Alle News, Entwicklungen und Hintergründe zum 3D-Druck in Belgien.
Auch in Belgien ist der 3D-Druck stark im Kommen. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch viele Unternehmen interessieren sich für die wachsenden Möglichkeiten dieses additiven Fertigungsverfahren. Zugleich gibt es aber auch einige belgische Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich der Entwicklung besonders aktiv sind.
So hat sich beispielsweise das 1990 gegründete Unternehmen Materialise, welches sich auf die additive Fertigung spezialisiert hat, entschieden, an die Börse zu gehen. Über dieses Unternehmen und dessen Produkte werden Sie in dieser Rubrik selbstverständlich genauso Informationen finden, wie über belgische Startups, die sich dem 3D-Druck verschrieben haben.
Zugleich können Sie in dieser Rubrik aber auch Beiträge über die „Prototyping Expo“, welche 2015 in der belgischen Stadt Kortrijk stattfand und Teil der „Kortrijk Expo“ war, nachlesen. Sobald uns neue Termine über in Belgien stattfindende Messen oder andere Veranstaltungen vorliegen, die den 3D-Druck zum Thema haben, werden wir Sie auf dieser Seite informieren.
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Das belgische Unternehmen Materialise hat mit dem NIP Connector einen Weg gefunden, aus Standardartikeln aus dem Krankenhaus eine alternative Beatmungslösung zu entwickeln. Der Konnektor soll behördlich registriert werden und durchläuft derzeit eine Studie. Erste Ergebnisse werden in zwei Wochen erwartet. Im selben Zeitraum sollen auch die ersten Konnektoren für Krankenhäuser erhältlich sein, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.
Momentan wird weltweit daran gearbeitet, die rasante Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Während Länder wie China den Hochpunkt der täglichen Infektionen erreicht haben und die Kurve neuer Infektionen abflacht, bildet Europa gerade das Epizentrum der Epidemie. Länder in Südamerika und Afrika stehen noch ganz am Anfang der Krise. Kreative Ideen und Hilfsmittel, die Ausbreitung zu verlangsamen, kommen immer häufiger aus dem 3D-Drucker. Wie dieser Türöffner, der vom belgischen 3D-Druck-Spezialist Materialise entwickelt wurde.
Das belgische Unternehmen Antleron und der US-amerikanische Hersteller von 3D-Druckern 3D Systems möchten im Rahmen einer Unternehmenskooperation das Tissue Engineering und den 3D-Druck von organischem Gewebe voranbringen. Ihre Pläne präsentieren die Unternehmen auf der formnext 2019.
Die beiden belgischen Unternehmen Aerosint und Solvay haben einen Forschungsvertrag geschlossen, um ein wirtschaftlicheres Pulverschmelzverfahren für Hochleistungskunststoffe zu entwickeln. Mit dem SLS-3D-Druckverfahren soll zum Beispiel Polyetheretherketone (PEEK) und Polyphenylensulfid unter wirtschaftlichen Kriterien bearbeitet werden.
In Belgien wird im Rahmen des C3PO-Projekts in Kürze ein zweistöckiges Gebäude namens „Kamp C“ mit einem 3D-Drucker entstehend. Zum Einsatz kommt der Konstruktions-3D-Drucker BOD2 vom Hersteller COBOD International. Sein Bauraum beträgt beachtliche 10 x 10 x 10 Meter und kam bereits sehr erfolgreich bei Projekten in Indien und Dubai zum Einsatz.
1860 fanden Belgier in der Provinz Antwerpen das Skelett eines Mammuts. Jetzt, knapp 150 Jahre später, soll dies mit Hilfe von einem SLA-3D-Drucker rekonstruiert werden. Das Projekt ist das derzeit weltweit größte SLA-3D-Druck-Projekt. Unterstützung findet das Brüsseler Museum vom belgischen 3D-Druck-Spezialisten Materialise.
Das belgische Unternehmen Aerosint hat in einer Finanzierungsrunde jetzt 850.000 € einsammeln können. Mit dem erhaltenen Geld möchten sie unter anderem den weltweit ersten Multimaterial-Pulverbett-3D-Drucker entwickeln. Die Besonderheit bei dem 3D-Drucker soll sein minimaler Materialverlust sein.
Das Volvo-Tochterunternehmen Volco Construction Equipment, mit Sitz in Brüssel, hat bekanntgegeben 3D-Drucker bei der Herstellung von Ersatzteilen und im Rahmen der Produktentwicklung einzusetzen. Gedruckt wurden bisher Komponenten für Klimaanlagen, Fahrerkabinen und Kunststoffabdeckungen. Nach Einführung von 3D-Druck berichtet Volvo CE von reduzierten Ausfallzeiten der Maschinen und schnelle Lieferungen der Teile an den Kunden.
Materialise hat mit „e-Stage for Metal“ eine Software vorgestellt, die eigenen Angaben zufolge „wegweisend“ für den Markt und Anwender von 3D-Metalldruckern ist. Die Software kann Stützstrukturen für zu druckenden Metallobjekte automatisch generieren, was eine Zeitersparnis von bis zu 90% möglich macht.
Die „family of the future“ ist ein Projekt, das aufzeigen soll, wie sehr der 3D-Druck unseren Alltag beeinflusst und noch beeinflussen kann. Es wird durch 90 3D-gedruckte Objekte geführt und dabei 15 3D-Drucktechnologien vorgestellt. Auch neue Erfindungen entstanden im Zuge des Projekts, das zuletzt auch auf der formnext 2017 zu sehen war und erstmals auf der Prototyping 2017 vorgestellt wurde.
Das 3D-Softwareunternehmen Materialise ist eine Kooperation mit der Simufact Engineering GmbH eingegangen. Somit ist Materialise Magics-Nutzern eine optimalere Steuerung des Bauvorbereitungsprozesses möglich.
Der 3D-Druck-Softwarehersteller Materialise gab die Übernahme des Gussteile-Zulieferers ACTech bekannt. Dadurch möchte das Unternehmen unter anderem die Entwicklung eines eigenen Metallkompetenzzentrums vorantreiben.
Mit „Yuma“ hat der Belgier Sebastiaan de Neubourg ein Startup für die Herstellung von Brillen mit dem 3D-Drucker gegründet. Als Filament dient recycelter Kunststoff. Auf Kickstarter finanzierte das Unternehmen seine Idee bereits kurz nach Veröffentlichung seiner Kampagne – und sammelt weiter sehr erfolgreich Geld.
Das 3D-Druck-Unternehmen Materialise und der Sportausrüster Tailored Fits AG arbeiten bei der Entwicklung von Skischuhen und Einlegesohlen zusammen und haben eine durchgängige digitale Lieferkette aufgebaut.
Der belgische 3D-Druck-Dienstleister Materialise weitet die Fertigung mit HP Jet Fusion 3D 4200 3D-Druckern aus. Die Technologie, die zurzeit ausgewählten Materialise-Partnern zur Verfügung steht, wird demnächst der Öffentlichkeit für Online-Angebote und -Aufträge zugänglich gemacht.
Thrinno schafft mit „Thrinno MarcetPlace“ einen Marktplatz für 3D-Druck-Metalldienstleister. Den Metalldruckereien soll mit schnellen, professionellen Preisangeboten und visuellem Design Feedback für Kunden geholfen werden.
Lebensmittel aus dem 3D-Drucker sind seit einer Weile keine Neuheit mehr. Auch das Potenzial der Schokolade hat man schon erkannt. Eine Firma aus Belgien hat das nun aufgegriffen und stellt besondere Kreationen mit dem 3D-Schokoladendrucker her.
Materialise ist seit vielen Jahren auf dem Gebiet des 3D-Drucks aktiv. Nun erhielt es die FDA-Zulassung zur Herstellung chirurgischer Führungsschienen bzw. Halterungen, die von Chirurgen bei Osteotomie Operationen eingesetzt werden können.
Mittlerweile sind viele zahlreiche 3D-Lebensmittelkreationen erhältlich, so unter anderem gedruckte Gummibärchen, Schokolade und Marzipan. Der belgische Chocolatier Callebaut ist nun dazu übergegangen, eigene Schokoladenkreationen mit einem Schokoladendrucker zu drucken.
In Kooperation mit dem Unternehmen Structo hat der belgische 3D-Druck-Dienstleister Materialise den „Structo PrintWorks Build Processor“ vorgestellt. Was hinter dem Namen steckt, erfahrt Ihr in unserem Beitrag.