Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space hat einen Vertrag mit Lockheed abgeschlossen. Es wird eine Terran-1-Rakete für ein Programm der NASA mit einem 3D-Drucker herstellen. Das Projekt soll 2023 an den Start gehen.
Im weltweiten Vergleich ist der 3D-Druck in den USA am weitesten verbreitet. Ob Hersteller, Startups und Geschäftsideen, in der Politik oder bei den den Hobby-Makern – die Amerikaner sind im 3D-Druck den Europäern, vor allem aber Deutschland, weit voraus. Die Gründ dafür sind vielfältig. Zum einen stehen die Amerikaner neuen Technologien häufig offener gegenüber als wir Deutschen. Während sich in den USA Smartphones und Tablets rasant verbreiten, schauen wir in Deutschland erst einmal mit Vorsicht und Zurückhaltung „über den großen Teich“. Zum anderen unterliegt der 3D-Druck – sowohl für den industrielle Einsatz als auch für die Privatbereich – in den USA besseren Rahmenbedingungen. Ein Beispiel: Zu den größten Unterstützern der Forschungen und Weiterentwicklungen im 3D-Druck zählt kein Geringerer als US-Präsident Barack Obama. Unzählige weitere Beispiele lassen sich im Verlauf der News bei uns im Magazin recherchieren.
Die Geschichte des 3D-Drucks in den USA reicht weit zurück, bis in die späten 1930er Jahre, als das Unternehmen Sciaky gegründet wurde und damit der Grundstein der 3D-Drucktechnologie weltweit gelegt wurde. Zunächst war das Unternehmen, wie viele andere Unternehmen später auch, auf die Industrie gemünzt und sorgte dafür, dass andere Industrien mit führender 3D-Technologie Metallwerkstücke und vieles mehr herstellen konnten.
Viele Jahre später wurden dann andere Unternehmen, die bis heute den Markt der 3D-Drucker beherrschen, gegründet. Zu den namhaften Unternehmen gehören u.a. MakerBot und der Mutterkonzern 3D Systems. Eine umfangreiche Liste von 3D-Drucker-Herstellern der USA haben wir hier zur Verfügung gestellt.
Mit immer wieder neuen Superlativen im 3D-Druck („größter 3D-Drucker“, „schnellster 3D-Drucker“, „billigster 3D-Drucker“, usw.) haben es die USA geschafft sich an die Spitze der Welt im 3D-Drucks zu platzieren. Auf dieser Seite zeigen wir unseren Lesern eine Übersicht aller Artikel, Beiträge, Hintergründe, Entwicklungen und News rundum den 3D-Druck in den USA. Wir beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen innovative Produkte vor und berichten über spannende Geschäftsideen zum 3D-Druck in den USA. Alle neuen Artikel erfahren Sie zuerst in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Das Raumfahrtunternehmen Relativity Space hat einen Vertrag mit Lockheed abgeschlossen. Es wird eine Terran-1-Rakete für ein Programm der NASA mit einem 3D-Drucker herstellen. Das Projekt soll 2023 an den Start gehen.
Der US-amerikanische 3D-Drucker-Hersteller Selpic hat mit dem Star A einen neuen Low-Cost-Open-Source-Desktop-FDM-3D-Drucker vorgestellt. Der Selpic Star A ist besonders kompakt und benutzerfreundlich. Er soll vor allem 3D-Drucker-Einsteiger und Familien ansprechen. Zusätzlich lässt sich der Star A noch mit einem Lasergravierfunktion erweitern.
Die innovative Fahrradmanufaktur Superstrata hat seine neue Plattform „Superstrata Studio“ vorgestellt, mit der es möglich ist, ein individuell an die Bedürfnisse des Fahrers angepasstes Fahrrad zu bestellen. Superstrata ist für seine Fahrräder aus dem 3D-Drucker bekannt. Die Bikes aus dem Superstrata Studio werden aus thermoplastischem Kohlefaser-Verbundwerkstoff hergestellt.
Das 3D-Druckunternehmen Essentium hat einen mehrjährigen Vertrag mit der U.S. Air Force abgeschlossen. Geplant sind additive Fertigungslösungen für den Einsatz in der Luftfahrt, die bei gleichbleibender Qualität schnell und wirtschaftlich entstehen sollen. Vorrangig geht es um den Einsatz von 3D-Druck für Flugzeug- und Ersatzteile.
Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen und Hersteller von SLA-3D-Druckern Nexa3D bringt mit xCure ein Nachbearbeitungssystem, welches speziell für den Nexa-3D-Drucker NXE400 entwickelt wurde, auf den Markt. Mit xCure macht Nexa3D 3D-gedruckte Teile mit maximierten Eigenschaften ihrer Materialien möglich. Wir stellen es vor.
Der 3D-Drucker-Hersteller VELO3D hat mit dem Sapphire XC sein neues Metall-3D-Drucksystem für das 3. Quartal im kommenden Jahr angekündigt. Dieses soll einen höheren Produktionsdurchsatz und geringere Teilekosten als die Standard-Sapphire-3D-Druckplattformen bieten. Die Auslieferung des somit dritten Metall-3D-Druckers von VELO3D ist für das 4. Quartal 2021 geplant.
Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen Thermwood hat mit seinem LSAM MT 3D-Drucker einen 15,5 Meter langen Yachtrumpf gedruckt. Diese entstanden in Abschnitten von 3 Metern Länge und 1,5 Metern Höhe. Mit dem Projekt wollte Thermwood beweisen, dass auch große Objekte mit kleineren Fertigungssystemen im 3D-Druckverfahren hergestellt werden können.
Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen MELD Manufacturing hat vor einiger Zeit sein eigenes patentiertes MELD-3D-Druckverfahren vorgestellt. Jetzt hat es mit einem 3D-gedruckten Aluminiumzylinder mit einem Durchmesser von 3,05 Metern die Leistungsfähigkeit seines Systems demonstriert.
Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen SprintRay ist bekannt für sein Expertise im Bereich 3D-Druck in der Zahnmedizin. In einer Ankündigung hat SprintRay jetzt seinen neuen 3D-Drucker SprintRay Pro 55, ein automatisiertes Washsystem Pro Wash/Dry und eine Software Dashboard 2.0 vorgestellt. Alle Infos.
Auf Kickstarter befindet sich derzeit eine Kampagne vom Hersteller Petoi, in der das Roboter-Haustier „Bittle“ vorgestellt wird. Der Roboter-Bausatz aus spritzgegossenem Kunststoff wird bereits für unter 200 Euro angeboten, hat zahlreiche Tricks auf Lager und kann auch im MINT-Unterricht eingesetzt werden. Wir stellen das technisch ausgefeilten, preiswerten Roboter einmal genauer vor.
Das US-amerikanische Unternehmen Industry Supplies hat mit dem Smart3D Macro einen neuen 3D-Drucker für die Industrie vorgestellt. Das additive Fertigungssystem besteht aus einer Prototyping Unit und einem Produktionsmodul. Wir stellen den Smart3D Macro einmal genauer vor.
MELD Manufacturing, ein Hersteller additiver Fertigungsmaschinen aus den USA, hat mit dem L3 seine neueste 3D-Druckmaschine präsentiert. Es ist der dritte 3D-Drucker von MELD, der nach dem „B8“ und dem „K2“ den 3D-Druck von Objekten mittlerer bis großformatiger Objekte ermöglicht. Zum Einsatz kommt die vom Hersteller patentierte MELD-Metall-3D-Drucktechnologie.
Carbon hat den Hersteller für Eishockey-Ausrüstung CCM Hockey dabei unterstützt, einen neuartigen Helm zu entwickeln, der mit einem speziellen 3D-gedruckten Innengitter ausgestattet ist. Das strukturreiche Gitter aus dem 3D-Drucker sorgt für mehr Schutz, macht den Helm komfortabler und ist dabei noch atmungsaktiver. Der neue, 3D-gedruckte Schutz wurde jetzt von der NHL erfolgreich zertifiziert und soll erstmals in der Saison 2021 zum Einsatz kommen.
Das 3D-Druckunternehmen Optomec wird der U.S. Luftwaffe eine großvolumige Produktionsmaschine zur Wiederaufbereitung von Turbinentriebwerkskomponenten liefern. Außerdem soll das Unternehmen verschiedene kostspielige Abläufe optimieren, wie zum Beispiel die Vereinfachung der aufwendigen und kostspieligen Herstellung von Ersatzteilen alter Maschinen. Der Auftragswert beträgt 1 Millionen US-Dollar.
Das US-Unternehmen LightForce Orthodontics (LFO) hat neuartige Zahnspangen aus Keramik entwickelt, die mit dem 3D-Drucker hergestellt werden. Die fertigen Zahnspangen sind genauer auf den Patienten zugeschnitten und können mit deutlich weniger Aufwand an die Entwicklungen am Gebiss der behandelnden Personen angepasst werden. In einer Finanzierungsrunde B erhielt das Unternehmen jetzt 14 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung seines Systems.
US-amerikanische Forscher der University of Delaware (UDEL) haben für ihre 3D-Drucktechnik namens „LITA“ an Verbundwerkstoffen gearbeitet, die für starke 3D-gedruckte Objekte mit geringem Gewicht sorgen. Dabei werden Kohlenstofffasern mit duroplastischen Polymeren kombiniert. Die 3D-Drucktechnik und das Material eignen sich zum Beispiel für 3D-gedruckte Teile in Flugzeugen.
Forscher der U.S. Navy haben ein neuartiges 3D-Druckmaterial entwickelt, das sich in jeder Form und Größe mit einem 3D-Drucker verarbeiten lässt. Das Material ließe sich zum Beispiel für die Herstellung von unbemannten Unterwasserfahrzeug (UVVs) einsetzen, die oftmals nach ihrem Einsatz im Wasser zurückgelassen werden und würde sich so im Laufe der Zeit biologisch abbauen. Für die Entwicklung erhielt die U.S. Navy ein 20 Jahre andauerndes Patent.
Forscher von Intel Labs haben mit einem Smartphone, einem 3D-Drucker und dem Budget von nur 50 USD einen Roboter gebaut. Die kostengünstige Lösung mit dem Namen „OpenBot“ kann unter anderem ferngesteuert werden und Daten für zum Beispiel Forschungszwecke verarbeiten. Wir stellen den Inten OpenBot einmal genauer vor.
Forscher der University of Wisconsin-Madison haben mit Hilfe von 3D-Druckern spezielle Blutgefäße entwickelt, mit dem Ärzte und Patienten Probleme schneller bemerken und notwendige Behandlungen schneller einleiten können. Die Forscher kombinierten dabei piezokeramische Natrium-Kalium-Niobit-Nanopartikel mit einem ferroelektrischen Polyvinylidenfluorid-Polymer. Mithilfe von Biomedizinern wollen die Forscher ihre Entwicklung jetzt noch weiter verbessern.
Die amerikanische Thermwood Corporation, besser bekannt als Thermwood und Hersteller für Großformat-3D-Drucker, hat demonstriert, dass seine Vertical Layer Print-Technologie auch mit dem LSAM MT-3D-Drucksystem verwendbar ist. Es wurden zu Präsentationszwecken zwei Probedrucke aus unterschiedlichen Materialien hergestellt, die in einer Höhe von bis zu 6 Metern gedruckt werden können.