News zum Thema
Der Schuhkauf ist nicht immer einfach. Mal ist der Schnitt zu unpassend, mal passt die Form nicht, mal gibt es keinen Schuh, der zu den speziellen Bedürfnissen des einzelnen Menschen passt und manchmal soll es einfach ein maßgeschneiderte Schuh sein und keiner von der Stange. Der dänische Schuhhersteller ECCO möchte das nun mit einem neuen System lösen. Mit „Quant-U“ hat ECCO ein System entwickelt, mit dem maßgeschneiderte Schuhe mit Hilfe von 3D-Druckern in kürzester Zeit direkt vor Ort hergestellt werden können. Auch 3D-Scanner kommen zum Einsatz.
Mit einer Finanzierungsrunde und einer üppigen Aufstockung von der Ford Motor Company bekam das bekannte US-Startup Desktop Metal jetzt insgesamt 270 Millionen Dollar für neue Entwicklungen zur Verfügung gestellt. Mit Modellen wie dem Desktop Metal System, dem eine große Zukunft beim 3D-Druck mit Metall vorausgesagt wird, hatte das Unternehmen zuvor schon größere Millionenbeträge einsammeln können, u.a. von BMW und Google.
Additive Fertigung mit großen Produktionsvolumen sind das Spezialgebiet des neu gegründeten, französischen Unternehmens Bombyx Prod. Fünf 3D-Drucker mit je zehn Druckköpfen stehen für die Serienfertigung zur Verfügung. Diese Drucker werden nicht zum Verkauf angeboten, sondern nur vom Unternehmen für ihre Kunden eingesetzt.
An der Anglerfachmesse CarpExpo wurde letztes Wochenende eine innovative Idee des Start-ups Fishstone vorgestellt. Ein modernes Montagesystem zum Angeln, mit Steinen aus dem 3D-Drucker. Die Steine sind in verschiedenen Varianten für verschiedene Untergründe vorhanden. Das Interesse der Besucher an dem umweltfreundlichen System war groß.
Die Unternehmen Ultimaker und iGo3D haben mit der Community com3du / comedu die ersten Community für 3D-Druck gegründet, die Schülern und Lehrpersonal den Umgang mit dem 3D-Druck näher bringen soll. Die Zusammenarbeit in der Community soll Fortschritte schneller herbeiführen, indem Anfänger und Fortgeschrittene gemeinsam ihre Ziele erarbeiten.
Es ist heute weitestgehend bekannt, dass die 3D-Drucktechnologie sprunghaft gewachsen ist. Eine andere Art schnell wachsender Technologie ist auf jeden Fall auch die Blockchain. Ein italienisches Start-up versucht nun 3D-Druck und die Blockchain-Technologie zu verbinden und hat dafür das ICO 3D-TOKEN vorgestellt. Mit dem Projekt sollen sich Tausende 3D-Drucker verbinden lassen und die Performance von Desktop-3D-Drucker als Netzwerk stark verbessern.
S-Squared plant Ökohäuser mit dem 3D-Drucker in nur 72 Stunden herzustellen. Die Kosten für die energieeffiziente Häuser sollen 70% geringer sein als bei konventionellen Bauverfahren und gerade einmal 80.000 € pro Haus betragen. Ehrgeizige Ziele sind das.
Das kanadische Unternehmen GravityB 3D hat sich auf den 3D-Druck der Repliken von Haustieren spezialisiert und bietet diese Dienstleistung allen in ihr Haustier verliebten Besitzern an, die eine 1:1 Replik ihres Haustiers haben möchten.
Im bayerischen Carrera World Park in Fürth können sich Besucher ab sofort von einem 3D-Scanner einscannen und als 3D-Selfie ausdrucken lassen. Die Figur ist genau so groß, dass sie in ein der Porsche 911 Miniaturautos passt. So können sich echte Fans selbst als Miniaturfigur in die Spielzeugrennwagen setzen und die Rennbahnen abfahren. Aber das ist noch nicht alles.
Das Unternehmen bougies Formenmacher hat sich auf die Entwicklung und Gestaltung verschiedenster Formen und Figuren spezialisiert. Produziert werden diese unter anderem mit der 3D-Druck-Technologie in Braunshorn im Hunsrück (Rheinland-Pfalz).
Individuell gestaltetes Spielzeug, hergestellt mit einem 3D-Drucker, wird immer beliebter. Das zeigt auch die aktuelle Crowdfunding-Kampagne vom Magdeburger Startup TinkerToys. Das Unternehmen konnte jetzt 320.000 Euro Investmentkapital einsammeln und wollen damit weiter ihren Wachstumskurs ausbauen.
Das US Start-up Smart Cups macht sich gerade mit seinen gleichnamigen Bechern einen Namen, Die gedruckten Becher oder Tassen werden am Boden über Mikrokapseln mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert und sollen mit alleiniger Zugabe von Wasser für einen Energieboost sorgen. Der ehrgeizige Ziel des Unternehmens ist es, die Getränkeindustrie von Grund auf zu revolutionieren. Helfen soll dabei auch – oder vor allem – der 3D-Druck.
Boccia ist ein beliebter Sport, nicht nur bei Senioren in einer gemütlichen Runde. Auch körperbehinderte Athleten liefern sich regelmäßige Wettkämpfe darin, so unter anderem auch bei den paralympischen Spielen. Der dänische Hersteller Handi Life Sport ist erfolgreicher Lieferant von Boccia-Kugeln für paralympische Athleten. Doch die Konkurrenz aus Asien schläft nicht und bringt immer günstigere Modelle auf den Markt. Dann entschied man sich bei Handi Life Sport den 3D-Druck in die Fertigung zu integrieren, für passgenaue, individuelle Boccia Kugeln.
Der 3D-Druck war den Gründern des Startups Farmshelf sehr nützlich, als es darum ging, ein autonomes System für die urbane Landwirtschaft zu entwickeln. Sie sparten Zeit und Geld beim Prototyping und der Produktentwicklung. Zum Einsatz kam der 3D-Drucker Ultimaker 2+. Wir haben und die Geschichte der Gründer angesehen und präsentieren ihre Success Story.
Ein Zufall war die Entstehung der lustigen Fungisaurs-Spielzeugfiguren. Und eine Kombination aus Ehrgeiz, Spaß, Fähigkeiten im Umgang mit einem 3D-CAD-Programm, einem 3D-Drucker und Crowdfunding das Rezept für die Gründung einer erfolgreichen Geschäftsidee. Aiman Akhtar entwarf die Figuren, als ihn Sticker und Pilzbilder in einem Schnellrestaurant dazu inspirierten. Es folgte das Prototyping mit 3D-Druck und eine Kickstarter-Kampagne, die für die Finanzierung des Projekts sorgte. Doch mit dem erfolgreichen Verkauf der Fungisaurs-Figuren noch nicht genug. Das erfolgreiche Makers-Pärchen plant schon weiter.
Toshiba ist weltweit bekannt für allerlei Produkte aus der Haushaltselektronik. Nun geht Toshiba neue Wege und arbeitet an künstlichen Nägeln. Der Hersteller verspricht mit dem Projekt „Open Nail“ passgenaue, bequeme und wunderschöne Fingernägel, von Designern entworfen. Dabei helfen soll eine eigens entwickelte Bilderkennungssoftware. Beim Angebot für Männer geht Toshiba noch einen Schritt weiter.
Mit dem Smartphone lassen sich einige sinnvolle Dinge tun: Die Route berechnen, die nächste Notapotheke finden oder auch schnell vor dem Abflug noch checken, ob zu Hause der Backofen ausgestellt ist. Aber mit dem Smartphone den Blutzucker messen? Das ermöglicht jetzt mit „GPhone“ eine neu entwickelte Smartphone-Hülle, mit mit einem 3D-Drucker hergestellt wird und so sehr kostengünstig (auch selbst) hergestellt werden kann.
Das Berliner Startup und Spezialist für 3D-Scanning und Virtual Reality (VR) Staramba befindet sich auf Expansion und hat über 100 neue Arbeitsplätze für seinen Standort in Berlin ausgeschrieben. Gefragt sind vor allem Software-Entwickler, welche die Bestrebungen zu dem Virtual Reality Social Network STARAMBA.spaces, vorantreiben sollen. Interessant sind auch die Pläne für eine eigene Kryptowährung.
Das Startup Unternehmen Sandhelden hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus Sand individuelle und den Kundenwünschen angepasste Sanitärprodukte herzustellen. Dabei kann es sich sowohl um Waschbecken als auch um Badewannen handeln, die unter anderem mittels 3D-Druck eine ganz individuelle Form erhalten. Ab Januar 2018 sollen diese Produkte über den Sanitärgroßhandel in Deutschland angeboten werden.
Die Schweizer Brillenfirma Optic 2000 und das französische Startup Ellcie-Healthy nehmen sich einem schwierigen Problem im Straßenverkehr an, dem Sekundenschlaf. Mit einer technisch verbesserten Brillenhalterung aus dem Bereich der Smart Wearables möchten sie Fahrer künftig warnen, wenn diese einzuschlafen drohen. Das Brillengestell wird mit dem 3D-Drucker hergestellt.
Alle 3D-Drucker-News per E-Mail:
Zur Newsletter-Anmeldung und Anmeldeinformationen
Anzeige