News zum Thema
Die österreichische Künstlerin Julia Koerner (JK3D) hat auf den italienischen Glaswochen ihre 3D-gedruckten Kristalllamellen vorgestellt. Die Installation wurde im The Gritti Palace, einem Luxury Collection Hotel in Venedig, präsentiert. Die Skulpturen sind ein weiterer Teil der Lamellenserie von JK3D und wurden für eine möglichst grenzenlos Designfreiheit mit einem 3D-Drucker hergestellt.
Das 3D-Druck-Unternehmen ChangeMaker 3D hat zusammen mit dem Wasser- und Abwasserdienstleister United Utilities die erste 3D-gedruckte Abwasserinfrastruktur Großbritanniens hergestellt. Unterstützt wurden sie dabei vom Bau-3D-Druck-Unternehmen CyBe Construction. Wir stellen das Projekt „Printfrastructure“ einmal vor.
Die beiden Unternehmen GKN Aerospace und Northrop Grumman erreichen einen Meilenstein bei der additiven Fertigung von Flugzeugstrukturkomponenten aus Titan. Mit einem 2,5 Meter langen Bauteil demonstrieren sie ihre neuesten Metall-3D-Druck-Fähigkeiten für großformatige Metallobjekte. Es handelt sich dabei um die bisher größte additiv gefertigte Flugzeugstruktur von GKN Aerospace.
Die beiden Unternehmen Signify und Philips MyCreation stellen mit „Philips MyCreation Coastal Breeze Edition“ stylische Hängeleuchten aus dem 3D-Drucker vor, deren Design von Fischernetzen inspiriert wurde und als 3D-Druck-Material von Fishy Filaments zu Filament verarbeitete, recycelte Firschernetze verwendet wurden. Wir stellen das nachhaltige Projekt einmal vor.
Der französische Nuklearenergiedienstleister Framatome hat die ersten Edelstahl-Ankerplattengitter aus einem 3D-Drucker im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark installiert. Diese wurden mit KSB SE & Co. KgaA im Rahmen eines mehrjährigen Bestrahlungsprogramms hergestellt. Der Herstellungsprozess ließ sich durch die additive Fertigung deutlich vereinfachen.
Besucher des LEGO House-Fan-Events erhielten kürzlich eine rote, mit einem 3D-Drucker hergestellte, Ente von LEGO. Es handelt sich dabei um das zweite offizielle 3D-gedruckte Produkt des dänischen Spielzeugerstellers. Das erste offizielle 3D-gedruckte Produkt erschien 2019, ebenfalls im Rahmen eines speziellen Events.
Das chinesische Unternehmen Deep Blue Aerospace nutzt 3D-Drucker vom Hersteller Farsoon Technologies für den 3D-Druck von Triebwerksteilen. Mit dem Metall-3D-Drucker FS621M hat das Unternehmen unter anderem eine Inconel-Brennkammer mit einer Höhe von 780 mm hergestellt. Durch die Integration des Farsoon-Systems verbesserte Deep Blue Aerospace die Serienproduktion der Raketentriebwerksbrennkammern eigenen Angaben zu Folge erheblich.
Die deutsche PERI GmbH hat den 3D-Druck eines Anbaus an das Bürogebäude der STRABAG in Österreich erfolgreich abgeschlossen. Der 3D-Druck erfolgte mit dem BOD2-3D-Drucker des Herstellers COBOD. Das Kleeblatt-förmige des Gebäudes und die Struktur des 3D-Drucks verleihen dem Anbau ein besonderes Äußeres.
Die Bauunternehmen Weber Beamix und BAM haben gemeinsam mit 3D-Druck die Treppe für eine neue Fußgängerbrücke in Glasgow mit einem Beton-3D-Drucker hergestellt. Der 3D-Druck der Treppe sollte neben Designfreiheit auch den CO2-Fußabdruck des Projekts gegenüber konventionellen Bauverfahren verringern. Es handelt sich um das bisher größte mit 3D-Druck hergestellte Bauwerk dieser Art in Großbritannien.
Das in Tschechien ansässige Bau-3D-Druck-Unternehmen So Concrete stellte in Prag eine Straßenbahnhaltestelle in nur 36 Stunden mit einem 3D-Drucker her. Dabei achtete das Unternehmen darauf den Material- und Kostenaufwand möglichst gering zu halten. Die einzelnen Teile der Haltestelle wurden in der Fabrik von So Concrete gedruckt und vor Ort zusammengebaut.
Das niederländische 3D-Druck-Unternehmen MX3D druckte die Skulptur „The Whale Pass“ für eine Ausstellung in der italienischen Stadt Turin. Das von Studio C&C entworfene Kunstwerk stellt Körperteile eines Wals als übergroße Skulptur dar. Die einzelnen Komponenten sind mit dem MetalXL Metall-3D-Drucker von MX3D entstanden.
Mehrere Unternehmen haben in Houston, Texas in den USA ein gigantisches Bauprojekt gestartet. Ein 3D-Drucker soll hier weltweit erstmals ein mehrstöckiges Gebäude mit 4000 m² Wohnfläche errichten. Architekten, Planer und 3D-Druck-Experten planen das Gebäude in einzelnen Kernen zu drucken und mit Holzrahmen zu verbinden, um eine Skalierbarkeit bis hin zu beliebig großen, 3d-gedruckten Gebäuden zu erreichen.
Das kanadische Unternehmen nidus3D hat mit Hilfe des BOD2-3D-Druckers vom Hersteller COBOD sein zweites Gebäude mit einem 3D-Drucker fertiggestellt. Dabei handelt es sich um das erste zweistöckige Haus des Bauunternehmens und benötigte gerade einmal knapp 80 Stunden für die Fertigstellung der Rohbauarbeiten.
Der Anbieter von Breitband-Konnektivitätsdiensten für Business-Jets, Gogo Business Aviation, wollte auf einer Luftfahrtmesse den Prototypen einer neuen Antenne vorstellen. Es erwies sich als sehr schwierig den richtigen Partner für das Prototyping zu finden, da der Zeitraum sehr knapp bemessenen war. Es blieb nur eine Woche. Das Unternehmen Quickparts konnte die Aufgabe schließlich mit 3D-Druck erfolgreich erfüllen.
Eine Studentin der University of Portsmouth stellte Repliken alter Museumsstücke mit ihrem 3D-Drucker her, um diese für das „Tiny Things“-Projekt in Old Portsmouth bereitzumachen. Besucher und Anwohner der Stadt sollten den ältesten Teil von Portsmouth kennenlernen. Kommt das Projekt gut bei den Einwohnern an, kann es sich noch auf andere Objekte und Bereiche ausweiten lassen.
Das italienische 3D-Druck-Unternehmen WASP hat den Ausstellungsbeitrag der Forschungseinrichtung Space Caviar für die Triennale vollständig in 3D gedruckt. Dabei verwendete WASP für die komplexen Bauteile seinen Crane WASP 3D-Drucker. Als 3D-Drucker-Material kamen zu einem großen Prozentsatz organische Substanzen aus der Lebensmittelindustrie zum Einsatz.
Im indischen Bengalaru wird mit einem 3D-Drucker ein Gebäude gebaut, das zukünftig als Postamt dienen soll. Für den Bau verantwortlich sind L&T Constructions und Beteiligte des IIT Madras. Der 3D-Druck einfacher Postämter ermöglicht in Indien auch Gebäude dort, wo sie sonst finanziell nicht möglich wären. Die Projektkosten sollen so 75 % geringer sein als beim konventionellen Bau.
Der Informatikstudent Mukesh Sankhla stellte mithilfe eines handelsüblichen Desktop-3D-Druckers und verschiedener Elektronikkomponenten eine eigene Fotokamera her. Die „PiCam“ nimmt 12-Megapixel-Bilder und 4K-Videos auf. Sie kann außerdem remote gesteuert werden. Wir stellen sie vor.
Der britische Automobilhersteller Bentley Motors, der zur Volkswagen AG gehört, stellt mit dem Mulliner Batur sein neuestes Coupé vor. Dieses wird auf nur 18 Stück limitiert erhältlich sein. Die Auslieferung des Luxuswagens, der auf eine Kombination aus präzisem 3D-Druck und Premium- oder Edelmetalle setzt, soll in 2023 beginnen.
Der Sportartikelhersteller Adidas bringt mit 4DFWD 2 eine neue Version seines 4DFWD-Laufschuhs mit 3D-gedruckter Zwischensohle auf den Markt. Dieser soll um 23 % mehr Dämpfung bieten. Wie schon manche Vorgänger wurde er mit der Digital Light Synthesis-Technologie von Carbon hergestellt.
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