische in den Ozeanen geben. Das Million Waves Project sagt diesem Problem den Kampf an und verwandelt Plastikmüll in 3D-Druck-Filament aus denen kostengünstige Prothesen für Menschen in Entwicklungsländern mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt werden.
Unser Rücken und vor allem unsere Wirbelsäule haben sehr viel zu tragen. Geht die Wirbelsäule kaputt, ist die Wirbelsäulenchirurgie oft der letzte Ausweg um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Medtronic kündigt mit der TiONIC-Technologie jetzt eine 3D-Druckplattform für Wirbelsäulenimplantate an, die dank ihrer verbesserten Osteokonduktivität und dem optimierten Behandlungsablauf überzeugen soll.
Der 3D-Druck-Dienstleister und Online-Marktplatz Shapeways hat in einer groß angelegten Fund-Raising-Kampagne 80 Millionen Dollar gesammelt und möchte dieses Geld jetzt dazu nutzen, das Unternehmenswachstum zu beschleunigen. Weiter sollen einige Services an den Start gehen, um die Gesamtvision von Shapeways zu unterstützen. Unter anderem ist eine End-to-End-Plattform geplant, mit der Künstler ihr eigenes kleines Unternehmen gründen können und die entwickelten Produkte von Shapeways gedruckt und verkauft werden.
Manche Bereiche in unserem Körper können sich als tückisch erweisen. Trifft der Arzt auf einen solchen, erweist sich das für den Patienten oft als schmerzhaft oder gar gefährlich. Gefährlich wird es zum Beispiel bei der Oralchirurgie, wenn der Arzt auf die Gaumenschlagader trifft. Diese ist mit bloßem Auge schlecht lokalisierbar. Das Startup Starfish Engineering LLC hat eine Methode auf Basis von 3D-Druck entwickelt, die dieses Problem für Oralchirurgen erheblich reduzieren kann.
Wer die Entwicklung des 3D-Drucks genauer verfolgt, wird wissen, dass die Niederlande zu den innovatives Ländern weltweit in diesem Bereich zählt. Dass nun genau die Niederlande ein erstes, permanentes Foodprinting-Restaurant erhalten soll, überrascht also wenig. Im Herbst soll in der Stadt Wolvega ein Restaurant entstehen, welches zahlreiche Menüs aus dem 3D-Drucker anbieten wird. Gedruckt werden die Speisen mit einem bekannten Lebensmittel-3D-Drucker.
Die meisten Menschen mussten in ihrem Leben schon einmal eine Zahnspange tragen. Das chinesische Unternehmen Smartee Denti-Technology hat vor langer Zeit Zahnschienen hergestellt, die nahezu unsichtbar sind. Die Herstellung übernahmen regionale Partnerunternehmen. Jetzt hat sich das Unternehmen einen eigenen 3D-Drucker angeschafft und stellt die beinahe unsichtbaren Zahnschienen mit 3D-Druck her. Über den Behandlungsfortschritt informiert eine den Patienten eine App.
Eine Schwangerschaft ist für jedes werdende Elternpaar etwas Spannendes, Aufregendes. Die Zeit vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt verbringen viele damit, darüber nachzudenken, wie wird das Kind aussehen? Wie wird es riechen? Wie wird es klingen? Um diese Zeit voller Überlegungen zu überbrücken, bietet Embryo 3D aus Russland jetzt das Embryo als Figur aus dem 3D-Drucker erstellen zu lassen. Das Startup verspricht dabei besonders realitätsnahe Embryo-Figuren und lässt Meinungen darüber auseinandergehen.
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