Zusammenfassend lässt sich sagen: Der medizinische 3D-Druck im Bereich der Zahnmedizin ist auf dem Vormarsch und in kaum einem medizinischem Bereich, in dem 3D-Druck bereits zur Anwendung kommt, wird der 3D-Druck die konventionellen Methoden derart revolutionieren wie in der Zahnmedizin.
Im zahnmedizinischen Bereich kommt der 3D-Druck immer stärker zum Einsatz. So wurden beispielsweise bereits Zähne aus Kunstharz und anderen Polymeren mittels 3D-Drucker hergestellt (lesen Sie die News am Ende der Seite). Aber auch Zahnbürsten, die für die Reinigung der Zähne notwendig sind, können mittlerweile mit diesem Druckverfahren hergestellt werden.
Im Bereich der Dentalmedizin gibt es aber noch weitere Tätigkeitsfelder, in denen der 3D-Druck angewandt werden kann. So wird es wahrscheinlich in nicht allzu ferner Zukunft auch Zahnspangen geben, die spezielle Polymere enthalten und nicht nur für die Korrektur der Zahnfehlstellung, sondern auch für die Kariesprophylaxe geeignet sind. Zugleich können Zahnärzte am 3D-Modell Operationen üben und perfektionieren.
Über weitere Entwicklungen zum Thema 3D-Druck in der Zahnmedizin werden wir Sie auf dieser Themenseite informieren. Natürlich finden Sie neue Beiträge aber auch in unserem Newsletter, den wir in regelmäßigen Abständen versenden und den bereits weit über 1000 Abonnenten folgen. Hier können Sie sich auch über weitere Neuigkeiten aus dem Bereich des 3D-Drucks, beispielsweise auch aus anderen Branchen des Gesundheitswesens, informieren (z.B. 3D-Druck in der Veterinärmedizin).
Die meisten Menschen mussten in ihrem Leben schon einmal eine Zahnspange tragen. Das chinesische Unternehmen Smartee Denti-Technology hat vor langer Zeit Zahnschienen hergestellt, die nahezu unsichtbar sind. Die Herstellung übernahmen regionale Partnerunternehmen. Jetzt hat sich das Unternehmen einen eigenen 3D-Drucker angeschafft und stellt die beinahe unsichtbaren Zahnschienen mit 3D-Druck her. Über den Behandlungsfortschritt informiert eine den Patienten eine App.
Der Microlay Versus ist der Nachfolger des früheren Dental 3D-Druckers Dental Fab. Seine Entwickler vom spanischen 3D-Drucker-Hersteller Microlay haben dem Microlay Versus einige Verbesserungen und neue Funktionen verpasst.
3D Systems hat auf der LMT Lab Day Chicago 2018 seinen neuesten 3D-Drucker für zahnmedizinische Zwecke vorgestellt, den NextDent 5100. Der Hersteller verspricht eine Zeitersparnis von 70 bis 80% bei der Herstellung von Zahnprothesen. Aktuell laufen erste Betatests. Ab Sommer soll der 3D-Drucker erstmals ausgeliefert werden.
Der in Singapur ansässige Hersteller Structo hat mit Velox einen neuen Dental-3D-Drucker vorgestellt, der über eine integrierte, vollautomatische Nachbearbeitungsfunktion verfügen soll. Drucken, Waschen und Aushärten in einem Gerät soll es Dentalunternehmen, Praxen aber auch Interessierten im Nicht-Dental-Bereich ermöglichen, 3D-Druck zu nutzen ohne aufwendiges, manuelles Post-Processing.
Mancher findet die Zahnreinigung mit Zahnseide etwas unangenehm und schlecht praktikabel. Das Unternehmen Blizzident hat sich diesem Problem angenommen und unter Zuhilfenahme der 3D-Drucktechnologie einen Zahnseidehalter entwickelt, der ähnlich wie ein Kamm aufgebaut ist und als 3D-Flosser bezeichnet wird.
Gleich fünf neue 3D-Drucker kündigt der Hersteller XYZprinting für die #formnext2017 an. Mit dem MfgPro 230 xS, PartPro 350 xBC, PartPro100 xP, DentPro 100 xP, CastPro100 xP stehen in Kürze neben einem neuen Desktop-3D-Drucker, Dental-3D-Drucker und 3D-Drucker für Schmuckmanufakturen auch zwei 3D-Drucker für den industriellen 3D-Drucker zur Verfügung. Wir stellen alle fünf Geräte einmal genauer vor.
Ein Chirurgen-Team in Swansea, Wales, rekonstruierte erstmals einen Kiefer mit Hilfe eines 3D-Druckers. Das neue Verfahren war erfolgreich und wurde in die Liste der regulären Behandlungen aufgenommen. Diese Beitrag berichtet über die Behandlung von Debbie Hawkin und das weltweit erste Kieferimplantat aus einem 3D-Drucker.
Formlabs hat heute mit „Dental LT Clear“ ein neues, biokompatibles 3D-Druckmaterial für die Langzeitnutzung auf den Markt gebracht. Das Unternehmen selbst bezeichnet Dental LT Clear als „bisher schnellstes Formlabs-Dentalmaterial“. Gideon Balloch, Dental Product Lead bei Formlabs, sieht im 3D-Druck einen neuen Standard in der Zahnmedizin.
In China gelang es in der letzten Woche einem Roboter, einer Patientin zwei Zähne, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden, zu implantieren. Entwickelt wurde der Roboter, da in dem Land Zahnarztmangel herrscht und über 400 Millionen Menschen künstliche Zähne benötigen.
Das Spin-off der ETH Zürich, Kapanu AG, hat mit der „Kapanu Augmented Reality Engine“ einen Spiegel mit integriertem 3D-Scanner vorgestellt, mit dem die Patienten vor der bevorstehenden Zahnkorrektur das Ergebnis ihrer neuen Zähne betrachten und zusammen mit einem Experten entwerfen können.
In einer Münchner Praxis für Kieferorthopädie wird nahezu vollständig auf digitale Technik gesetzt. Neben verschiedenen anderen technischen Geräten kommt auch ein 3D-Drucker zum Einsatz.
Menschen, die an Krebs erkranken, müssen sich oft einer langwierigen Behandlung unterziehen, können aber nach erfolgreichem Abschluss ihren Alltag meist wieder gut regeln. Anders ist dies bei Patienten, die an Kiefertumoren leiden. Wie Ärzte der Charité den 3D-Druck bei einer solchen Erkrankung einsetzen, lesen Sie in diesem Beitrag.
In Singapur öffnete gestern ein neues 3D-Druck-Zentrum seine Pforten, welches seinen Schwerpunkt auf die Gesundheitsforschung legt. Die Kosten des Zentrums belaufen sich auf etwa 13 Millionen US-Dollar und werden von verschiedenen Einrichtungen und Kooperationspartnern übernommen.
Die 3D-Software Digital Smile Design (DSD) unterstützt Zahnärzte bei Zahnkorrekturen. Mit Hilfe von Scanning, 3D-Modellierung und bei Bedarf auch 3D-Druck können Modelle des zukünftigen Gebiss mit geringem Aufwand vor Ort angefertigt werden.
Mit CEREC SW 4.5 hat die Firma Dentsply Sirona das offene CAD/CAM-System vorgestellt, welches auch den Export der digitalen Abformungen im STL-Format ermöglicht. Die Möglichkeiten für zahnmedizinische Unternehmen und Labore finden sich in diesem Beitrag.
Der asiatische 3D-Drucker-Hersteller Ackuretta Technologies aus Taiwan hat mit dem Ackuray A96 und dem Ackuray A135 zwei neue DLP-3D-Drucker vorgestellt. Zielgruppe sind Unternehmen mit In-House-Rapid Prototyping, Zahnmediziner und zahnmedizinische Labore sowie weitere medizinische Institutionen.
Die Vorteile des 3D-Drucks in der Medizin werden immer wieder hervorgehoben. Auch im Queen Elizabeth Hospital in Birmingham findet der 3D-Druck mittlerweile Anwendung und kann Zahlen nennen, um die Vorteile zu bestätigen.
Das Cone Beam CT-Verfahren ermöglicht eine besonders präzise 3D-Diagnostik und gilt als modernes Verfahren der Zahnmedizin. Dieser Beitrag gibt alle Informationen zu dem Verfahren und zeigt an einem Experten-Interview die Vorteile für Zahnmediziner und Patienten auf.
Mit dem 3D-Drucker Exigo hat der 3D-Drucker-Hersteller Coobx AG einen 3D-Drucker mit seiner patentierten LIFT-Technologie vorgestellt. Der 3D-Drucker kann in zwei verschiedenen Versionen bestellt werden und richtet sich an die Zahnmedizin und Industrie.