Ist es möglich Kleidung mit dem 3D-Drucker zu drucken? „Ja, klar“, werden einige zynisch behaupten, „du kannst dir das Plastik-Shirt ja gerne anziehen“. Doch die Möglichkeiten Kleidung mit dem 3D-Drucker zu erstellen, sind bereits weitaus fortgeschrittener. So lässt sich zum Beispiel unter Verwendung unterschiedliche Materialien und in Kombination mit einem dehnbaren, biologisch abbaubarem Gewebe Unterwäsche herstellen. Typische Ausgangsmaterialien sind zum Beispiel Latex und Baumwollfasern. Welche Möglichkeiten 3D-Drucker darüber hinaus noch bieten, Kleidung herzustellen, lest Ihr hier – auf unserer Themenseite: „Kleidung aus dem 3D-Drucker“, auch mit vielen weiteren Beispielen zum 3D-Druck in der Modeindustrie.
VIP TIE ist ein Luxusmodehersteller, der sich auf die Herstellung von Krawatten mit dem 3D-Drucker spezialisierte hat. Charakteristisch für die VIP TIE-Krawatten sind der hohe Grad an Detailgenauigkeit und ihr Stil. In einem Video gibt VIP TIE jetzt ausführliche Einblicke in seinen Herstellungsprozess.
PEAK Sport hat einen komplett mit einem 3D-Drucker hergestellten Sneaker entwickelt. Der Future Fusion PEAK3D war in wenigen Sekunden nach seiner Veröffentlichung im Online-Shop ausverkauft. PEAK Sport gilt schon länger als Innovationstreiber bei 3D-gedruckten Schuhen, die waren aber bisher meist nur zu Teilen in 3D gedruckt. Beim Future Fusion PEAK3D ist das anders.
Israel ist in der Kunst- und Modeszene eine bekannte Adresse für Modernität, Innovation und Experimentierfreudigkeit. Die Designerin GANIT GOLDSTEIN ist spezialisiert auf die Verwendung von 3D-Druckern zur Herstellung ihrer aufwendig kunstvollen Modeobjekte. Jetzt stellte Ganit Goldstein in Zusammenarbeit mit Stratasys seine neueste Kollektion Shifted Craft mit Schuhen aus dem 3D-Drucker vor.
Der österreichische Brillenhersteller neubau eyewear hat mit den Modellen Sarah 3D und Erwin 3D zwei neue Sonnenbrillen vorgestellt, die beide mit einem 3D-Drucker hergestellt werden. Beide Modelle sind in mehreren Farbvarianten erhältlich. Es sind nicht die ersten Brillen aus dem 3D-Drucker, die neubau eyewear auf den Markt gebracht werden.
Adidas bringt seinen Schuh AlphaEdge 4D in neuer Special Edition auf den Markt. Die Stella McCartney-Edition wurde mit der Modedesignerin zusammen entwickelt und verfügt über Teile aus dem 3D-Drucker, die mit dem CLIP-3D-Druckverfahren von Carbon hergestellt werden.
Das Animationsstudio LAIKA hat bereits über 100.000 Teile ihres Stop-Motion-Filmes mit Hilfe von 3D-Druckern von Stratasys realisiert. Aktuell besteht außerdem eine Kooperation mit dem Sportartikelhersteller NIKE. Der Schuh „Missing Link x Nike Air Max Susan“, der in dem aktuellen LAIKA-Film „Missing Link“ von der Hauptfigur getragen wird, wird bei NIKE erscheinen und Teile wurden ebenfalls mit Hilfe des 3D-Drucks realisiert.
Der Modehersteller Hugo Boss hat auf einer Fachkonferenz zum Thema Digitalisierung in der Modewelt gesprochen. Das Unternehmen stehe wie auch die gesamte Modewelt vor einem massiven Umbruch und beschreibt, wie es selbst mit Hilfe moderner 3D-Software seine Produkte digital entwickelt.
Der Brillenhersteller VIU Eyewear möchte mit Brillen aus dem 3D-Drucker den Brillenmarkt revolutionieren. Dafür lässt er sich einiges einfallen. Aktuell arbeiten Entwickler an Gesichtsscannern, die noch genauere Modelle für den Kunden ermöglichen.
Das britische Kunst- und Modeunternehmen Bottletop hat die Eröffnung von einem neuen Laden in in London angekündigt, bei dem sowohl Produkte wie Handtaschen als auch die komplette Innenfassade mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden. Fokus lag neben Design und Architektur auch auf Nachhaltigkeit. So wurden zum Beispiel aus dem Gummi alter Autoreifen Filamente gewonnen und für den 3D-Druck eingesetzt.
Das Chemie- und Materialunternehmen Lubrizol aus den USA hat seine neuen 3D-Drucker-Materialien präsentiert. Die polymerbasierten Materialien richten sich an Manufakturen, die 3D-Drucker für die Herstellung ihrer Sportschuhe einsetzen. Das Unternehmen ist zusätzlich eine interessante Kooperation eingegangen.
Ciska Barnard ist Designerin bei der Modemarke „BAMBSHELL“. Für die Wahl zur Miss Südafrika hat sie eine komplette Bademodenlinie entworfen. Ein SLS-Desktop-3D-Drucker half ihr dabei die Bademode um filigrane und einzigartige Details zu erweitern.
Bei der neuen Boyfriend Skeleton Watch von Chanel gibt es eine kleine Besonderheit. Die Zahnräder der Uhr wurden mit Hilfe von 3D-Druck hergestellt, genauer gesagt einem Verfahren, dass von Chanel als chemischer 3D-Druck bezeichnet wird. Was dahinter steckt.
Derzeit erforscht Amazon mit ausführlichen 3D-Scans von den Körpern seiner Kunden, wie sich diese im Laufe der Zeit verändern. Ziel ist es, möglichst gut zu verstehen, was ein Kunde braucht und wie er so wenig wie möglich zurückschickt. Mit Deep-Learning-Algorithmen und vielen 3D-Scans möchte Amazon künftig einen noch besseren Service seinen Kunden bieten und im Gegenzug dafür Geld sparen.
Der Schuhkauf ist nicht immer einfach. Mal ist der Schnitt zu unpassend, mal passt die Form nicht, mal gibt es keinen Schuh, der zu den speziellen Bedürfnissen des einzelnen Menschen passt und manchmal soll es einfach ein maßgeschneiderte Schuh sein und keiner von der Stange. Der dänische Schuhhersteller ECCO möchte das nun mit einem neuen System lösen. Mit „Quant-U“ hat ECCO ein System entwickelt, mit dem maßgeschneiderte Schuhe mit Hilfe von 3D-Druckern in kürzester Zeit direkt vor Ort hergestellt werden können. Auch 3D-Scanner kommen zum Einsatz.
An den Mailänder Modewochen laufen unzählige Models für viele unterschiedliche Designer. Da gilt es aufzufallen! Gucci hat das in diesem Jahr definitiv geschafft, mit einem ganz besonderem Accessoire für zwei seiner Models. Diese trugen während der Show Repliken ihrer Köpfe unter dem Arm. Die extrem realistischen Kopien wurden auf Grundlage von einem 3D-Scan und mit Hilfe eines 3D-Druckers hergestellt. Damit hat Gucci auf jeden Fall für Gesprächsstoff und Spaß in den Sozialen Medien gesorgt.
Adidas will sich bei der Fertigung seiner Produkte zunehmend der 3D-Druck-Technologie bedienen. Ziel von Adidas sei es, bis Jahresende 100.000 Paar Schuhe mit Sohlen aus dem 3D-Drucker herzustellen. Langfristig möchte der deutsche Hersteller und DAX-Konzern in der Fertigung 3D-gedruckter Schuhsohlen weltweit führend sein.
Einen Stift, um Mode zu entwerfen, haben schon zahlreiche Designer für sich entdeckt. Einen 3D-Druck-Stift für das Entwerfen einer kompletten Modelinien einzusetzen aber ist bisher einmalig. 3D Lace ist eine Couture Dessous-Kollektion, entworfen von der israelischen Designerin Eden Saadon. Kleidungsstücke, so leicht und zart, obwohl sie aus Plastik entstanden sind. Und die Dessous Kollektion ist erst der Anfang.
Die Fachhochschule für Manufaktur von Schuhen, „Institute of excellence in the footwear industry“ in Italien, setzt bei der Produktentwicklung auf die Möglichkeiten der 3D-Drucker und 3D-Scanner. Zum Einsatz kommen dabei 3D-Drucker vom deutschen Hersteller GermanRepRap, dessen Geräte sich auch bei anderen Schuhentwicklungsprojekten wiederfinden lassen, wie unser Beitrag zeigt.
Funktionale Kleidung liegt absolut im Trend. Von Feuchtigkeit, die absorbiert wird, bis hin zu UV-Strahlen, die durch Beschichtungen blockiert werden, gibt es sehr viele Möglichkeiten. Doch eines fehlt: Abkühlung. Ein Forscherteam der University of Maryland College Park (USA) ist mittlerweile der Lösung des Problems sehr nahe gekommen und verwendet dafür auch den 3D-Druck.
Der japanische Elektronikhersteller Casio stellt mit dem Mofrel einen 2,5D-Drucker vor, mit dem realistische Texturen wie Leder und Stoff auf Papier gedruckt werden können. Was hinter der 2,5D-Drucktechnologie steckt und welche Industriezweige von der Technologie profitieren können?