Derzeit liegt dem US-Repräsentantenhaus der Vorschlag für den US-Militärhaushalt 2018 vor. Dieser sieht auch eine verstärkte Nutzung des 3D-Drucks vor.
Im weltweiten Vergleich ist der 3D-Druck in den USA am weitesten verbreitet. Ob Hersteller, Startups und Geschäftsideen, in der Politik oder bei den den Hobby-Makern – die Amerikaner sind im 3D-Druck den Europäern, vor allem aber Deutschland, weit voraus. Die Gründ dafür sind vielfältig. Zum einen stehen die Amerikaner neuen Technologien häufig offener gegenüber als wir Deutschen. Während sich in den USA Smartphones und Tablets rasant verbreiten, schauen wir in Deutschland erst einmal mit Vorsicht und Zurückhaltung „über den großen Teich“. Zum anderen unterliegt der 3D-Druck – sowohl für den industrielle Einsatz als auch für die Privatbereich – in den USA besseren Rahmenbedingungen. Ein Beispiel: Zu den größten Unterstützern der Forschungen und Weiterentwicklungen im 3D-Druck zählt kein Geringerer als US-Präsident Barack Obama. Unzählige weitere Beispiele lassen sich im Verlauf der News bei uns im Magazin recherchieren.
Die Geschichte des 3D-Drucks in den USA reicht weit zurück, bis in die späten 1930er Jahre, als das Unternehmen Sciaky gegründet wurde und damit der Grundstein der 3D-Drucktechnologie weltweit gelegt wurde. Zunächst war das Unternehmen, wie viele andere Unternehmen später auch, auf die Industrie gemünzt und sorgte dafür, dass andere Industrien mit führender 3D-Technologie Metallwerkstücke und vieles mehr herstellen konnten.
Viele Jahre später wurden dann andere Unternehmen, die bis heute den Markt der 3D-Drucker beherrschen, gegründet. Zu den namhaften Unternehmen gehören u.a. MakerBot und der Mutterkonzern 3D Systems. Eine umfangreiche Liste von 3D-Drucker-Herstellern der USA haben wir hier zur Verfügung gestellt.
Mit immer wieder neuen Superlativen im 3D-Druck („größter 3D-Drucker“, „schnellster 3D-Drucker“, „billigster 3D-Drucker“, usw.) haben es die USA geschafft sich an die Spitze der Welt im 3D-Drucks zu platzieren. Auf dieser Seite zeigen wir unseren Lesern eine Übersicht aller Artikel, Beiträge, Hintergründe, Entwicklungen und News rundum den 3D-Druck in den USA. Wir beleuchten aktuelle Entwicklungen, stellen innovative Produkte vor und berichten über spannende Geschäftsideen zum 3D-Druck in den USA. Alle neuen Artikel erfahren Sie zuerst in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Derzeit liegt dem US-Repräsentantenhaus der Vorschlag für den US-Militärhaushalt 2018 vor. Dieser sieht auch eine verstärkte Nutzung des 3D-Drucks vor.
Bei den Desktop-3D-Druckern scheint sich mit den Förderband-Bau-Plattformen ein neuer Trend abzuzeichnen. Wurde ein solcher 3D-Drucker zuerst vom niederländischen Unternehmen Blackbelt entwickelt, so bringt nun auch Printrbot mit dem Printrbelt ein solches Modell auf den Markt.
Die Dreijährige Miley Brochu hatte als Baby ein Schütteltrauma erlitten, wodurch sie nie laufen konnte. Ein 17-jähriger Schüler widmete sich diesem Problem, baute per 3D-Drucker und Spielzeug einen Rollstuhl für das junge Mädchen.
Das erst in diesem Jahr gegründete Unternehmen Xact Metal stellte gerade seinen laserbasierten industriellen Metall-3D-Drucker XM200 vor, dessen Anschaffungskosten bei 120.000 US-Dollar liegen sollen. Sowohl das Gerät als auch der Hersteller selbst überraschen in einigen Punkten.
3D-Drucker werden in der synthetischen Biologie verwendet, um lebensfähiges Gewebe und sogar einzelne Genome herzustellen. Der bekannte US-Forscher und Visionär Craig Venter hat jetzt das Konzept für einen Digital-biologischen Konverter namens „DBC“ vorgestellt, bei dem digital übermittelte Gensequenzen in 3D-druckbare Dateien konvertiert und per Bioprinter hergestellt werden können. Ist das ein weiterer großer Schritt in Richtung Organe mit dem 3D-Drucker herstellen zu können?
Das im US-Bundesstaat Utah ansässige Unternehmen Optisys hat das Herstellungsverfahren für Metallantennen überarbeitet und nutzt für die Fertigung der Einzelteile oder auch der kompletten Antenne nun Metall-3D-Drucker von Concept Laser. Optisys konnte damit seinen gesamten Produktions- und Kostenplan erheblich optimieren.
Das US-Unternehmen Styker und General Electric haben eine Kooperation beschlossen. Gemeinsam möchten sie die additive Fertigung im Medizinbereich, vor allem der Implantologie, mit Innovationen vorantreiben. Das könnte auch neue Arbeitsplätze in Deutschland schaffen.
Im vergangenen Jahr rief General Electric sein GE Additive Programm ins Leben, dieses Jahr folgt nun das nächste Entwicklungsprojekt ATLAS. Die neue entwickelte Maschine wird nach Unternehmensangaben die dann aktuell weltweit größte Laser-Pulver-Additiv-Fertigungsmaschine darstellen.
Einen 10-Jährigen hat es sehr getroffen, als in seiner Stadt ein Baby in einem überhitzten Auto ums Leben kam. Er zerbrach sich den Kopf, wie solche tragischen Unfälle in Zukunft vermieden werden könnten und machte sich für seine Erfindung kurzerhand einen 3D-Drucker zu Nutze.
In den nächsten Wochen werden die US-Marines testweise mit dem Einsatz einer Drohne aus dem 3D-Drucker beginnen, die die Bezeichnung „The Nibbler“ trägt. Die 3D-gedruckte Drohne ist das erste unbemannte Flugobjekt ihrer Art, welches von konventionellen Kräften eingesetzt wird. Zugleich beherbergt sie zahlreiche Implikationen, die die Zukunft der digitalen Technologie im Verteidigungssektor darstellen können.
Wissenschaftlichen Prognosen zufolge werden Ende dieses Jahrhunderts mehr als 10 Milliarden Menschen die Erde bevölkern. Diese benötigen natürlich auch Wohnraum. Eine Lösung könnte im 3D-Druck von Gebäuden liegen, wie er jetzt von Contour Crafting durch große Roboter 3D-Drucker in Angriff genommen wird.
Es gibt viele verschiedene Risikofaktoren, die einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall begünstigen können. Einer dieser Risikofaktoren ist eine Ischämie. Diese ist vor allem bei großen Blutgefäßen leicht behandelbar. Kleinere Blutgefäße könnten jetzt Patches aus dem 3D-Drucker versorgt werden, die Forscher mehrerer amerikanischer Universitäten gemeinsam entwickelten.
Das israelische Unternehmen CollPlant hat sich auf regenerative Medizin spezialisiert. Nun hat es in den USA eine 3D-Bioprinting-Tinte zum Patent angemeldet, die auf der selbst entwickelten rhCollagen-Technologie basiert und für den 3D-Druck von Organen und Gewebe einsetzbar sein soll.
Um führend auf dem Markt zu bleiben ist es unumgänglich sich weiter zu entwickeln. Genau das ist das Motto des Unternehmens Thermwood, welches seiner LSAM Print3D-Software ein Update verpasst hat.
Opencreators stellte mit dem BS210 einen neuen 3D-Drucker vor, der über einen automatischen Plattenwechsler verfügt und sich so für Kleinserien eignet. Bereits nach 24 Stunden konnte erreichte der BS210 60 % seines Finanzierungsziels auf Kickstarter. Wir stellen den BS210 von Opencreators einmal genauer vor.
Ein Wunsch vieler Makers ist es, einen eigenen Roboter zu bauen und dafür den eigenen 3D-Drucker zu nutzen. Doch viele wissen nicht, wie das funktioniert. Nun gibt es ein Design-Tool der Universität Carnegie Mellon, mit dem es für jeden einfach sein soll, sich seinen eigenen Roboter mit Teilen aus dem 3D-Drucker herzustellen.
General Electric wird sein Versprechen wahr machen und 400 Bildungseinrichtungen im Rahmen des General Electric Education Programs (AEP) mit neuen, kostenlosen 3D-Druckern ausstatten. Während die ausgewählten Schulen sich über Desktop-3D-Drucker freuen dürfen, erhalten 8 Universitäten Metall-3D-Drucker im Wert von jeweils 250.000 $.
Forscher der UC San Diego haben einen Roboterhandschuh entwickelt, mit dem sich Dinge aus der Virtual Reality „greifbar“ machen lassen. Der Handschuh mit flexiblem Exoskelett verfügt über robotische Muskeln und wurde zum Teil mit einem 3D-Drucker hergestellt.
Die Architektin Paz Gutierrez von der Berkeley Universität in Kalifornien hat mit Hilfe von einem 3D-Drucker das Modell von einem übergroßen Vogelnest der Webervögel geschaffen. Ziel des Modells und ihrer Vorgehensweise im Allgemeinen ist es mit der Verbindung von Kunst, Architektur, Design und Natur hilfreiche Erkenntnisse für die Forschung zu erzielen. Der 3D-Druck ist in ihren Augen daran maßgeblich beteiligt.
Forscher vom MIT haben ein Verfahren entwickelt, bei dem mit einem 3D-Drucker hergestellte Lebensmittel nach dem Zuführen von Wasser ihre Form verändern. Die Forscher versprechen sich von ihren Ergebnissen eine Optimierung der Lager-, Liefer- und Verpackungskosten.