Im Aachener Wald an der Eupener Straße zierte lange Zeit ein Rabe aus Eichenholz den historischen Rabenbrunnen. Die Jahre haben dem Raben zugesetzt, jetzt wurde er durch eine Replik aus dem 3D-Drucker ersetzt.

Immer mehr Unternehmen und Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen nutzen den 3D-Druck für ihre Forschungszwecke, zur Gestaltung des Unterrichtes, aber auch für die Fertigung von Prototypen und Kleinserien. So haben beispielsweise Schüler aus Schloss Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) mit einem 3D-Drucker individuelle Einkaufschips hergestellt. Wissenschaftler der Technischen Universität Köln entwickelten einen mehrachsigen 3D-Drucker, der fast ohne Stützstrukturen auskommt und bis zu 80 Prozent schneller arbeitet als andere vergleichbare Modelle. Unternehmen wie beispielsweise der Fahrzeughersteller MAN und der Drucker-Hersteller Hewlett Packard investierten ebenfalls in NRW. Am Niederrhein wurde ein 3D-Druck-Kompetenzzentrum errichtet, dass sowohl Bildungsangebote für das Handwerk als auch für die Industrie bereitstellen soll. Viele weiterführende Schulen nutzen mittlerweile ebenfalls 3D-Drucker. Allein schon anhand dieser Beispiele, über die wir in einzelnen Beiträgen auf 3D-grenzenlos berichtet haben, ist ersichtlich, wie stark der 3D-Druck in NRW mittlerweile verankert ist.
Auf dieser Themenseite „3D-Druck in Nordrhein-Westfalen“ finden Sie alle bei 3D-grenzenlos erschienenen und zukünftig erscheinenden Beiträge, die mit dem 3D-Druck in Nordrhein-Westfalen in Verbindung stehen. Nutzen Sie aber auch die Gelegenheit, sich für unseren Newsletter anzumelden. So bleiben Sie immer auf dem aktuellsten Stand, nicht nur was den 3D-Druck in NRW, sondern weltweit betrifft.
Im Aachener Wald an der Eupener Straße zierte lange Zeit ein Rabe aus Eichenholz den historischen Rabenbrunnen. Die Jahre haben dem Raben zugesetzt, jetzt wurde er durch eine Replik aus dem 3D-Drucker ersetzt.
Die Universität Siegen hat mit dem Smart Production Design-Zentrum (SMAP) einen Ort eingerichtet, der sich mit den Möglichkeiten des Werkzeugbaus auseinandersetzt und hat dabei auch die 3D-Drucker im Fokus. Das drei Jahre andauernde Projekt soll nach Ablauf des Projektzeitraums marktreife Produkte möglich machen. Wir stellen das SMAP vor.
Das deutsche Unternehmen igus GmbH bietet einen Hochtemperatur-3D-Drucker zum selber bauen und hat die dafür benötigten Konstruktionsdaten kostenlos zum Download bereitgestellt. Mit dem preiswerten HT-3D-Drucker lassen sich unter anderem hitzebeständige Sonderbauteile drucken. Wir stellen den igus HT-3D-Drucker zum selber bauen einmal genauer vor.
Vergangenen Freitag fand deutschlandweit die „Nacht der Bibliotheken“ statt. Viele dieser nahmen das zum Anlass, neue Anschaffungen und Ideen vorzustellen. Auch die Stadtbibliothek Solingen präsentierte ihre brandneue Abteilung zur digitalen Welt, unter anderem mit einem 3D-Drucker.
Martin Schneider, Student an der Kölner International School of Design hat eine 3D-gedruckte Druckerpresse entwickelt und die Pläne der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Werke, die Interessierte mit der Druckerpresse gefertigt haben, werden in einer Ausstellung zu sehen sein.
Fab Labs sind Orte der Kreativität, wo jedem die Möglichkeit offen steht, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und neue Ideen zu verwirklichen, die später 3D-gedruckt werden können. Das gilt auch für Dr. Werner Fröhlich, der dank dem Fab Lab der Universität Siegen nun eine 3D-gedruckte Geige sein Eigen nennen darf.
Beim Kick-Off-Event an der Hochschule Ruhr-West drehte sich alles um Lebensmittel aus dem 3D-Drucker. Vertreter der vier Partner, die beim neuen Projekt Cook.3D zusammenarbeiten, kamen zusammen, um die Entwicklung eines 3D-Küchenroboters zu besprechen. Wir berichten über das zum Food 2020-Projekt gehörende Projekt Cook.3D und die Idee dahinter 3D-Druck in die Küchen zu bringen.
Seit Anfang des Jahres 2019 verfügt das Gymnasium Laurentianum in Arnsberg über einen 3D-Drucker der Marke Ultimaker. Damit sollen die Schüler näher an die 3D-Druck-Technologie herangeführt werden. Die stellvertretende Schulleiterin hofft außerdem auf einen Laborraum, um die neue Technik gemeinsam ausprobieren zu können.
Der künftige Abiturient Merlin Muth der Gesamtschule Haspe (Nordrhein-Westfalen) hat eine eigene Drohne entwickelt. Für die Herstellung eines Großteils der Bauteile setzte der Schüler einen 3D-Drucker ein. Die Elektronik konnte mit privater, finanzieller Unterstützung ermöglicht werden.
Das börsenorientierte Unternehmen Evonik aus Essen (Nordrhein-Westfalen) hat die Planung zum Bau einer neuen Fabrik für die Herstellung von Polyamid 12 abgeschlossen und wird nun mit dem Projekt beginnen. Die produktionsfähige Anlage soll 2021 ihren Betrieb aufnehmen und für Zukunftsmärkte, wie die Gas- und Ölindustrie aber auch den industriellen 3D-Druck, das leistungsstarke Polymer Polyamid 12 (PA12) herstellen.
Das deutsche Unternehmen Evonik, mit Fokus auf Spezialchemie, hat das US-amerikanischen Start-up Structured Polymers gekauft. Dabei wurde auch ein Kaufvertrag mit Übernahmeplan unterzeichnet. Evonik erhält dadurch Zugang zu einer neuen patentierten Technologie, die das bestehende Produktportfolio an speziellen Kunststoffpulvern für die additive Fertigung erweitern soll.
Schüler des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) hatten drei Tage lang die Chance, an der Hochschule Ruhr West (HRW) den 3D-Druck zu erforschen. Der Workshop fand in Bottrop statt und hatte das Ziel, das Interesse an 3D-Druck zu wecken. Künftig sollen die Schüler sich an ihrer Schule selbstständig um die 3D-Drucker kümmern.
Schüler der Gesamtschule Kempen (Nordrhein-Westfalen) dürfen sich seit diesem Schuljahr ab der fünften Klasse über einen 3D-Druck-Kurs freuen. Jeder Einzelne entwirft und druckt sein eigenes Produkt und ist mit großer Begeisterung dabei. Die Nachfrage ist groß.
Die Technik-AG der Kopernikus Hauptschule in Köln hat fünf neue 3D-Drucker erhalten. Diese sollen unter anderem für den Technik-Kurs „Berufschance“ genutzt werden und die jungen Schüler für die 3D-Drucktechnologie begeistern.
Um künftig effizienter an einem besseren Gerät arbeiten zu können, kümmerte sich der Förderverein der Sekundarschule Horstmar-Schöppingen aus Schöppingen (Nordrhein-Westfalen) um einen neuen 3D-Drucker für die Schüler. Dieser wurde nun überreicht.
Im Historischen Rathaus von Köln stehen acht Skulpturen, deren Originale von der Kölner Julius Fröbus GmbH mit einem 3D-Scanner erfasst und anschließend mit einem 3D-Drucker ausgedruckt wurden. Dies geschah, um realitätsnahe Repliken erstellen und somit die Originale vor dem Zahn der Zeit schützen zu können. In einer Sonderausstellung „Unter die Lupe“ können die Skulpturen derzeit angesehen werden.
Die JUNGE UNI in Bocholt bekam von der Volksbank-Stiftung jetzt vier neue 3D-Drucker finanziert. Die Maschinen sind bereits im Dauereinsatz, heißt es seitens der JUNGEN UNI. Auch seinen bereits erste Lernerfolge, die in 3D-Druck-Workshops zusammen mit den Schülern entstanden, den Stiftungsmitgliedern präsentiert wurden.
Das Albert Einstein Gymnasium in Rumeln-Kaldenhausen (Duisburg) hat einen 3D-Drucker erhalten. Gesponsert wurde der 3D-Drucker von der Sparkassenstiftung und soll im Informatik- und Kunstunterricht seinen Einsatz finden. Beim Pressetermin konnten die Schüler bereits erste 3D-gedruckte Objekte präsentieren und zeigten sich von den Möglichkeiten der Desktop-3D-Drucker begeistert.
Die Stadtteilbibliothek Kalk in Köln (Nordrhein-Westfalen) bekam im Zuge einer umfangreichen Renovierung auch einen „Making Room“. Dieser soll Besuchern jeder Altersgruppe ermöglichen, selbst zum Maker zu werden und stellt den Besuchern auch 3D-Drucker zur Verfügung.
Vom 16. bis 18. Oktober findet in der Stadt Moers (Nordrhein-Westfalen) ein Workshop für Einsteiger zum Thema 3D-Druck statt. Das Thema lautet „Das Museum aus dem 3D-Drucker“. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche von 10 bis 15 Jahren, die selbst erstellte Objekte mit einem 3D-Drucker ausdrucken und behalten können.