Das im US-Bundesstaat Ohio ansässige Metall-3D-Druck-Unternehmen Fabrisonic LLC nunmehr sein 10. US-Patent für den Bereich der additiven Fertigung angemeldet. Wir stellen es vor.
Dem 3D-Druck gehört zweifelsohne in nicht wenigen Branchen die Zukunft der Fertigung. Dies spiegelt sich auch in der stetig wachsenden Anzahl eingereichter Patente wider. So haben renommierte Firmen in die Entwicklung dieses Druckverfahrens investiert und entsprechende Forschungen angeschoben.
Aber auch weniger bekannte Unternehmen und Startups haben neue Technologien entwickelt und werden dies auch weiterhin tun. Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Neuerungen im Bereich des 3D-Drucks, vor allem über eingereichte Patente, aber auch über Firmen informieren, die in dieses Verfahren investieren.
Zu den bekanntesten Firmen, die in den 3D-Druck und die Entwicklung der 3D-Drucker investieren und Patente einreichen, gehören Global Player wie Apple, Samsung, Amazon, Siemens, Boeing, Airbus und weitere weltweit agierende Firmen. Apple und Samsung haben auch über Jahre hinweg den Smartphone- und Tablet-Markt dominiert und geprägt, leider nicht immer zum Vorteil der Kunden. Im Bereich der Display-Technologien mussten manche Unternehmen Millionenstrafen zahlen. Natürlich werden wir auch über diese Themen berichten, sofern sie den Bereich des 3D-Drucks oder daran beteiligte Unternehmen betreffen.
Kernthema dieser Themenseite ist jedoch die Vorstellung neuer Patente zum 3D-Druck und deren Hersteller. Sie soll einen Überblick über die aktuellsten Neuentwicklungen, über die wir berichtet haben, bieten. Möchten Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben, sollten Sie unseren 3D-grenzenlos Newsletter abonnieren. Hier informieren wir Sie nicht nur über Patente, sondern auch über andere Themen rund um den 3D-Druck. Selbstverständlich erscheinen neu erstellte Beiträge zum Thema Patente zugleich auch auf dieser Seite.
Das im US-Bundesstaat Ohio ansässige Metall-3D-Druck-Unternehmen Fabrisonic LLC nunmehr sein 10. US-Patent für den Bereich der additiven Fertigung angemeldet. Wir stellen es vor.
Apple hat vor einiger Zeit ein Patent für ein 3D-Röntgengerät eingereicht, mit dessen Hilfe iPhones, iPads und unter Umständen nach Fehlern durchsucht werden können. Die dafür benötigte Vorrichtung könnte mit einem 3D-Drucker hergestellt werden.
Die chinesische JALA Cosmetics Group hat sich auf die Herstellung von Kosmetik spezialisiert und mit dem 3D-Bioprinting eine „asiatische Haut“ entwickelt, die für Tests von Kosmetikprodukten verwendbar ist. Mit Verbreitung des patentierten Bioprinting-Verfahrens wären Tests an Menschen und Tieren überflüssig.
Forscher der ETH Zürich haben ein Verfahren entwickelt bei dem mikroskopisch kleine Metallobjekte im 3D-Druckverfahren hergestellt werden können. Die Schweizer Forscher haben das Verfahren zum Patent angemeldet.
Das US-Unternehmen „3M“ hat ein SLA 3D-Druckverfahren für die Herstellung von Fluorkunststoffen entwickelt und stellte die Technologie im Oktober auf K-Messe vor. Das Druckverfahren wurde zum Patent angemeldet und arbeitet mit Stereolithografie. Entwickelt wurde die Technologie zur additiven Fertigung von Polytetrafluorethylen (PTFE) und vollfluorierten Polymeren.
Der indische Hersteller für 3D-Drucker Divide by Zero hat seine neue und patentierte Advances Fusion Plastic Modeling (AFPM) Drucktechnologie vorgestellt. 3D-Drucker, die über AFPM verfügen, regulieren automatisch die Extrusionsstärke, je nachdem wie strukturstark die zu druckende Oberfläche ist. Einen ersten 3D-Drucker mit AFPM-Technologie gibt es bereits zu kaufen.
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat ein Patent für ein 3D-Drucksystem eingereicht, mit denen es Playstation-Spielern ermöglicht würde, einzelne Spielcharaktere und Objekte in ein 3D-druckbares Format umzuwandeln. Und möglicherweise sogar mit einem „Drucken“-Button direkt aus dem Spiel heraus auszudrucken.
Die beiden russischen Wissenschaftler Anuar Kulmagambetov und Vladimir Bodyakin haben ein Patent für den 3D-Druck mit Glas eingereicht. Wie ein US-Blog berichtet, sollen sich die Glasobjekte, die mit dem additiven Fertigungsverfahren gedruckt werden, auch für den professionellen Einsatz eignen.
Durch 3D-Druck kann China zwei seiner Basisstrategien vorantreiben: die billige Fertigung industrieller Produkte für den Export und die Modernisierung seiner Industrie durch Innovation und Hochtechnologie. Das neue Produktionsverfahren verschärft den Wettbewerb und beschert der chinesischen Produktpiraterie einen weiteren Wachstumsschub.
Forscher in Abu Dhabi haben ein Patent für ein neues 3D-Druckverfahren eingereicht, mit dem sich Objekte fertigen lassen, die sowohl robuster als auch leichter als herkömmliche Objekte sind. Unterstützt wird das Verfahren von einer eigens dafür erstellen Software. Die Wissenschaftler sehen die Zukunft des Verfahrens neben der Automobilindustrie auch in anderen, bedeutenden Industriebereichen.
Airbus hat ein Patent eingereicht, dass die additive Fertigung der Außenhülle von Flugzeugen vorsieht. Das Patent wurde am 19. Mai beim „United States Patent and Trademark Office“ eingereicht. Das spezielle Verfahren bietet für die Fertigung einen entscheidenden Vorteil.
Forscher von Disney Research haben einen 3D-Kopierer entwickelt, mit dem sich beliebige Objekte als ganzes Stück mit flüssigem Harz (Resin) drucken lassen. Für den 3D-Kopierer, der also 3D-Scanner und 3D-Drucker in einem Gerät vereint, hat Disney Research jetzt Patent angemeldet.
Künstliche Eiszapfen werden beim Prüfen der Sicherheit von Flugzeugen eingesetzt. Diese will Boeing zukünftig mit einem 3D-Drucker fertigen lassen. Dafür reichte der Flugzeughersteller jetzt ein Patent ein.
Der Spielzeughersteller Hasbro hat ein Patent für einen 3D-Scanner für Kinder eingereicht. Der Drehteller des 3D-Scanners wird über eine Kurbel bewegt und mit Hilfe von einem Smartphone lassen sich Spielzeuge und alle anderen Gegenstände von Kindern beliebig in 3D einscannen und mit dem 3D-Drucker ausdrucken.
Apple hat ein Patent für ein Verfahren eingereicht, dass die Fertigung von elektronischen Bauteilen für z.B. Telefone und Tablets mit Hilfe von 3D-Druck erheblich optimieren kann. Das Patent wurde unter der Bezeichnung „A new Liquid Metal Based 3D Printing Method for Rapid Product Prototyping“ eingereicht.
Boeing hat ein Patent eingereicht, dass eine Art Schwebeverfahren für 3D-Objekte beschreibt. Während Objekte zwischen Magnetfeldern schweben, werden die Objekte schichtweise im bekannten 3D-Druckverfahren aufgebaut. Ein Video verdeutlicht die patentierte Idee von Boeing.
3D-Drucker halten immer stärker in der Wirtschaftswelt Einzug und haben enormes Potenzial, einiges zu verändern. Denn die 3D-Drucktechnologie ist mittlerweile ausgereift, dass sich auch immer mehr Privatpersonen für ihren Einsatz interessieren. Als wichtigster Treiber der additiven Fertigung gilt aber noch immer die Industrie. Und hier entwickelt sich der 3D-Druck global betrachtet rasant.
In Kooperation mit dem Unternehmen Structo hat der belgische 3D-Druck-Dienstleister Materialise den „Structo PrintWorks Build Processor“ vorgestellt. Was hinter dem Namen steckt, erfahrt Ihr in unserem Beitrag.
Das US-Unternehmen Graphene 3D Lab hat ein Patent für ein neuartige Technologie eingereicht, dass Unternehmensangaben zufolge der Bereich des multifunktionalen 3D-Drucks revolutionieren könnte. Bei dem patentierten Verfahren werden verschiedene additive Fertigungsverfahren in einem Multifunktional-3D-Drucker vereint.
Der US-Technologiekonzern Apple aus dem kalifornischen Cupertino hat einen 3D-Drucker für mehrfarbigen 3D-Druck entwickelt, der auch über einen Tintenstrahler verfügt. Apple hat das Patent für den 3D-Drucker, bzw. die zugrundeliegende Technologie, bereits im Mai 2014 eingereicht.