Die Disney Enterprises Inc. hat vor Kurzem ein Patent für einen interaktiven Softbody-Roboter eingereicht, der auch aus 3D-gedruckten Teilen besteht. Die vorgestellten Entwürfe ähneln einem Schneemann bzw. der Baymax-Figur aus Disneys Big Hero 6.
Im weltweiten Vergleich ist der 3D-Druck in den USA am weitesten verbreitet. Ob Hersteller, Startups und Geschäftsideen, in der Politik oder bei den den Hobby-Makern – die Amerikaner sind im 3D-Druck den Europäern, vor allem aber Deutschland, weit voraus. Die Gründ dafür sind vielfältig. Zum einen stehen die Amerikaner neuen Technologien häufig offener gegenüber als wir Deutschen. Während sich in den USA Smartphones und Tablets rasant verbreiten, schauen wir in Deutschland erst einmal mit Vorsicht und Zurückhaltung „über den großen Teich“. Zum anderen unterliegt der 3D-Druck – sowohl für den industrielle Einsatz als auch für die Privatbereich – in den USA besseren Rahmenbedingungen. Ein Beispiel: Zu den größten Unterstützern der Forschungen und Weiterentwicklungen im 3D-Druck zählt kein Geringerer als US-Präsident Barack Obama. Unzählige weitere Beispiele lassen sich im Verlauf der News bei uns im Magazin recherchieren.
Die Geschichte des 3D-Drucks in den USA reicht weit zurück, bis in die späten 1930er Jahre, als das Unternehmen Sciaky gegründet wurde und damit der Grundstein der 3D-Drucktechnologie weltweit gelegt wurde. Zunächst war das Unternehmen, wie viele andere Unternehmen später auch, auf die Industrie gemünzt und sorgte dafür, dass andere Industrien mit führender 3D-Technologie Metallwerkstücke und vieles mehr herstellen konnten.
Viele Jahre später wurden dann andere Unternehmen, die bis heute den Markt der 3D-Drucker beherrschen, gegründet. Zu den namhaften Unternehmen gehören u.a. MakerBot und der Mutterkonzern 3D Systems. Eine umfangreiche Liste von 3D-Drucker-Herstellern der USA haben wir hier zur Verfügung gestellt.
Mit immer wieder neuen Superlativen im 3D-Druck („größter 3D-Drucker“, „schnellster 3D-Drucker“, „billigster 3D-Drucker“, usw.) haben es die USA geschafft sich an die Spitze der Welt im 3D-Drucks zu platzieren. Auf dieser Seite zeigen wir unseren Lesern eine Übersicht aller Artikel, Beiträge, Hintergründe, Entwicklungen und News rundum den 3D-Druck in den USA. Wir beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen innovative Produkte vor und berichten über spannende Geschäftsideen zum 3D-Druck in den USA. Alle neuen Artikel erfahren Sie zuerst in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Die Disney Enterprises Inc. hat vor Kurzem ein Patent für einen interaktiven Softbody-Roboter eingereicht, der auch aus 3D-gedruckten Teilen besteht. Die vorgestellten Entwürfe ähneln einem Schneemann bzw. der Baymax-Figur aus Disneys Big Hero 6.
Die Leistung des Star-Pitchers der Cleveland Indians soll mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie verbessert werden. Jeder Baseballspieler hat einen speziellen Handschuh. Nun soll es auch individuell angepasste Stollen aus dem 3D-Drucker für die Pitcher geben.
Vom Schildkrötenkäfer inspiriert und mit Hilfe von 3D-Druck haben MIT-Forscher eine künstliche Roboterhaut entwickelt, die druckempfindlich reagiert. Nach aktuellen Forschungen verändert die Haut ihre Farbe bei einer Berührung. Die Möglichkeiten die sich damit für die Robotik ergeben sind zukunftsweisend.
Jeder Sportler wünscht sich einen Schuh, der wie eine zweite Haut sitzt und eine gute Sohle hat, um gefühlt ewig laufen zu können. Der US-Sportartikelhersteller Under Armour hat sich genau das zum Ziel gesetzt und seinen neuen Sportschuh „Futurist“ vorgestellt, dessen Mittelsohle mit einem 3D-Drucker hergestellt wird.
Mit dem Online-Tool „TouchTerrain“ wird die Erstellung von 3D-Druckmodellen von beliebigem Gelände ganz einfach. Aus Google Maps lassen sich beliebige Kartenausschnitte als 3D-druckbare Datei exportieren. Die Iowa State University steht hinter dem Open-Source-Projekt.
Materialise ist seit vielen Jahren auf dem Gebiet des 3D-Drucks aktiv. Nun erhielt es die FDA-Zulassung zur Herstellung chirurgischer Führungsschienen bzw. Halterungen, die von Chirurgen bei Osteotomie Operationen eingesetzt werden können.
Das im New Yorker Stadtteil Booklyn ansässige Unternehmen Voodoo Manufacturing hat das „Project Skywalker“ ins Leben gerufen, zu dem insgesamt neun 3D-Drucker und ein Roboterarm gehören. Letzterer kann nach erfolgtem Druck die Bauplatte automatisch entfernen und austauschen.
Der Luft- und Raumfahrt-Gigant Boeing hat ein Patent für ein neues System veröffentlicht, mit dem der On-Demand-3D-Druck von Flugzeugersatzteilen möglich ist.
Forscher der Washington State University (WSU) haben eine 3D-Herstellungsmethode zum Patent angemeldet, mit der sie die Architektur eines Materials, dessen Größe im Nanobereich angesiedelt ist, genau bestimmen und bei der Produktion überwachen können.
Auf der vom 07. bis 11. März 2017 in Las Vegas stattfindenden CONEXPO-CON/AGG und der IFPE Bau-Expo stellt das Oak Ridge National Laboratory (ORNL) den Messebesuchern den weltweit ersten mit 3D-Druckern hergestellten Bagger vor.
Das US-Unternehmen Made in Space veröffentlichte ein Patent, in dem mehrere Systeme beschrieben werden, die den 3D-Druck auf internationalen Raumstationen und in Zukunft vielleicht auch auf fremden Planeten ermöglichen sollen.
Einer der Ersten Industrieunternehmen im 3D-Druck war die US-Firma General Electric. Diese hat nun ein ehrgeiziges Ziel ausgesprochen: der Verkauf von 10.000 3D-Druckern in den nächsten 10 Jahren.
US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.
Das Unternehmen ThatsMyFace hat sich auf die Herstellung von Gesichtsmasken mit 3D-Druckern spezialisiert. Diese können sowohl bei Karneval und anderen lustigen Partys getragen werden, aber auch Gesichtserkennungssysteme täuschen, wie Tests zeigten.
Der 3D-gedruckte Granatwerfer namens RAMBO (Rapid Additively Manufactured Ballistics Ordnance) wurde schon von Forschern der US-Army – Abteilung Rüstungs-, Entwicklungs- und Ingenieurforschungszentrum – getestet. Vorgestellt wurde der RAMBO Granatwerfer erstmals auf der Verteidigungskonferenz 2016.
Forscher aus den USA ist es gelungen Blutgefäße mit dem 3D-Drucker herzustellen und lebenden Mäusen einzusetzen. Die Tests liefen erfolgreich. Für die Forschungen entwickelten die Wissenschaftler einen eigenen Bioprinter, der die Zellen mit Hilfe von UV-Licht schichtweise aufbaut.
Der US-Automobilhersteller Ford testet den Einsatz von 3D-Druckern für das Prototyping und die Herstellung von Autoteilen. Zum Einsatz kommt die Infinite Build-Technologie von Stratasys, ein Hybrid aus Roboter und 3D-Drucker.
Amerika soll sein eigenes Dracula-Schloss bekommen. Mit einer Kickstarter-Kampagne und mit Hilfe der 3D-Drucker soll das unglaubliche Replikat möglich gemacht werden, welches nach seiner Fertigstellung als Hotel und Event-Location für Hochzeiten und Firmenfeiern dienen soll.
Studenten der Duke University haben mit Hilfe von 3D-Druckern den Roboter Sentinel entworfen, der Polizisten helfen soll Verkehrsstopps sicher durchzuführen. Die Idee ist nicht neu, aber zum halben Preis hergestellt.
Viele Filmfreunde schauen am 26. Februar jeden Jahres gebannt nach Hollywood, denn dann werden die aktuellen Oscars verliehen. Das Besondere an den diesjährigen Figuren ist, das bei der Herstellung auch 3D-Drucker zum Einsatz kamen.