US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.
Mithilfe von Technik und der Nutzung innovativer Geräte haben sich viele Menschen mit ihren Do-It-Yourself-Prinzipien (DIY) zu einer festen Kultur entwickelt. Die Rede ist von den sogenannten „Makern“ (zu Deutsch „Schöpfer“ oder „Hersteller„), die es sich mit dem Einsatz aktueller Technik zum Ziel gemacht haben mittels eigener Mittel technische Probleme zu lösen, ohne dabei auf kostspielige Lösungen setzen zu müssen.
Als typisches Beispiel gilt der Einsatz von 3D-Druckern, mit denen die „Maker“ Tag für Tag arbeiten und damit spannende und innovative Ideen umsetzen. In allen Bereichen, sei es in der Kunst, akademischen Forschung, Automobilherstellung und eben auch im Hobby-Bereich der Privatanwender, versuchen „Maker“ ihr Ziel zu erreichen. Neugierde, Wissenseignung wie auch ein starker kreativer Drang nach etwas Neuem ist es, was die Hobby-Macher vorantreibt.
Viele Mitglieder dieser Subkultur treffen sich regelmäßig bei sogenannten Hackerspaces oder FabLabs, Treffpunkte, bei denen sie neue Projekte vorstellen. Oftmals gleichen die Orte eher Werkstätten, die mit gemeinsamen angeschafften Ausrüstungen ausgestattet sind, die sich eine Person allein nicht leisten können. Dort können die „Maker“ ihrem Schöpfergeist freien Lauf lassen.
Neben solchen kleineren Treffen finden immer wieder Maker-Veranstaltungen im ganz großen Stil: So fand die berühmte „Maker Fair“ in Hannover statt und auch in anderen Städten Deutschlands finden immer wieder solche Hobbymessen statt. 2014 fand in Friedrichshafen die „Maker World“ statt. Nach den Vereinigten Staaten, wo der ganze Hype um die „Maker“ begann, genießen auch hierzulande die Hobby-Macher immer mehr an Prestige.
US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.
Ein engagierter Maker zeigte die Einsatzpotenziale der 3D-Drucker für den Modellbau auf der Modellbahn-Veranstaltung NuSSA. Vor Ort scannte er Besucher mit einem 3D-Scanner um sie anschließend mit einem 3D-Drucker auszudrucken und in Miniatur-Format in die Modelleisenbahn-Welt zu integrieren.
Der Maker mit dem Namen MacGyver92 hat mit seinem 3D-Drucker und einigen anderen technischen Bauteilen ein funktionierendes Nachtsichtgerät selber gebaut. Das Gerät trägt den Namen „OpenScope“ und wurde als Open Source kostenlos zum Nachbauen im Netz veröffentlicht.
Wer bis jetzt nach Beweggründen für den Kauf eines 3D-Druckers suchte, dem kann vielleicht eine neue Studie der Michigan Technological University (MTU) helfen. Diese brachte zutage, dass der Einsatz von 3D-Druckern in Privathaushalten unter Beachtung einiger Kriterien sehr rentabel sein kann.
Die Fans von Batman vs Superman – Dawn of Justice aber auch Kinder die schon lange auf den neuen Film „The Lego Batman Movie“ warten, werden begeistert sein. Der Maker Stefanos Anagnostopoulos hat sich von den Filmen zu einer 3D gedruckten Batman Pistole inspirieren lassen. Es ist die Ergänzung für ein perfektes Kostüm oder einfach ein Must-Have für jeden Maker und Batman Fan.
Die Designerin Eliza Wrobel hat mit dem ZMoprh 2.0 SX 3D-Drucker einen Prototypen einer multiunktionalen Gehilfe hergestellt. Nur wenige Monate nach der Vorstellung des 2.0 SX Multitool 3D-Druckers findet dieser schon zahlreiche Anwendungen.
Das neue Must-Have für alle anspruchsvollen Naschkatzen ist die Skittles-Sortiermaschine, hergestellt mit Arduino und 3D-Druck. Eine geniale Süßigkeiten-Sortiermaschine, die in kurzer Zeit Skittles und M&M’s mit Arduino, RGB-Sensoren und 3D-gedruckten Teilen durchleuchtet.
Scott Hatfield, ein in Wisconsin wohnender Maker, hat einen 3D-gedruckten Quadruped Roboter entwickelt, der die Größe eines kleinen Hundes aufweist. Der Roboter war einer der drei Preisträger des Design Now: 3D Printing Contests.
Hacker haben eine Kaffeemaschine zu einem Delta-3D-Drucker umgebaut. Das Besondere an dem Gerät, es kann weiterhin frischen Kaffee zubereiten. Die kreativen Makers veröffentlichten für den Umbau zum selber machen kostenlos die Anleitung und ein Video im Internet.
Keine Idee für das nächste Maker-Projekt? Der 3D-Drucker wird zu Staubfänger? Das muss nicht sein. Eine doch sehr extravagante Idee hat die Useless Duck Company. Mit ihrem 3D-Drucker und ein wenig Elektronik fertigen sie die Useless Salad Machine.
Dem Schweizer Maker Roboti gelang es, noch vor dem offiziellen Launch der Nintendo Switch-Konsole, mit seinem 3D-Drucker eine Replik herzustellen. Die Daten zum selber nachbauen veröffentlichte er kostenlos im Internet.
Menschen mit Beeinträchtigungen möchten ebenfalls ihren Hobbys nachgehen. Eines davon ist zweifelsohne die Fotografie. Mit der 3D-gedruckten Steuerungsvorrichtung „Zocus“ ist nun die Bedienung der Fotokamera mittels Tablet möglich.
Der Youtuber und Maker Ben Heck hat mit seinem 3D-Drucker und zusätzlichen Bauteilen eine tragbare Version der XBox One S geschaffen. Das Design der XBox One S wurde dabei so angepasst, dass die Spielekonsole einem Laptop ähnelt und über einen integrierten Akku verfügt.
Maker und Gamer Tim Schwalfenberg aus Kanada hat mit seinem 3D-Drucker die Welt aus dem Computerspiel „The Last of Us“ nachgebaut. Entstanden ist eine Spielzeugwelt detailreicher Eindrücke über die Zerstörung der Welt durch beißende Zombies.
Forschern der in Saudi-Arabien ansässigen King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) ist es gelungen, mit der „Paper Watch“ eine einfache und zugleich kostengünstige Alternative zur Apple Watch zu erfinden. 3D-Drucker halfen bei der Produktentwicklung.
Der Hersteller XYZPrinting hat mit dem da Vinci Junior 2.0 Mix einen neuen 3D-Drucker für Schulen und Hobby-Makers vorgestellt, der zweifarbige Objekte mit Farbverlauf drucken kann.
Macintosh von Apple hat auf Computer-Freaks immer noch eine große Anziehungskraft. Elago hat dies erkannt und stellte auf der CES 2017 den W3-Stand für Apple Watches vor, welcher dieser ein klassisches Macintosh-Aussehen verleiht. Wer das Teil nicht kaufen will, kann es sich mit einem 3D-Drucker selbst ausdrucken.
Ein Forscher aus Großbritannien von der University of Bristol hat einen selbst gebauten Traktorstrahl-Projektor vorgestellt. Mit einem 3D-Drucker und handelsüblichen Elektronikbauteilen kann das hochkomplexe Gerät für weniger als 100 Euro Materialkosten selbst nachgebaut werden.
Wer in einer Region lebt, in der regelmäßig Schnee fällt, wird sich ab und zu gern eine Alternative zum herkömmlichen Schneeschieber wünschen. Die „RC 3D“ Schneefräse kann Abhilfe schaffen. Sie wurde auch mit Hilfe von einem 3D-Drucker hergestellt und kann bequem von drinnen mit einer Fernbedienung gesteuert werden.
Maker und Autofan Eric Harrell hat eine funktionsfähige Replik von einem Chevrolet Camaro V8 LS3 Motor mit seinem 3D-Drucker hergestellt. Die 3D-Dateien sowie eine Bauanleitung veröffentlichte er kostenlos zum Download.