Die Regierung in Dubai plant die Fertigung von Häusern mit dem 3D-Drucker im großen Stil und es sollen umweltfreundliche Lösungen gefunden werden. Da kommt der neu entwickelte “Öko”-Zement von Renca genau zur richtigen Zeit.
Der Einsatz von 3D-Druckern beim Bau von Gebäuden gehört zu den populärsten Themen beim 3D-Druck. Immer wieder werden einzelne Projekte in den großen Medien präsentiert und mal mehr und mal weniger als „nächste Revolution im Hausbau“ angepriesen. Aber welche Möglichkeiten gibt es tatsächlich mit 3D-Druckern Häuser zu bauen? Was sind weitere Beispiele, als die in den großen Magazinen veröffentlichten Projekte? Wie ist der aktuelle Stand der Entwicklung bei den Gebäudedruckern? Und was bringt die nahe Zukunft wirklich? Wir von 3D-grenzenlos berichten seit 2013 über das Thema und haben aus dieser Seite eine Sammlung von Beispielen für den Einsatz von 3D-Druckern im Hausbau aufgebaut.
Diese Seite stellt Euch den Einsatz der 3D-Drucker im Hausbau vor. Mit der technologischen Weiterentwicklung der 3D-Drucker werden heute nicht mehr nur kleine Objekte aus Plastik gedruckt oder im Gegensatz dazu, komplexe Maschinenbauteile mit Hilfe industrieller 3D-Drucker. Nein, 3D-Drucker finden immer mehr Einzug in andere Bereiche. So auch in den Hausbau.
Neben China sind es überraschenderweise auch europäische Staaten die sich für die Entwicklung von 3D-Druckern, die Mauern und Wände erstellen können, stark machen. Während in China eine ganze Kolonie von einfachen Fertighäusern mit Hilfe von einem 3D-Drucker entstand, forschen Wissenschaftler in Frankreich an einem Projekt, das das Häuser auf den Mars mit Hilfe von 3D-Druckern erschaffen sollen.
Neben diesen forschungs- und kostenintensiven Projekten sind es aber auch die vielen kleinen Hausbauprojekte, die den 3D-Druck im Hausbau faszinierend und spannend zugleich machen. Lesen Sie nachfolgend unsere Nachrichten zum Thema „3D-Drucker im Hausbau – Wir drucken uns ein Haus“. Um bei dem Thema auf dem Laufenden zu bleiben, folgt unserem Newsletter oder aboniert den RSS-Feed zum Thema.
Die Regierung in Dubai plant die Fertigung von Häusern mit dem 3D-Drucker im großen Stil und es sollen umweltfreundliche Lösungen gefunden werden. Da kommt der neu entwickelte “Öko”-Zement von Renca genau zur richtigen Zeit.
Die TU Dresden forscht im Rahmen des Projektes CONPrint3D an der perfekten Materialzusammensetzung von Beton für den 3D-Druck. Auch die Wirtschaft unterstützt das Projekt. Für das vielversprechende Projekt aus Deutschland gab es jetzt auch einen ersten namhaften Preis.
Hoch hinaus will die Firma Cazza in Dubai. Ein über 80 Meter hohes Haus soll mit einem 3D-Drucker gebaut werden. Das Projekt ist bereits in Planung.
Das Unternehmen PassivDom beschreitet innovative Wege im Bereich der Fertigung von Häusern. Die ukrainische Firma produziert autonome und „schlaue“ Häuser, das zu Teilen aus dem 3D-Drucker stammt und ab 30.000 Euro erhältlich ist.
Amerika soll sein eigenes Dracula-Schloss bekommen. Mit einer Kickstarter-Kampagne und mit Hilfe der 3D-Drucker soll das unglaubliche Replikat möglich gemacht werden, welches nach seiner Fertigstellung als Hotel und Event-Location für Hochzeiten und Firmenfeiern dienen soll.
Eine Schülergruppe aus Ulm hat mit einem Mörtel-3D-Drucker bei „Jugend forscht“ den ersten Platz in ihrer Region belegt. Als Regionalsieger werden sie jetzt mit ihrem selbst gebauten 3D-Drucker, der an Architekturprojekte mit Einsatz von 3D-Druckern, anlehnt, beim Landeswettbewerb teilnehmen.
Apis Cor ist ein in San Francisco, Moskau und Irkutsk ansässiges 3D-Druck-Unternehmen, welches in Stupino bei Moskau einen selbstentwickelten 3D-Drucker für den Bau eines Hauses verwendet hat. Der Bau des 37 Quadratmeter großen Gebäudes dauerte weniger als einen Tag.
Französische Studenten könnten bald in einem 3D-gedruckten Studentenwohnheim leben. Einer französischen Nachrichtenquelle zufolge möchte die Universität von Rouen Mont-Saint Aignan bald unter dem Projektnamen „Mur Habitat 76“ ein mit einem 3D-Drucker gebautes Studentenwohnheim betreiben.
Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen CyBe Construction existiert zwar erst seit einigen Jahren, hat aber in der Verwendung des 3D-Stampfbetons bereits enorme Fortschritte erzielt. Jetzt stellten sie ihren neuen 3D-Drucker „CyBe RC 3Dp“ vor.
In der spanischen Stadt Alcobendas wurde Anfang dieser Woche die weltweit erste Fußgängerbrücke aus Beton aus einem 3D-Drucker eingeweiht. Sie steht im Castilla La Mancha Park und bringt es auf eine Länge von 12 Metern sowie eine Breite von 1,75 Metern.
Innerhalb von gerade einmal zwei Wochen wurde in Westfield Sydney ein Louis Vuitton-Store errichtet. Dafür setzte das beauftragte Unternehmen OMUS (On demand Manufactured Unique Solutions) einen Massivit 1800 3D-Drucker ein.
In Suzhou, im Osten von China, entsteht eine Kleinstadt mit einem 3D-Drucker. Zuletzt druckten die Chinesen eine mehrstöckige Luxusvilla. Jetzt sollen Ein- und Mehrfamilienhäuser folgen. Doch die Vision der Projektleiter ist viel größer.
Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis einige Städte weltweit ganz anders aussehen, als wir uns dies jetzt vorstellen können. Häuser aus dem 3D-Drucker sind keine Phantasiegebilde mehr, einige wurden bereits errichtet. Ein Unternehmen plant jetzt die Errichtung einer ganzen Stadt mit dem 3D-Drucker.
Auf der Design Miami 2016, die zeitgleich mit der Art Basel stattfindet, sind viele prominente Designer, Galeristen und Sammler zu Gast. Diese können gemeinsam mit anderen Besuchern den Pavillon namens „Flotsam und Jetsam“ bewundern, der die Struktur eines Baumes hat und mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde.
Seit mehr als einem Jahr wurde dieser Moment erwartet, nun war es endlich soweit. Die Forscher der TU Eindhoven erhielten die Erlaubnis, in der Stadt Eindhoven ein 3D-Druck-Betonhaus zu errichten. Es wird das erste seiner Art in Europa sein.
Das Emirat Dubai plant die Erstellung von einem Labor vollständig mit einem 3D-Drucker. Das berichtet die Regierung von Dubai. Darüber hinaus verfolgt der Ölstaat noch weitere, teils unglaubliche Pläne, 3D-Drucker für den Bau von Gebäuden einzusetzen.
Das Unternehmen LafargeHolcim hat sich auf die Entwicklung von 3D-Druck-Lösungen für das Bauwesen spezialisiert und vereinbarte nun eine Partnerschaft mit dem französischen Startup XtreeE. Die Neugründung entwickelt großformatige 3D-Drucksysteme. Nach Firmenangaben konnte durch die Zusammenarbeit erstmals in Europa ein Beton-Strukturelement vermarktet werden, welches mit dem 3D-Drucker hergestellt wurde.
Dass der 3D-Druck viele Vorteile mit sich bringt, ist hinlänglich bekannt. Bislang findet aber die mögliche Energieeffizienz recht wenig Beachtung. Dabei werden durch dieses Verfahren wesentlich weniger Kohlendioxid-Emissionen erzeugt, und auch der Bauschutt sowie weitere Abfälle reduzieren sich erheblich.
Das Haus steht in Binzhou City (chinesische Provinz Shangdong) und wurde innerhalb von zwei Monaten mit einem 3D-Drucker aus Beton gefertigt. Es ist kosteneffizient in der Herstellung und umweltfreundlicher. Das Haus wartet mit einem Jiangnan Grundriss auf, der um zwei Innenhöfe ergänzt wurde, um frische Luft genießen zu können. Das Bauwerk ist nur die erste Phase des 3D-Druck Konstruktionsprojekts “Ongoing Project”.
In Italien haben die Arbeiten an dem Dorf „Shamballa“ begonnen, einem Dorf, das vollständig mit einem 3D-Drucker gedruckt werden soll. Das beeindruckende Projekt weißt nach dem 3D-Druck des ersten Gebäudes bereits beeindruckende Kennzahlen auf, die Kosten und Energieverbrauch sämtlicher konventionellen Hausbauprojekte um Längen unterbieten.