Das Münchner Unternehmen additive elements hat seine Forschungsergebnisse zur Herstellung dichter Kunststoffbauteile im Binder Jetting 3D-Druck-Verfahren vorgestellt. Wir stellen die Ergebnisse vor.
Der Begriff Filament stammt von dem spätlateinischen Begriff filamentum was zu Deutsch „Fadenwerk“ bedeutet. Dabei steht der Begriff allgemein für eine einzelne Faser beliebiger Länge. Desweiteren findet man gelegentlich den Begriff Filament als Synonym für Glasfaser oder auch als Bezeichnung für ein Glühfaden zur Emission von Elektronen.
Den Begriff Filament findet man neben dem Einsatz als Material für 3D-Drucker auch in der Astronomie, Biologie, Botanik und Zoologie. In der Astronomie bezeichnen Filamente (1) großräumige fadenförmige Strukturen im Weltall, (2) Substrukturen von kosmischen Nebeln und (3) heftige Materieströme auf der Sonne (Protuberanzen), die als dunkle, fandenförmige Strukturen vor der Sonnenscheibe erscheinen. In der Biologie bezeichnen Filamente dünne, fadenförmige Zellstrukturen. In der Botanik stehen Filamente für Staubfaden und in der Zoologie bezeichnet ein Filament (1) eine fadenartige Forsetzung des Schwanzes bei Larven oder auch Adulti einiger Schwanzlurche sowie (2) fadenartige Verlängerung von Rücken-, Schwanz und/oder Afterflosse bei Knochenfischen. [Quelle]
Das Druckmaterial für 3D-Drucker, auch Filament genannt, ist das von 3D-Druckern benötigte Material zur Erstellung von Objekten. Mit voranschreitender Entwicklung der 3D-Drucker geht die Liste an Filamenten heute weit über die Standard-Filamente PLA und ABS hinaus.
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Das Münchner Unternehmen additive elements hat seine Forschungsergebnisse zur Herstellung dichter Kunststoffbauteile im Binder Jetting 3D-Druck-Verfahren vorgestellt. Wir stellen die Ergebnisse vor.
Das weltweit agierende Unternehmen Henkel hat sein Portfolio erweitert und investiert nun in die Erforschung von Materialien für den 3D-Druck. Der Hersteller für Konsumügüter investiert hat dafür unter der Bezeichnung „Henkel Adhesive Technologies“ einen eigenen Geschäftsbereich gegründet. Dieser ist unter anderem für die Entwicklung spezieller Harze, die für den 3D-Druck (DLP/ SLA) geeignet sind, zuständig.
In Kooperation haben German RepRap und Dow Corning ein neues Verfahren namens „Liquid Additive Manufacturing“ zur additiven Fertigung von Prototypen und Kleinserien hochkomplexer Bauteile vorgestellt. Im Vergleich mit dem Spritzgussverfahren kann sich das Verfahren, welches Flüssigsilikon verwendet, sehen lassen.
Der 3D-Drucker-Hersteller Arcam aus Schweden hat auf der formnext seinen 3D-Druck-Prozess für Kobalt-Chrom-Legierungen (CoCr) vorgestellt. Die Universität Göteborg hat das Verfahren bereits im Rahmen medizinischen Anwendungen getestet. Aber auch andere Branchen können von dem Verfahren profitieren.
Der 3D-Drucker-Hersteller Markforged hat mit dem „Ony One“ und „Onyx Pro“ zwei neue 3D-Drucker vorgestellt, die Onyx-Filament verarbeiten können. Nach dem „Markforged One“ und dem „Mark Two“ stellte das Unternehmen damit zwei weitere, für industrielle Anwendungen sehr interessant, 3D-Drucker vor.
Der US-Hersteller für Hochleistungspolymere Techmer PM expandiert nach Mexiko. Grund ist die wachsende Nachfrage nach Polymeren für den industriellen 3D-Druck in Mexiko. Erst vor Kurzem hatte das Unternehmen seine Standorte in den USA ausgeweitet. Auch in Deutschland ist das Unternehmen vertreten.
Als HP in diesem Jahr den Multi Jet Fusion 3D-Drucker vorstellte, machten sich viele Gedanken darüber, für welche Einsatzgebiete der HP-3D-Drucker verwendet werden könnte. Während die Maschine selbst bis zu zehn Mal schneller produziert und die Produktionskosten um die Hälfte fielen, hat HP mehrere Unternehmen dazu eingeladen, an der Entwicklung neuer Druckmaterialien mitzuarbeiten.
Die südkoreanische Rural Development Administration (RDA) hat gemeinsam mit der Universität von Hallym ein neues 3D-Druck-System angekündigt, welches Seidenproteine als 3D-Druck-Material einsetzt. Dieses Drucksystem soll für die Herstellung medizinischer Implantate eingesetzt werden und die Kosten der Herstellung um bis zu 50% reduzieren.
Das deutsche Unternehmen Evonik und der US-Technologiekonzern Hewlett Packard (HP) verstärken ihre Zusammenarbeit in der Kunststoffpulver-Entwicklung für 3D-Drucker. Ziel ist ein Entwicklungsschub im Bereich der addtivien Fertigungstechnologien für großserientaugliche Produktionslinien.
Das in Arnoldstein (Österreich) ansässige Unternehmen Chemson Polymer-Additive AG wird auf der vom 19. bis 26. Oktober stattfindenden K-Messe in Düsseldorf zum ersten Mal PVC-Filamente für den 3D-Drucker vorstellen.
Die beiden russischen Wissenschaftler Anuar Kulmagambetov und Vladimir Bodyakin haben ein Patent für den 3D-Druck mit Glas eingereicht. Wie ein US-Blog berichtet, sollen sich die Glasobjekte, die mit dem additiven Fertigungsverfahren gedruckt werden, auch für den professionellen Einsatz eignen.
Emerging Objects verbindet das Gute mit dem Nützlichen. Aus alten Gummireifen entsteht ein Filament, das für den 3D-Druck robuster Gummi-3D-Objekte genutzt werden kann. So entstehen zum Beispiel ganze Gartenmöbel aus dem innovativen „Pouff“-Filament.
Ein französisches Startup hat mit dem 3D-Drucker „Pam“ einen 3D-Drucker vorgestellt, der anstatt Filament Pellets verwendet. So lassen sich verschiedene Rohstoffe zu einem Druckmaterial kombinieren. Der Hersteller Pollen AM scheint von dem Gerät überzeugt, was sich an der Preisstrategie für den „Pam“ sehen lässt.
Schüler der Gesamtschule Waldbröl haben mit ihrem 3D-Druck-Projekt „3D-4World“ beim Existenzgründer-Planspiel „Deutscher Gründerpreis für Schüler“. Mit dem Projekt verbinden die kreativen Schüler das Gute mit dem Nützlichen und lassen aus altem Kunststoff farbige Filamente entstehen.
Das Unternehmen Victrex übernimmt beim 3D-Druck eine Führungsrolle für ein Industriekonsortium. Neue PAEK-Hochleistungspolymertypen auf innovativer chemischer Grundlage, die speziell für den 3D-Druck geeignet sind, werden von Victrex als Teil seiner Schlüsselrolle entwickelt.
Der Markt für den 3D-Druck mit Beton wird sich bis 2021 mehr als verdoppeln, so die Meinung von Analysten einer aktuellen Marktstudie. Dabei sehen die Experten drei Faktoren als wesentliche Kriterien für den Erfolg von Beton und seiner Verarbeitung im 3D-Druckverfahren.
Forscher der TU Wien haben einen DLP-3D-Drucker entwickelt (High Resolution), der auch über Lasertechnik und (SLA-3D-Drucktechnologie) verfügt. Mit dem Gerät lassen sich Objekte aus Druckmaterialien fertigen, die sonst nur beim Spritzgussverfahren möglich waren.
Der bekannte 3D-Drucker-Hersteller Formlabs hat ein biokompatibles Harz für den 3D-Druck zahnmedizinischer Anwendungen auf den Markt gebracht. Das zertifizierte Resine ist damit das erste biokompatible SLA-Material für einen Desktop-3D-Drucker.
Belgische Forscher haben aus dem Geliermittel Pektine ein 3D-Drucker-Filament für Süßigkeiten geschaffen. Auch ein Süßigkeiten-3D-Drucker, der das Pektine-Gel zu Bonbons verarbeiten kann, ist in Vorbereitung.
Wie viel Gewicht trägt ein Objekt aus dem 3D-Drucker? 480 Kilogramm schafft zumindest der chinesische Filament-Hersteller Polymaker, mit seinem neuen Polycarbonat-Filament „PC-Plus“, wie ein Video eindrucksvoll zeigt.