News zum Thema
Das New Yorker Architekturbüro AI SpaceFactory gewann mit „Marsha“ die 3D-Printed Habitat Challenge der NASA. Bei dieser Challenge ging es darum, ein Umfeld zu konzeptionieren, das für das Leben auf dem Mars geeignet ist. Wir haben uns die Pläne zur Realisierung vom Projekt „Marsha“ – für ein Leben auf dem Mars – einmal genauer angesehen.
Ein Team verschiedener internationaler Universitäten und die HTWG Konstanz arbeiten gemeinsam an einem autarken Stadtteil in Botswana. Dabei sollen für einen kostengünstigen und effektiven Aufbau des Wohnprojekts auch 3D-Drucker zum Einsatz kommen. Wir stellen das Projekt in Afrika einmal genauer vor.
In Dubai wurde von dem Unternehmen NYXO ein Zukunftskonzept für einen Aussichtsturm namens „Supernatural Concre(a)tion“ vorgestellt, der mit einem 3D-Drucker hergestellt werden soll. Im Gegensatz zu anderen 3D-gedruckten Bauwerken soll der Supernatural Concre(a)tion-Turm allerdings nicht vor Ort entstehen, sondern einen gänzlich neuen Ansatz verfolgen.
Forschern ist es erstmals gelungen mit dem Bio-3D-Drucker BioFabrication Facility (BFF) einen Meniskus im Weltraum im Bioprinting-3D-Druckverfahren herzustellen. Das Forschungsprojekt gelang im Rahmen eines Programmes, das den 3D-Biodruck an unterschiedlichen Orten untersucht. Wir stellen die Ergebnisse der Forschungsarbeit vor.
Die Chinesische Akademie für Weltraumtechnologie (CASC) hat seinen ersten Test beim 3D-Druck in der Schwerelosigkeit durchgeführt. Eine Frachtrückführungskapsel kam mit zwei erfolgreich mit dem 3D-Drucker gedruckten Proben aus kontinuierlichen, kohlefaserverstärkten Polymerverbundwerkstoffen zurück, berichten chinesische Medien.
Der elektrische, hybride Multikopter ElectraFly erhält gemeinsam mit der Utah Advanced Materials and Manufacturing Initiative (UAMMI) hergestellte Carbonfaser-Verbundteile aus dem 3D-Drucker. UAMMI geht davon aus, dass in zwanzig Jahren der Urban-Air-Mobility-Markt bis zu 430.000 derartiger Flugzeuge umfassen wird.
Der Urin von Astronauten soll laut Wissenschaftlern des Østfold University Colleges in Norwegen dabei helfen, Gebäude mit 3D-Druck auf dem Mond aufzubauen. Zusätzlich mit weiteren Ressourcen, die auf dem Mond vorkommen, sei es somit möglich, die Kosten beim Transport von Baumaterial für die Mondbasen von der Erde ins All deutlich zu reduzieren.
Das russische 3D-Biodruckunternehmen 3D Bioprinting Solutions hat eigenen Angaben zufolge erstmals erfolgreich Knochengewebe auf der ISS mit einem 3D-Drucker hergestellt. Zum Einsatz kam der Bioprinter Organ.Aut, der speziell für dem 3D-Druck organischer Substanzen in der Schwerelosigkeit entwickelt wurde. Damit will das Unternehmen die medizinische Versorgung im All verbessern.
Das auf 3D-Druck spezialisierte Unternehmen Relativity Space arbeitet derzeit an seiner ersten eigenen Rakete, der Terran 1, die nahezu komplett mit einem riesigen 3D-Drucker entstehen soll. Der selbst entwickelte Stargate-3D-Drucker, nach jetzigem Stand der wohl größte Metall-3D-Drucker der Welt, sollen die Raketen deutlich kürzer und günstiger herstellen als konventionelle Verfahren. Und zwar in nur 60 Tagen.
Die Architekten von Mario Cucinella Architects und der Spezialist für 3D-gedruckte Häuser WASP haben ein gemeinsames Projekt gestartet. Sie bauen ein kleines Öko-Dorf mit Häusern aus Ton, der aus lokaler Produktion stammt und mit einem 3D-Drucker die Wohnhäuser des Dorfes erstellen soll. Die ersten Bauten, die im September begonnen haben, sollen Anfang 2020 bezugsfertig sein.
Kosmonauten aus Russland ist es erstmals gelungen, auf der internationalen Raumstation ISS Fleisch mit einem 3D-Drucker herzustellen. Damit erlangt das Ziel, langfristig individuelle Speisen in größeren Mengen im Weltall mit 3D-Druckern herzustellen, einen neuen Meilenstein. Verläuft die angelegte Testreihe erfolgreich, wären so ausgedehntere Missionen ins All möglich. Eine Übersicht der aktuellen Gegebenheiten.
Forscher der britischen Loughborough University haben ein Verfahren entwickelt, mit der sie Mondstaub für den 3D-Druck nutzen können. Damit sollen zum Beispiel wichtige Objekte auf dem Mond gebaut werden, bevor Astronauten auf dem Planeten landen. Denkbar sind zum Beispiel optimierte Landebereiche. Aber das Verfahren bietet noch mehr Möglichkeiten.
Astro ist ein ein Hund, genauer gesagt ein Robotersystem das ein Hund nachbildet, zu Teilen mit einem 3D-Drucker hergestellt wurde und in Zukunft Leben retten soll. Astro beherrscht bereits leichte Sprachbefehle und soll ab jetzt immer mehr Sprache hinzulernen. Irgendwann einmal soll er selbst Notrufe erhalten, Gesichtsdatenbanken abgleichen und vieles mehr.
Das amerikanische Unternehmen S-Squared hat mit einem 3D-Drucker ein 46 m² großes Haus in weniger als 12 Stunden gedruckt. Gearbeitet wurde mit dem ARCS-3D-Drucksystem. Das Unternehmen arbeitet daran, die mögliche Quadratmeteranzahl nach und nach zu steigern und dabei die Kosten und Zeit gegenüber konventioneller Bauweisen weiter deutlich zu optimieren. In Entwicklungsländern sollen mit dem ARCS 3D-Drucker bereits jetzt Häuser für rund 1.800 EUR gebaut werden können.
Die europäische Weltraumorganisation ESA hat zusammen mit dem Universitätsklinikum der TU Dresden Wege untersucht, mittels 3D-Druck Haut und Knochen in Schwerelosigkeit herzustellen. Der 3D-Druck von menschlichem Gewebe im Weltraum soll bei langen Weltraumflügen mögliche Erkrankungen besser heilen oder Verletzungen behandeln können.
Russland möchte wie auch zum Beispiel die USA in ferner Zukunft auf den Mond reisen und Siedlungen bauen. Für möglichst geringe Transportkosten zum Aufbau der Mondstation und Ansiedlung der Menschen auf dem Mond sollen lokale Ressourcen genutzt werden und 3D-Drucker ihren Einsatz finden.
Die NASA möchte bis 2024 Astronauten auf den Mond bringen. Und dann auf den Mars. Dazu finanziert sie zahlreiche Frühphasenprojekte, bei denen immer häufiger 3D-Druck zum Einsatz kommt, um schnell und kostengünstig individuelle Lösungen anbieten zu können. Ein wesentlicher Vorteile bei einem futuristischen Vorhaben, wie dem „Moon-to-Mars“-Vorhaben.
Terreform ONE ist eine gemeinnützige Gruppe, die mit dem Monarchfalter-Schutzgebiet ein ungewöhnliches Konzept vorgestellt hat. Die vertikale Grünfassade, die aus 3D-gedruckten Carbon-Komponenten bestehen soll, soll Monarchfaltern einen sicheren Rückzugsort bieten. Das Konzept im Detail.
Das Laser Zentrum Hannover möchte Mondstaub schmelzen, um diesen als Material für den 3D-Drucker auf dem Mond einsetzen zu können. Zum Beispiel für den 3D-Druck von Gebäuden. Diese außergewöhnlichen Pläne werden von der Volkswagen Stiftung mit 640.000 Euro unterstützt. Wir stellen das Projekt MOONRISE vor.
Cellink, Hersteller von 3D-Biodruckern und Biotinte, und die schwedische Uppsala Universität haben neuronale Stammzellen ins All geschickt. Die Rakete Maser 14 startete mit den Organismen erfolgreich am Montag und soll wichtige Erkenntnisse für das Leben im Orbit liefern.
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