Eine Flugzeugdüse selber bauen war der Wunsch einer Gruppe kreativer Maker. Mit einem 3D-Drucker und handwerklichem Geschick gelang eine Miniatur-Flugzeugdüse mit ordentlich Power, wie das Video eindrucksvoll zeigt.
Mithilfe von Technik und der Nutzung innovativer Geräte haben sich viele Menschen mit ihren Do-It-Yourself-Prinzipien (DIY) zu einer festen Kultur entwickelt. Die Rede ist von den sogenannten „Makern“ (zu Deutsch „Schöpfer“ oder „Hersteller„), die es sich mit dem Einsatz aktueller Technik zum Ziel gemacht haben mittels eigener Mittel technische Probleme zu lösen, ohne dabei auf kostspielige Lösungen setzen zu müssen.
Als typisches Beispiel gilt der Einsatz von 3D-Druckern, mit denen die „Maker“ Tag für Tag arbeiten und damit spannende und innovative Ideen umsetzen. In allen Bereichen, sei es in der Kunst, akademischen Forschung, Automobilherstellung und eben auch im Hobby-Bereich der Privatanwender, versuchen „Maker“ ihr Ziel zu erreichen. Neugierde, Wissenseignung wie auch ein starker kreativer Drang nach etwas Neuem ist es, was die Hobby-Macher vorantreibt.
Viele Mitglieder dieser Subkultur treffen sich regelmäßig bei sogenannten Hackerspaces oder FabLabs, Treffpunkte, bei denen sie neue Projekte vorstellen. Oftmals gleichen die Orte eher Werkstätten, die mit gemeinsamen angeschafften Ausrüstungen ausgestattet sind, die sich eine Person allein nicht leisten können. Dort können die „Maker“ ihrem Schöpfergeist freien Lauf lassen.
Neben solchen kleineren Treffen finden immer wieder Maker-Veranstaltungen im ganz großen Stil: So fand die berühmte „Maker Fair“ in Hannover statt und auch in anderen Städten Deutschlands finden immer wieder solche Hobbymessen statt. 2014 fand in Friedrichshafen die „Maker World“ statt. Nach den Vereinigten Staaten, wo der ganze Hype um die „Maker“ begann, genießen auch hierzulande die Hobby-Macher immer mehr an Prestige.
Eine Flugzeugdüse selber bauen war der Wunsch einer Gruppe kreativer Maker. Mit einem 3D-Drucker und handwerklichem Geschick gelang eine Miniatur-Flugzeugdüse mit ordentlich Power, wie das Video eindrucksvoll zeigt.
Auch beim bundesweiten Schülerwettbewerb „Formel 1 in der Schule“ 2016, treten wieder weit über 100 Teams aus allen Bundesländern an, ihre selbst gebauten Formel-1-Rennwagen zu präsentieren. Ein Team aus Nordrhein-Westfalen setzt dabei auf die Fertigung ihrer Rennwagen mit 3D-Druck.
Extrem cool! Mit „Centriphone“ entwickelte Freeskier-Profi und Maker Nicolas Vuignier mit seinem 3D-Drucker eine Halterung für das iPhone 6, mit der Slow Motion Videos möglich werden. Anstatt mit einer GoPro kann so das iPhone für diese extrem coolen Videos genutzt werden, wie das Video zeigt.
Ein Must Print! Die digitale Sonnenuhr von Hobby-Maker „Mojoptix“ lässt sich vollständig mit einem 3D-Drucker selber bauen. Die Uhr, die abhängig vom Stand der Sonne die Uhrzeit in digitaler Form anzeigt, kann kostenlos selbst gedruckt und gebaut oder für 69 Euro bestellt werden. Ein Garten-Highlight, vor allem wenn man sich für das Selberdrucken entscheidet, ist die Sonnenuhr aus dem 3D-Drucker definitiv.
Auf YouTube wurde jetzt eine halbautomatische Schusswaffe mit dem Namen „Shuty MP-1“ vorgestellt, die zu 95% mit dem 3D-Drucker gefertigt wurde. Die übrigen Bauteile können weitestgehend problemlos von jeder Person besorgt werden. Ein Problem aber hat die selbstgebaute Halbautomatik.
Die Maker-Szene bietet zahlreiche Ansätze, um auch den Alltag behinderter Menschen wesentlich leichter zu gestalten. Deshalb hat Bundesforschungsministerium nun einen 3D-Druck-Wettbewerb ausgerufen, bei dem die besten Vorschläge einen 50-prozentigen Zuschuss für die Umsetzung erhalten.
Mit der „Make Munich“ findet am kommenden Wochenende eine für Maker interessante Messe statt. Neben dem vielfältigen Programm, bei dem Interessierte Maker und die ganze Familie die Anwendung der 3D-Drucker lernen und viele weitere Themengebiete der Maker-Szene ansehen und ausprobieren können, hat uns vor allem der Preis überrascht.
Maker, deren Hobbys im Bereich 3D-Druck, Videospiele und Fantasy liegen, präsentieren immer wieder eindrucksvolle Objekte aus dem 3D-Drucker. In diesem Beispiel fertigte der Maker und Designer Kirby Downey mit seinem 3D-Drucker ein Maschinengewehr für Gummigeschosse.
Vor Anfang März ist wohl nicht mit dem Nachfolger der Apple Watch, der Apple Watch 2, zu rechnen. Wer im Besitz eines 3D-Druckers ist und sich die Wartezeit mit seinem Maker-Hobby vertreiben will, der kann sich jetzt die Apple II Watch im Retro-Apple-Design zu Hause selbst nachbauen.
Der Droide BB8 aus Star Wars 7 kann jetzt mit Hilfe von einem 3D-Drucker in Originalgröße nachgebaut werden. Der BB8-Droid Builders Club hat die für den 3D-Druck erforderlichen STL-Dateien zum kostenlosen Download veröffentlicht.
Schüler aus Berlin haben in einer Projektwoche ein Modellflughafen des Berliner Flughafens Berlin-Schönfeld im Maßstab 1:185 nachgebaut. Zum Einsatz kamen 3D-Drucker, Arduino Mikrokontroller, LEDs und eun Rasperry PI. Für das Projekt erhielten die Berliner Schüler die Auszeichnung „Bestes Projekt der Projektwoche 2015“.
Für die Maker Faire 2016 in Berlin und Hannover wurden jetzt die Termine veröffentlicht. Interessierte Bastler und Tüftler haben die Möglichkeit im Mai und im September 2016 sich am 3D-Druck und anderen Maker-Themen auszuprobieren. Auch die Locations für beide Veranstaltungsorte stehen fest.
Mit einem 3D-Drucker hat ein Hobby-Maker den Pip-Boy aus dem Spiel „Fallout 4“ nachgebaut. Um ein Raspberry Pi erweitert, kann der Pip-Boy wie auch im Computerspiel als Hilfetool und Unterarm-Computer genutzt werden.
Katzen-Liebhaber aufgepasst. Wer unter einer speziellen Form von Hypochondrie leitet, kann jetzt seiner Katze eine Rüstung ausdrucken und so vor den Gefahren ihrer Umwelt schützen. Kein Scherz. Oder doch? Das muss jeder für sich entscheiden.
Selbst ist der Mann. Und die Frau. Vor allem aber der Katzenliebhaber. Denn geht es um das Toilettenpapier und die spielerische Zerstörungswut kleiner Jungkatzen, wird der Katzenbesitzer kurzerhand zum Produktentwickler. Was er dafür braucht? Eine Idee. Und einen 3D-Drucker.
Tchibo verkauft über Weihnachten wieder 3D-Drucker. Die drei unterschiedlichen Geräte richten sich an verschiedene Zielgruppen und sind bereits ab 500 Euro zu haben. Wir stellen Euch die 3D-Drucker einmal genauer vor und sagen Euch, für wen sich der Kauf eines 3D-Druckers bei Tchibo lohnt.
Quake-Fans aufgepasst. In den USA hat ein Quake-Spieler die „Railgun“ mit seinem 3D-Drucker nachgebaut. Die Schusswaffe aus dem Kult-Spiel feuert Projektile mit bis zu 900 km/h ab, wie ein Video beweist.
Mit 8000 Besuchern endete die Maker Faire Berlin 2015. Damit kann das Event als voller Erfolg verbucht werden und zeigt einmal mehr das große Interesse der deutschen Maker-Szene an Veranstaltungen dieser Art.
Der Industriedesigner Gareth Ladley von der Central Saint Martins Universität in London beschäftigt sich mit den so genannten Leerlauftechnologien. Im Rahmen seiner Projektarbeit entwickelte er neuartige Küchengeräte, die er mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie fertigt.
Der New Yorker Künstler Jonathan Brand hat mit der Unterstützung seines Ultimaker 3D-Druckers ein 1:1-Modell einer Honda vom Typ Honda CB500 aus dem Jahr 1993 nachgebaut.