Der teuerste Kampfflugzeug der Welt, der F-22 Raptor, wird bald mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker fliegen. Wie die US-Luftwaffe vermeldete, werden am Hill Air Force Base in Utah Titanbauteile aus Metall-3D-Druckern in F-22-Kampfflugzeug verbaut.
Im weltweiten Vergleich ist der 3D-Druck in den USA am weitesten verbreitet. Ob Hersteller, Startups und Geschäftsideen, in der Politik oder bei den den Hobby-Makern – die Amerikaner sind im 3D-Druck den Europäern, vor allem aber Deutschland, weit voraus. Die Gründ dafür sind vielfältig. Zum einen stehen die Amerikaner neuen Technologien häufig offener gegenüber als wir Deutschen. Während sich in den USA Smartphones und Tablets rasant verbreiten, schauen wir in Deutschland erst einmal mit Vorsicht und Zurückhaltung „über den großen Teich“. Zum anderen unterliegt der 3D-Druck – sowohl für den industrielle Einsatz als auch für die Privatbereich – in den USA besseren Rahmenbedingungen. Ein Beispiel: Zu den größten Unterstützern der Forschungen und Weiterentwicklungen im 3D-Druck zählt kein Geringerer als US-Präsident Barack Obama. Unzählige weitere Beispiele lassen sich im Verlauf der News bei uns im Magazin recherchieren.
Die Geschichte des 3D-Drucks in den USA reicht weit zurück, bis in die späten 1930er Jahre, als das Unternehmen Sciaky gegründet wurde und damit der Grundstein der 3D-Drucktechnologie weltweit gelegt wurde. Zunächst war das Unternehmen, wie viele andere Unternehmen später auch, auf die Industrie gemünzt und sorgte dafür, dass andere Industrien mit führender 3D-Technologie Metallwerkstücke und vieles mehr herstellen konnten.
Viele Jahre später wurden dann andere Unternehmen, die bis heute den Markt der 3D-Drucker beherrschen, gegründet. Zu den namhaften Unternehmen gehören u.a. MakerBot und der Mutterkonzern 3D Systems. Eine umfangreiche Liste von 3D-Drucker-Herstellern der USA haben wir hier zur Verfügung gestellt.
Mit immer wieder neuen Superlativen im 3D-Druck („größter 3D-Drucker“, „schnellster 3D-Drucker“, „billigster 3D-Drucker“, usw.) haben es die USA geschafft sich an die Spitze der Welt im 3D-Drucks zu platzieren. Auf dieser Seite zeigen wir unseren Lesern eine Übersicht aller Artikel, Beiträge, Hintergründe, Entwicklungen und News rundum den 3D-Druck in den USA. Wir beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen innovative Produkte vor und berichten über spannende Geschäftsideen zum 3D-Druck in den USA. Alle neuen Artikel erfahren Sie zuerst in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Der teuerste Kampfflugzeug der Welt, der F-22 Raptor, wird bald mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker fliegen. Wie die US-Luftwaffe vermeldete, werden am Hill Air Force Base in Utah Titanbauteile aus Metall-3D-Druckern in F-22-Kampfflugzeug verbaut.
Relativity Space, ein dreijähriges Startup-Unternehmen mit Sitz in Los Angeles, das Raketen mit 3D-Druckern bauen will, gab am Donnerstag einen Vertrag mit der U.S. Air Force über den Bau und Betrieb einer Startanlage auf der Cape Canaveral Air Force Station in Florida bekannt. Ziel des Startup sind Raketen mit bis zu 100 mal weniger Teilen. Dafür kommt auch der Stargate, einer der weltweit größten Metalldrucker zum Einsatz.
Forscher der University of Columbia (USA) haben ein 3D-Druckverfahren entwickelt, mit dem sich holzähnliche Objekte mit einem 3D-Drucker drucken lassen. Als Vorlage diente den Wissenschaftlern Olivenholz. Der 3D-Druck von Objekten aus Holzimitaten bietet vor allem für die Möbelindustrie eine interessante Chance.
Ein Team des U.S. Army Engineer Research and Development Center (ERDC) fertigte unter der Leitung von Maschinenbau-Expertin Megan Kreiger im Camp Pendelton, in Südkalifornien, eine Fußgängerbrücke mit einem 3D-Drucker. Der 3D-Druck fand unter schwersten Wetterbedingungen statt, doch gelang. Die U.S. Army möchte die 3D-Drucker nun künftig auch im Rahmen internationaler Hilfseinsätze nutzen.
Auf der Elektronikmesse CES 2019 hat Polaroid seinen neuen 3D-Drucker PlaySmart vorgestellt. Das Gerät wartet unter anderem mit einem Smart Eye- und Smart Failure-Erkennungsalgorithmus auf. Dieser sorgt dafür, dass der Druck abgebrochen wird, wenn das Objekt nicht mit dem Modell übereinstimmt. Der PlaySmart erscheint Anfang März 2019 in Europa.
Das italienische Unternehmen LimaCorporate hat in einem der führenden Krankenhäuser für Orthopädie in den USA seine erste 3D-Druckanlage zur additiven Fertigung von angepassten, komplexen Implantaten installiert. Damit sollen vor allem bei schwierigen Behandlungen bessere Implantatlösungen vor Ort schnell gefertigt werden können. 2020 wird die Anlage seine Arbeit aufnehmen und zukünftig noch weitere Kliniken in der Region mit passgenauen Implantaten aus dem 3D-Drucker versorgen.
Die amerikanische Baufirma Sunconomy hat eine Genehmigung erhalten, ein Haus an nur einem Tag mit einem 3D-Drucker fertigen zu dürfen. Das Betonhaus soll jahrhundertelang bestehen bleiben und gegen alle möglichen Widrigkeiten gerüstet sein, verspricht der Hersteller. Neben dem schnellen Aufbau und niedrigen Baukosten soll das geplante Wohnhaus aus dem 3D-Drucker noch über zahlreiche andere Features verfügen.
Wissenschaftler der University of California haben mit einem 3D-Drucker einen Schwamm entwickelt, der die Nebenwirkungen der Chemotherapie reduzieren soll. Das Gerät, welches in seiner Funktionsweise einem Schwamm ähnelt, entzieht die toxischen Stoffe dem Körper um über 60 Prozent und reduziert so die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung wie Übelkeit aber auch Haarausfall erheblich.
Der Kosmetikhersteller Neutrogena hat mit MaskID eine Anwendung entwickelt, die es Anwendern ermöglicht, sich mit Hilfe von einem Smartphone-3D-Scanner und 3D-Druckern individuelle Gesichtsmasken zu erstellen. Je nach Handymodell bedarf es hierfür lediglich einem Aufsatz von Neutrogena. Wir haben uns die Entwicklung einmal genauer angesehen.
Mit dem Additec uPrinter hat der Hersteller Additec einen Metalldrucker entwickelt, der Metallpulver und Metalldraht verarbeiten kann. Der uPrinter arbeitet mit dem patentierten LMD-WP-Verfahren (Laser Metal Deposition-Wire Powder-Verfahren). Erhältlich ist der Metall-3D-Drucker zu einem Preis von rund 79.000 Euro und richtet sich an Kunden aus der industriellen Fertigung.
Der US-amerikanische Sporthersteller SCOTT Sports setzt seit Kurzem bei der Entwicklung neuer Produkte auf die Unterstützung von 3D-Scannern. Die Ingenieure des Unternehmens begannen zunächst mit einem einfachen 3D-Scanner-Modell und sind jetzt auf eine professionelle Variante umgestiegen, welche SCOTT Sports Zeit und Kosten bei der Produktentwicklung spart.
Ein Forscher der Columbia University in New York hat eine Maschine entwickelt, die den 3D-Druck von Lebensmitteln mit einem Laser kombiniert, um Mahlzeiten aus dem 3D-Drucker weiter zu optimieren. Es entstand ein 3D-Drucker, der personalisierte Mahlzeiten herstellen kann und einem persönlichen Koch recht nahe kommen soll.
Forscher des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit Hilfe von 3D-Druckern eine smarte Tablette entwickelt, die mit Bluetooth ausgestattet die Abgabe von Medikamenten im Körper über einen längeren Zeitraum steuert. Gleichzeitig kann die smarte Tablette auch mit dem Arzt kommunizieren. Schon im nächsten Jahr soll die Tablette an Menschen getestet werden. Im Moment ist das Hauptproblem aber ein anderes.
Mit dem „Phantom Project“ sollen Nachbildungen von Menschen entstehen, an denen man die genaue Strahlendosierung bei wichtigen Untersuchungen herausfinden soll. Die Forscherin Meagan Moore hat an der Louisiana State University erstmals eine lebensgroße Version mit einem 3D-Drucker gefertigt.
Der bekannte Hersteller für 3D-Drucker und Tochterunternehmen von Stratasys, MakerBot, hat mit dem MakerBot Method seinen neuesten 3D-Drucker vorgestellt. Der Method richtet sich vor allem an Profi-Anwender und Unternehmen. Mit dem Method sollen äußerst präzise Objekt in hoher Geschwindigkeit möglich sein. Auch Anwendern industrieller 3D-Drucker möchte MakerBot mit dem Method eine Alternative bieten. Wir stellen den neuen MakerBot Method 3D-Drucker einmal genauer vor.
Ein Forscherteam der Purdue University hat einen 3D-Drucker entwickelt, der in der Lage ist, energetische Materialien in kürzester und in detailreichen Formen zu drucken. Für das neuartige Verfahren setzen die Wissenschaftler auch hochamplitude Ultraschallschwingungen. Wir haben uns das umweltfreundliche und günstigere Gerät, sowie das 3D-Druckverfahren, einmal genauer angesehen.
US-Forscher von der University of California haben eine Technik entwickelt, mit der sie 3D-Modelle aus lebensechtem Gewerbe mit dem 3D-Drucker herstellen wollen. Die gedruckten Modell sollen zum Beispiel Tumore enthalten und als Grundlage für Medikamententests dienen. Tierversuche wären damit zukünftig überflüssig. Ziel der Forscher war es das Verfahren so zu entwickeln, dass es quasi auch ohne große Expertise im 3D-Druck von jedem Labor angewendet werden kann.
Der US-Automobilkonzern Ford hat in Redford, im US-Bundesstaat Michigan, sein Ford Advanced Manufacturing Center eröffnet. In dem fortschrittlichen Fertigungszentrum wird auch an der Entwicklung der 3D-Drucker gearbeitet, um mit Hilfe der Additiven Fertigung die Fahrzeugqualität und Herstellungskosten zu optimieren. Neben dem 3D-Druck spielen auch Robotik, sowie Augmented- und Virtual Reality eine Rolle.
Mit dem „Elektrolyzer“ hat der US-Forscher Jinshua Tong und sein Team von der Clemson University ein Laserverfahren für den 3D-Druck von Keramikobjekten vorgestellt, die Energie speichern können. Zu möglichen Anwendungsbereichen zählen unter anderem Batterien und Solarzellen. Mit dem Verfahren ließen sich zum Beispiel Akkus für Smartphones herstellen, die eine tagelange Laufzeit haben können, heißt es.
Ein SLA-3D-Drucker (Stereolithographie) erhielt durch das National Institutes of Standards and Technology (NIST) ein Upgrade für eine neue Technik namens Sample Coupled Resonance Photorheology (SCRPR). Mit dem Verfahren wird es möglich die Qualität der Polymerverarbeitung eines einzigen Voxels beim SLA-3D-Druck zu messen und die Präzision und Qualität der Stereolithographie noch weiter zu optimieren.