Wir berichten über die neuesten und besten 3D-Druck-Projekte und 3D-Drucker auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter.
Kickstarter ist eine amerikanische Internetplattform zur Finanzierung unterschiedlichster Projekte. Als sogenannte Crowdsourcing- und Crowdfunding-Webseite wurde Kickstarter die die erfolgreichste Plattform ihrer Art. Auch Projekte über 3D-Drucker finden sich regelmäßig auf Kickstarter wieder. Darüber berichten wir im Magazin auf 3D-grenzenlos.de.
Als Crowdsourcing bezeichnet man einen Projektpräsentationstyp im Internet, bei dem Erfinder, Künstler, Hobby Maker“ oder auch Unternehmen aus den USA, Kanada und Großbritannien ihre Projekte vorstellen können. Ob Bilder, Geräte, Lieder, Bücher oder Spiele, jedes Projekt ist dort willkommen. Auf diese Weise kann jeder im Internet sehen, welche Erfindung ihm am besten gefällt, um dann am Ende bei der Finanzierung mithelfen zu können.
Dies ist ein entscheidender Punkt von Kickstarter. Alle haben die Möglichkeit ihre Projekte online zu stellen, doch müssen sie auch eine Summe angeben, die sie für die Entwicklung ihrer Ideen benötigen. Über das Crowdfunding oder der „Schwarmfinanzierung“ können dann alle, die daran interessiert sind, dass das Projekt verwirklicht wird, ihre Wunschsumme spenden. Sowohl Beträge aus öffentlichen Bereichen als auch aus privaten Haushalten sind die Erfinder gerne bereit anzunehmen, um anschließend mit ihrem Projekt in die Produktion zu gehen.
Vor allem im Bereich der 3D-Drucker finden sich täglich neue Produktvorschläge und innovative Anwendungen sowohl von führenden Unternehmen wie Stepcraft oder Geeetech als auch von privaten Technik- und 3D-Druckfans. Jeder möchte mit seiner Idee punkten und eine Finanzierung von der breiten Masse erhalten.
Zu beachten ist hierbei, dass Kickstarter keine Garantie für die Lieferung versprochener Leistungen und Produkte oder die zweckgerechte Verwendung des von seinen Mitgliedern zugesagten Geldes angeben muss. Viel mehr rät es allen Sponsoren, sich bei der Auswahl der Projekte auf ihr eigenes Urteilsvermögen zu verlassen. Nichtsdestotrotz ist es bis jetzt eine der bekanntesten und erfolgreichsten Finanzierungsplattformen weltweit und genießt von allen den besten Ruf.
Auf dieser Seit findet ihr die neuesten News zu Kickstarter. Wir berichten über die neusten dort vorgestellten Produkte und beleuchten ihre Vor- und Nachteile. Über alle Neuigkeiten und aktuelle Nachrichten zur Entwicklung der 3D-Drucker berichten wir wie gewohnt in unserem kostenlosen 3D-Drucker-Newsletter.
Der Cubibot 3D-Drucker ist klein, leicht anwendbar und soll das 3D-Drucken ohne Erfahrung ganz einfach für Jedermann möglich machen. Das Konzept scheint aufzugehen. Nach nur 2 Minuten war das Finanzierungsziel von 50.000 Dollar erreicht. 2018 soll der Cubibot Desktop-3D-Drucker auf den Markt kommen. Wir stellen Ihn Euch schon einmal vor.
Der 3D-Drucker Dynamics ist kompakt und verfügt dennoch über ein ansehnliches Bauvolumen. 95 Prozent der Bauteile wurden so gefertigt, dass sie nach dem Einbau möglichst wenig Platz zu benötigen. Jetzt präsentiert der Hersteller Elate Technologie aus Singapur den Drucker bei Kickstarter und hofft, sein Finanzierungsziel schnell zu erreichen.
Der Smartphone 3D-Drucker von T3D ist bei Kickstarter aktuell für kostengünstige 219 Dollar erhältlich. Er hat einige spannende Features und kommt offiziell im März 2018 auf den Markt.
Mit „Yuma“ hat der Belgier Sebastiaan de Neubourg ein Startup für die Herstellung von Brillen mit dem 3D-Drucker gegründet. Als Filament dient recycelter Kunststoff. Auf Kickstarter finanzierte das Unternehmen seine Idee bereits kurz nach Veröffentlichung seiner Kampagne – und sammelt weiter sehr erfolgreich Geld.
Das Hong Konger Startup WOW! hat auf Kickstarter für seinen günstigen Desktop-SLA-3D-Drucker SparkMaker eine Kampagne gestartet. Als Early-Bird-Version war der SparkMaker für unter 100 Euro erhältlich. Nach nur kurzer Zeit konnte der SparkMaker sein gewünschtes Finanzierungsziel um das Zehnfache übertreffen.
Das Startup-Unternehmen Kudo3D hat mit seinem 3D-Drucker Bean ein Modell entwickelt, welches das SLA-Verfahren nutzt. Auf der Plattform Kickstarter suchte man nach Unterstützern für das Projekt, das Finanzierungsziel wurde mittlerweile deutlich überschritten.
Das kanadische Unternehmen OLT Footcare bietet modische Sandalen aus dem 3D-Drucker an. Orthopädische Besonderheiten werden berücksichtigt und der Schuh auf den linken und rechten Fuß individuell angepasst. Es entstehen sogenannte Unpaare.
Opencreators stellte mit dem BS210 einen neuen 3D-Drucker vor, der über einen automatischen Plattenwechsler verfügt und sich so für Kleinserien eignet. Bereits nach 24 Stunden konnte erreichte der BS210 60 % seines Finanzierungsziels auf Kickstarter. Wir stellen den BS210 von Opencreators einmal genauer vor.
Einen einfach zu bedienenden und sehr preiswerten 3D-Drucker zu entwickeln war das Ziel von Robotic Industries. Mit dem BuildOne ist das dem Hersteller gelungen und kann dank der Crowdfunding-Finanzierung auf Kickstarter jetzt auch produziert werden.
Der BoXZY 3D-Drucker erlangte einst als Kickstarter-Projekt internationale Aufmerksamkeit. Anstatt der erhofften 50.000 $ schaffte es Joel Johnson und sein Team mit dem BoXZY 3D-Drucker über 1 Million Dollar einzusammeln. Jetzt sprach Joel Johnson über die Entwicklung nach dem Crowdfunding-Erfolg und wie er und sein Team den 3D-Drucker selbst neu entdeckten.
Für neuere 3D-Drucker gehört sie schon fast zum Standard-Lieferumfang, die Fernsteuerung für den 3D-Drucker (Remote Control). Das südkoreanische A-Team Ventures hat nun auch für alle älteren 3D-Drucker-Modelle die Fernsteuerung „Waggle“ entworfen und erhofft sich finanzielle Unterstützung per Crowdfunding.
Das Unternehmen Astroprint hat mit AstroBox einen neuen 3D-Drucker-Touchscreen vorgestellt, der zu 80% aller Desktop-3D-Drucker kompatibel sein soll. Das ist aber nur ein kleiner Teil von dem, was Astroprint für private 3D-Drucker-Anwender und -Bastler bietet.
Der neue Desktop-3D-Drucker ClayXYZ vom gleichnamigen Hersteller kann mit Lehm drucken und konnte bereits nach kurzer Zeit sein Finanzierungsziel erreichen. Wir stellen den ClayXYZ einmal genauer vor.
Die Idee eines 3D-Druckers mit einer unbegrenzten Achsen hatten schon einige Unternehmen. Blackbelt ist mit dem Blackbelt 3D-Drucker nun scheinbar ein FDM-3D-Drucker gelungen, der mit einem Förderband ausgestattet ist und so das Drucken besonders langer Objekte ermöglicht.
Mit dem 3D-Drucker Obsidian hat der Hersteller Kodama einen 3D-Drucker für unter 50 Euro angekündigt. Sein Gehäuse ist aus Aluminium, er enthält ein Touch-Screen-Display und 2 Megapixel Webcam. Weitere technische Details und wie man an einen Obsidian für unter 50 Euro herankommt, kann hier nachgelesen werden.
Die SIDL 3D-Werkstatt hat mit dem HE80 einen Heaterblock vorgestellt, der eigenen Angaben zufolge bis zu 10 x schnelleres 3D-Drucken ermöglicht. Vor allem bei großen Druckobjekten soll der FLM HotEnd Block seine Vorteile ausspielen.
Auf Kickstarter wurde mit „Zimpure“ ein Filter für den 3D-Drucker vorgestellt. Herstellerangaben zufolge soll der Filter den Gasausstoß von 3D-Druckern um 90% reduzieren. Der Ausstoß ultrafeiner Partikel soll sich sogar um 99% senken lassen.
Amerika soll sein eigenes Dracula-Schloss bekommen. Mit einer Kickstarter-Kampagne und mit Hilfe der 3D-Drucker soll das unglaubliche Replikat möglich gemacht werden, welches nach seiner Fertigstellung als Hotel und Event-Location für Hochzeiten und Firmenfeiern dienen soll.
In Barcelona startete das Unternehmen Makness eine Kickstarter-Kampagne für den MK I. Der MK I ist ein Desktop-3D-Drucker für die ganze Familie, denn das Drucken soll so einfach sein, wie einen Kaffee aus einer Kapselmaschine zu bekommen. Und tatsächlich verfügt der MK I über ein Filamentkapselsysmte.
Das Team von E3D hat beschlossen die Produktion und den Vertrieb seiner BigBox sowie 3D-Druckteile und -Zubehör einzustellen. Ein wichtiger Punkt für das Unternehmen, aber auch für die Kunden ist, dass der Support weitergeführt wird. Und auch sonst können 3D-Drucker-Startups einiges von E3D lernen.