Ein Team aus Wissenschaftlern an einer Universität in den Niederlanden hat es geschafft einen Weg zu finden, wie mithilfe von 3D-Drucktechnologie Diabetes in Zukunft besser behandelt werden kann.
Der 3D-Druck hat sich in der Medizin mit rasanter Geschwindigkeit ausgebreitet. Es werden bereits seit einiger Zeit Zahnkronen, Hörgeräte und chirurgische Instrumente erfolgreich mit 3D-Druckern hergestellt. Selbst für die Herstellung von Tabletten wird der 3D-Druck heute teilweise schon angewendet. Der medizinische 3D-Druck, also der Einsatz von 3D-Druckern in der Medizin, unterstützt die Medizin besonders auf zwei Arten: Zum einen wird es Chirurgen ermöglicht, passgenaue Implantate zu erstellen. Zum Anderen können Ärzte und Chirurgen die Operationsvorbereitung an 3D-gedruckten Modellen üben und so ein besseres Verständnis über die geplante Operation erlangen. Das so genannte Bioprinting kann also eigener Bereich betrachtet werden und ermöglicht der Medizin mit Unterstützung der additiven Fertigung weitere Verbesserungen der Behandlungsmöglichkeiten.
Schätzungen zufolge hat bereits ein Drittel der Unternehmen aus dem Bereich der Pharmazie und Medizintechnik bereits Erfahrung mit dem 3D-Druck eingesammelt. Dennoch steht die additive Fertigung noch in einem harten Konkurrenzkampf mit traditionellen Herstellungsmethoden, was besonders den 3D-Druck großer Fertigungsserien betrifft. Hier würde der 3D-Druck sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, jedoch stellt das im medizinischen Bereich keine große Herausforderung dar, weil hier speziell für den Kunden zugeschnittene Lösungen hergestellt werden.
So macht der 3D-Druck im medizinischen Bereich beispielsweise die Entwicklung kundenspezifischer Implantate möglich. Diese erfüllen letztlich die individuellen Anforderungen der Patienten ohne Probleme.Ein Implantat hat die Aufgabe über einen längeren Zeitraum eine oder mehrere Funktionen eines Organs zu unterstützen, zu übernehmen oder es ganz zu ersetzen. Per Definition ist das Implantat komplett an den betroffenen Patienten und dessen Anatomie angepasst. Hier kommt der 3D-Druck ganz klar zum Vorschein und hilft bei der Fertigung individueller Prothesen oder Implantate.
Im medizinischen Bereich verwenden nun mehrere Unternehmen und bedeutende Akteure den 3D-Druck zur Fertigung individualisierter medizinischer Geräte. Durch den Einsatz der 3D-Drucktechnologie können Implantate und Prothesen leichter kostengünstige, komplexe und maßgeschneiderte Lösungen anbieten und die Fertigung von Zahn- und Gehörprothesen kann durch den 3D-Druck zusätzlich automatisiert werden.
Außerdem wird der 3D-Druck immer häufiger für das chirurgische Training angewendet. Die dritthäufigste Todesursache in den USA sind medizinische Fehler, die jetzt dank 3D-Druck reduziert werden können. Da immer mehr medizinische Geräte maßgeschneidert werden können, eignen sie sich ideal für die Herstellung individuall angepasster chirurgischer Modelle. Diese Modelle geben den Chirurgen die Möglichkeit, sich vor der Operation besser vorzubereiten. Zudem können dem Patienten die 3D-gedruckten Modelle vor der Operation gezeigt werden, so dass auch dieser alle Einsätze und Arbeitsschritte sehen und vor allem besser verstehen kann. Im Endeffekt soll der 3D-Druck die medizinischen Fehler reduzieren, was schon heute erreicht wird.
Mit fortschreitender Entwicklung der 3D-Drucktechnologie gewinnt auch eine dritte Art im medizinischen 3D-Druck an Bedeutung – das Drucken von Organen und menschlicher Stammzellen. Dieser medizinische Anwendungsbereich befindet sich allerdings noch in der Forschungsphase, obwohl bereits nennenswerte Resultate erreicht wurden.
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Ein Team aus Wissenschaftlern an einer Universität in den Niederlanden hat es geschafft einen Weg zu finden, wie mithilfe von 3D-Drucktechnologie Diabetes in Zukunft besser behandelt werden kann.
Einem Team aus Ärzten ist in China eine unmögliche Operation geglückt: Mithilfe von 3D-Druckern und deren Einsatz konnte einer Frau das Leben gerettet werden.
Dank der 3D-Drucktechnologie können sich Patienten mit schwerwiegenden Knieproblemen Hoffnung auf verbesserte Behandlungsmethoden machen. Einige ausgewählte Ärzte in den USA nutzen bereits den technologischen Fortschritt der Firma Conformis um bessere Ergebnisse für die Patienten zu erzielen.
Die niederländische Firma Xilloc hat diesen Monat ein Abkommen mit dem japanischen Unternehmen Next 21 getroffen. Demnach sollen Knochen aus dem 3D-Drucker schon bald in Krankenhäusern eingeführt werden.
Logan Prasser, Sean Halloran und Gvozden Suvajlo haben mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie einen GPS-Tracker entwickelt, der Alzheimer Patienten helfen soll. Für den Fall, dass die Person einen Raum verlässt oder sich von einem Ort entfernt, wird ein Signal an Betreuer, Familienangehörige oder Pfleger gesendet.
Kein Tag vergeht ohne neue Meldungen aus der 3D-Druckertechnologie. Auch wenn an manchen Tagen die als Meldungen nur ein müdes Lächeln aus uns hervorlocken, so sorgen an anderen Tagen Meldungen für großes Erstaunen. Nachrichten, die tatsächlich regelmäßig für Aufsehen sorgen, stammen definitiv aus der Medizin.
Forensiker des Victorian Institute of Forensic Medicine’s aus Australien möchten den 3D-Druck zur Visualisierung ihrer Untersuchungsergebnisse nutzen. Vor allem zur Erklärung ihrer Untersuchungsergebnisse gegenüber Laien könnte die 3D-Technologie sehr hilfreich sein.
Das US-Forscherteam des Wissenschaftlers Eric Campos von der Universität von Washington in Seattle hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bestäuben von Pflanzen mit Hilfe eines 3D-Druckers zu erforschen. Ihre Ergebnisse sollen Aufschlüsse über die Pflanzen-Bestäuber-Wechselwirkungen geben.
Ein Wissenschaftlerteam rund um Prof. Dr. Günter Finkenzeller vom Universitätsklinikum Freiburg möchte menschliche Knochen inklusive Gefäßzellen mit Unterstützung eines 3D-Druckers herstellen. Das Projekt leitet er zusammen mit Dr. Peter Koltay, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg.
Drei Studenten der „Rice University“ forschen an einem Verfahren, um Injektionen bei Menschen vollkommen schmerzfrei durchzuführen. Ihr Gerät aus dem 3D-Drucker soll betäuben und injizieren zugleich. Der Patient merkt von der Spritze gar nichts und wird keinem Stress, keinem Schmerz und keiner Angst ausgesetzt.
In China wurde ein weiterer Beweis dafür geliefert, wie wertvoll 3D-Drucker auch in der Medizin sein können. Eine Tumorpatientin profitierte von der technologischen Entwicklung und darf aufgrund der Möglichkeiten des 3D-Drucks ihren Arm behalten.
Realistische Handprothesen aus dem 3D-Drucker revolutionieren alle bisher dagewesenen Handprothesen. Steve Wood und das britische Unternehmen GyroBot helfen mit ihrem Ideenreichtum Kindern und Erwachsenen, die mit einer Behinderung leben müssen und machen ihr Leben angenehmer.
In der Medizin wird jeden Tag neues erreicht und oft passieren auch Wunder. Doch wie in allen Bereichen unseres Lebens auch, muss manchmal Technologie aushelfen. Das Stichwort „Bioprinting“ hat da schon einiges bewirken können. Neueste Forschungen kommen von der Medizinischen Universitätscenters VU in Amsterdam.
Ein chinesisches Unternehmen gab bekannt mit einem 3D-Drucker Knochen produziert zu haben. An Tieren wurden die ersten Knochen bereits getestet.
Ein Unternehmen aus China hat es geschafft Augenhornhaut und Hautgewebe mithilfe von 3D-Druckern herzustellen. Doch das soll längst nicht alles gewesen sein.
Schienen, die aus dem 3D-Drucker stammen und mit eingebauten Sensoren Menschen helfen können schneller zu genesen, sind jetzt anhand modernster 3D-Drucktechnik in Australien entstanden.
In Dresden hat ein Team aus Wissenschaftlern es geschafft mit 3D-Druckern Algenstrukturen auszudrucken, die für die Herstellung menschlicher Zellen von Bedeutung werden könnten. Doch hat das Projekt auch eine Zukunft?
Augen aus dem 3D-Drucker? Wenn wir denken es geht nicht mehr, kommen von irgendwo die Italiener her. 3D-Drucker und die dazugehörige Technik verändern unser Leben und das Tag für Tag. In der Medizin sind uns Implantate aus dem 3D-Drucker bekannt und auch das „Ausdrucken“ cooler Objekte kann sich jeder soweit vorstellen. Doch die Dimensionen, die man mit 3D-Druckern erreichen kann, ist viel größer als wir uns jemals hätten erträumen können.
3D-Drucker haben in der Medizin einen Meilenstein erreichen können. Maßgeblich daran beteiligt sind die Entwicklungen im Bereich des Additive Layer Manufacturing (ALM). Der folgende Artikel fasst die Fortschritte des 3D-Drucks in der Medizin mit ALM einmal zusammen.
Mit dem „Objet260 Dental Selection Printer“ hat Stratasys einen neuen 3D-Drucker für zahnmedizinische Anwendungen entwickelt. Das Gerät fertigt äußerst realistische zahnmedizinische Modelle und soll den 3D-Druck in der Zahnmedizin auf eine neue Stufe katapultieren.