Die deutsche Hauptstadt Berlin zählt nicht nur zu den angesagtesten Städten weltweit, sondern ist auch für seine Gründerszene bekannt. Auch im Bereich der 3D-Drucker sind einige Berliner Startup-Unternehmen tätig. So plant beispielsweise das US-Unternehmen Local Motors, ein Hersteller für Fahrzeuge aus dem 3D-Drucker, seine Europazentrale in Berlin zu eröffnen und von hier das Europageschäft voranzutreiben. Sowohl für die Automobilindustrie in Deutschland als auch für Berlin selbst eine positive Entscheidung.
Weitere Beispiele zum 3D-Druck in und aus Berlin: Das Unternehmen „ic! Berlin“ fertigt mittels 3D-Druck stylische und passgenaue Sonnenbrillen; der Fruchtgummi-Hersteller Katjes hat ein Berlin das „Café Grünohr“ eröffnet und ermöglicht es Kunden, seine eigenen, individuellen Fruchtgummifiguren direkt vor Ort zu drucken. Dafür nutzt es einen 3D-Lebensmitteldrucker, der die Bezeichnung „Magic Candy Factory“ trägt. Das Berliner Unternehmen Staramba fertigt beispielsweise Figuren von Fußballern, aber auch von Privatpersonen mittels 3D-Druck-Verfahren.
Es gibt aber auch Beispiele aus der Forschung/ Medizin: Zugleich forschen Berliner Wissenschaftler an künstlichen Herzklappen, die ebenfalls mit einem 3D-Drucker hergestellt werden sollen. Es wird deutlich, die Einsatzmöglichkeiten des 3D-Drucks sind enorm und immer häufiger auch in Deutschland, vor allem aber in Berlin, angesiedelt. Dort ansässige Unternehmen und Beschäftigte leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des 3D-Drucks im Allgemeinen aber vor allem im „Land der Ingenieure“ Deutschland.
Über alle neuen Beiträge zum Thema „3D-Druck in und aus Berlin“ berichten wir wie gewohnt in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Zahlreiche ehemalige und aktive Fußballprofis aus der Bundesliga und Nationalmannschaft haben sich an einem Startup beteiligt und bieten Fussballspieler-Figuren aus dem 3D-Drucker. Sogar die Nationalmannschaft wurde schon digitalisiert. Hier erfahrt Ihr welche Bekannten Profis hinter dem Berliner Startup stecken.
Das Berliner Startup und 3D-Drucker-Hersteller BigRep öffnet seinen US-Hauptsitz in New York. Nach Singapur und Berlin ist BigRep damit jetzt in drei Staaten vertreten und bestätigt die wachsende Nachfrage nach großen 3D-Druckobjekten.
Die zweite Ausgabe der Maker Faire Berlin verzeichnete mit 17.500 Besuchern einen neuen Rekord. Unter den Gästen waren zahlreiche Familien mit kleinen Kindern.
Beim „Wettbewerb Light Cares“ des Bundesforschungsministeriums wurden in Berlin auch zwei Projekte ausgezeichnet, die 3D-Drucker einsetzen. Ziel des Wettbewerbes ist es Ideen zu entwickeln, die das Leben für Menschen mit Behinderung erleichtern.
Das Berliner 3D-Druck-Unternehmen Stilnest konnte sich eine Wachstumsfinanzierung sichern. Über die Höhe der Finanzierung schweigt die Bank, wie auch schon bei der ersten gewährten Finanzspritze für die Berliner Schmuckmanufaktur.
Unter dem Namen „Verband 3DDruck“ hat sich in Berlin eine neue Interessenvertretung zum Thema 3D-Druck gebildet. Wir stellen den neuen Verband einmal genauer vor und zeigen, welche Ziele der Verband anstrebt.
Das Berliner Unternehmen Mobisol bringt Solarenergie in die Privathaushalte von Indien und Afrika. Das Produkt und Preismodell des Unternehmens sind gut durchdacht. Für das Prototyping in der Produktentwicklung setzte der Gründer Thomas Gottschalk auch auf 3D-Drucker.
Mit dem „3D-Druck Repair-Café“ haben Studenten der Technischen Universität Berlin einen Ort geschaffen, an dem Interessierte 3D-Drucker ausprobieren und sich über die Möglichkeiten der 3D-Drucker informieren können. Außerdem werden Workshops gehalten und interessante Einblicke in die Maker-Szene gegeben.
Das 3D-Druck-Startup „Pzartech“ aus Israel plant seine 3D-Druck-Dienstleistungen für die deutsche Industrie anzubieten. Auf diesem Weg machte sich das engagierte Team einige Förderprogramme zu Nutze. Und vernetzte sich bereits mit namhaften deutschen Unternehmen.
Das deutsche Startup Pangea Electronics aus Berlin hat mit dem „Pangea Sun“ ein modulares Notebook vorgestellt, dass auch Bauteile aus dem 3D-Drucker verwendet. Über Crowdfunding soll das „Pangea Sun“ jetzt für die Massenfertigung finanziert werden.
Individuelles Sexspielzeug aus dem 3D-Drucker wird ab sofort noch individueller. Ein Berliner Unternehmen bietet ab sofort die Fertigung von Dildos mit dem eigenen Gesicht am Kopf des Phallus. Wer möchte, kann sich ab sofort als seinen eigenen Dildo-Selfie bestellen.
Gute Nachrichten für Berlin. Der weltweit führende Hersteller für Automobile aus dem 3D-Drucker, Local Motors, plant seine Geschäfte auf Europa auszuweiten. Als Standort für sämtliche Planungen den Europavertrieb aufzubauen wurde Berlin ausgewählt. In Berlin beschäftigt Local Motors bereits fünf Mitarbeiter.
In Berlin wurde das Replikat des Schädels eines T-Rex mit dem 3D-Drucker hergestellt. Beteiligt waren die Technische Universität Berlin, die Berliner Charité und das Berliner Naturkundemuseum. Grund für den 3D-Druck, der über 30 Stunden dauerte, war ein ganz praktischer.
Was wurde aus BigRep? Mit dem BigRep ONE präsentierte das Tech-Startup aus Berlin 2014 erstmals seinen Großformat-3D-Drucker. Mittlerweile ist der Nachfolger ONE.2 verfügbar. Was das Unternehmen in Zukunft vor hat, lest Ihr hier.
Individuelles Fruchtgummi aus dem 3D-Drucker? Vegan. Lactose- und glutenfrei. In verschiedenen Fruchtgummisorten. Und das mitten in Berlin? Gibt es nicht? Doch. Die „Magic Candy Factory“ in Berlin bietet jetzt auch Fruchtgummis in weihnachtlichen Formen als individuelles Weihnachtsgeschenk.
Was wurde aus…Stilnest? Der Online-Shop für Schmuck aus dem 3D-Drucker wurde vor drei Jahren gegründet. Nach einer Selbstfindungsphase beschäftigt Stilnest mittlerweile über zehn Mitarbeiter, hat seinen Sitz nach Berlin verlagert und kooperiert mit deutschen YouTube-Stars. Und macht in nur einer Woche 300.000 Euro Umsatz.
Die Stars des FC Arsenal London erhalten Selfies aus dem 3D-Drucker. Täuschend echt wirken die Figuren der Spieler, die zuvor mit einem 3D-Scanner eingescannt wurden. Das Projekt wurde von einer deutschen Firma ausgeführt. Aber nicht nur Spieler des FC Arsenal sind bereits als 3D-Selfie erhältlich.
Schüler aus Berlin haben in einer Projektwoche ein Modellflughafen des Berliner Flughafens Berlin-Schönfeld im Maßstab 1:185 nachgebaut. Zum Einsatz kamen 3D-Drucker, Arduino Mikrokontroller, LEDs und eun Rasperry PI. Für das Projekt erhielten die Berliner Schüler die Auszeichnung „Bestes Projekt der Projektwoche 2015“.
Für die Maker Faire 2016 in Berlin und Hannover wurden jetzt die Termine veröffentlicht. Interessierte Bastler und Tüftler haben die Möglichkeit im Mai und im September 2016 sich am 3D-Druck und anderen Maker-Themen auszuprobieren. Auch die Locations für beide Veranstaltungsorte stehen fest.
Mit 8000 Besuchern endete die Maker Faire Berlin 2015. Damit kann das Event als voller Erfolg verbucht werden und zeigt einmal mehr das große Interesse der deutschen Maker-Szene an Veranstaltungen dieser Art.