Das amerikanische Institute for Maternal & Fetal Health hat herausgefunden, wie 3D-Drucktechnologie bei Föten mit Missbildungen eingesetzt werden kann. Ein wichtiger Schritt für Mütter und ungeborene Kinder.
Der 3D-Druck hat sich in der Medizin mit rasanter Geschwindigkeit ausgebreitet. Es werden bereits seit einiger Zeit Zahnkronen, Hörgeräte und chirurgische Instrumente erfolgreich mit 3D-Druckern hergestellt. Selbst für die Herstellung von Tabletten wird der 3D-Druck heute teilweise schon angewendet. Der medizinische 3D-Druck, also der Einsatz von 3D-Druckern in der Medizin, unterstützt die Medizin besonders auf zwei Arten: Zum einen wird es Chirurgen ermöglicht, passgenaue Implantate zu erstellen. Zum Anderen können Ärzte und Chirurgen die Operationsvorbereitung an 3D-gedruckten Modellen üben und so ein besseres Verständnis über die geplante Operation erlangen. Das so genannte Bioprinting kann also eigener Bereich betrachtet werden und ermöglicht der Medizin mit Unterstützung der additiven Fertigung weitere Verbesserungen der Behandlungsmöglichkeiten.
Schätzungen zufolge hat bereits ein Drittel der Unternehmen aus dem Bereich der Pharmazie und Medizintechnik bereits Erfahrung mit dem 3D-Druck eingesammelt. Dennoch steht die additive Fertigung noch in einem harten Konkurrenzkampf mit traditionellen Herstellungsmethoden, was besonders den 3D-Druck großer Fertigungsserien betrifft. Hier würde der 3D-Druck sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, jedoch stellt das im medizinischen Bereich keine große Herausforderung dar, weil hier speziell für den Kunden zugeschnittene Lösungen hergestellt werden.
So macht der 3D-Druck im medizinischen Bereich beispielsweise die Entwicklung kundenspezifischer Implantate möglich. Diese erfüllen letztlich die individuellen Anforderungen der Patienten ohne Probleme.Ein Implantat hat die Aufgabe über einen längeren Zeitraum eine oder mehrere Funktionen eines Organs zu unterstützen, zu übernehmen oder es ganz zu ersetzen. Per Definition ist das Implantat komplett an den betroffenen Patienten und dessen Anatomie angepasst. Hier kommt der 3D-Druck ganz klar zum Vorschein und hilft bei der Fertigung individueller Prothesen oder Implantate.
Im medizinischen Bereich verwenden nun mehrere Unternehmen und bedeutende Akteure den 3D-Druck zur Fertigung individualisierter medizinischer Geräte. Durch den Einsatz der 3D-Drucktechnologie können Implantate und Prothesen leichter kostengünstige, komplexe und maßgeschneiderte Lösungen anbieten und die Fertigung von Zahn- und Gehörprothesen kann durch den 3D-Druck zusätzlich automatisiert werden.
Außerdem wird der 3D-Druck immer häufiger für das chirurgische Training angewendet. Die dritthäufigste Todesursache in den USA sind medizinische Fehler, die jetzt dank 3D-Druck reduziert werden können. Da immer mehr medizinische Geräte maßgeschneidert werden können, eignen sie sich ideal für die Herstellung individuall angepasster chirurgischer Modelle. Diese Modelle geben den Chirurgen die Möglichkeit, sich vor der Operation besser vorzubereiten. Zudem können dem Patienten die 3D-gedruckten Modelle vor der Operation gezeigt werden, so dass auch dieser alle Einsätze und Arbeitsschritte sehen und vor allem besser verstehen kann. Im Endeffekt soll der 3D-Druck die medizinischen Fehler reduzieren, was schon heute erreicht wird.
Mit fortschreitender Entwicklung der 3D-Drucktechnologie gewinnt auch eine dritte Art im medizinischen 3D-Druck an Bedeutung – das Drucken von Organen und menschlicher Stammzellen. Dieser medizinische Anwendungsbereich befindet sich allerdings noch in der Forschungsphase, obwohl bereits nennenswerte Resultate erreicht wurden.
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Das amerikanische Institute for Maternal & Fetal Health hat herausgefunden, wie 3D-Drucktechnologie bei Föten mit Missbildungen eingesetzt werden kann. Ein wichtiger Schritt für Mütter und ungeborene Kinder.
Deutsche 3D-Implantat-Qualität jetzt auch in den Vereinigten Staaten erlaubt: Das Unternehmen joimax® erfreut sich der Freigabe durch das FDR und hofft damit noch mehr Menschen von Schmerzen befreien zu können.
Einem weiteren Ärzteteam aus China ist ein einmaliger, noch nie da gewesener Einsatz geglückt: Mit 3D-Drucktechnik konnte einem an Krebs leidenden Patienten das Leben gerettet werden.
Japanische Wissenschaftler konnten mithilfe eines 3D-Druckunternehmens ein Lebermodell entwickeln, das anderen Wissenschaftlern, Patienten und Ärzten dabei helfen soll die Besonderheiten des Organs besser zu verstehen.
Einem Ärzteteam aus China ist es gelungen das erste Brustbein-Implantat (aus Titan) aus dem 3D-Drucker in einen echten Patienten einzusetzen. Dieser Einsatz wird wohl sehr bald schon die Medizinforschung revolutionieren.
An der Universität in Nottingham ist einem Team aus Wissenschaftlern die Entwicklung einer neuen Biosubstanz gelungen, die mit 3D-Druckern hergestellt werden konnte und in der Lage sein könnte Knochenbrüche schneller zu heilen.
ConforMIS Inc. gibt es noch nicht lange, doch hat das Unternehmen mit 3D-Druckimplantate die Welt der Medizin begeistern können. Auch an der Börse kann es Erfolge verzeichnen.
Das australische Unternehmen 3D Medical hat den Auftrag nach einer geglückten Operation 25 seiner Kiefer-Implantate aus dem 3D-Drucker zu produzieren. Aus medizinischer Sicht ein weiterer, wertvoller Fortschritt.
Die Organisation Spectrum Health aus den Vereinigten Staaten hat erstmals ein 3D-Hybridmodell eines Herzens herstellen können. Ein Durchbruch in der Medizin, der in Frankfurt bei der CSI vorgestellt werden konnte.
Einem Ärzteduo aus Indien ist es gelungen mithilfe von 3D-Drucktechnik einen Eingriff durchzuführen, der nicht nur riskant, sondern auch in sehr wenigen Fällen von Erfolg gekrönt ist.
Das spanische Unternehmen Exovite begeistert mit einer Technik, durch welche Knochenbrüche dank 3D-Drucktechnik besser und schneller heilen sollen. Im September kommen die dafür entwickelten Produkte auf den Markt.
Die Universität Nottingham hat diese Woche bekannt gegeben eine finanzielle Unterstützung seitens des britischen Rats für Ingenieurswesen und Physikalische Forschung erhalten zu habe. Damit soll ein 3D-Drucklabor entstehen.
Die Nanobiologie darf heute schon einen Durchbruch feiern, denn das Northwestern Institut in Illinois plant die Entwicklung von 4D-Druckern, die schon bald die Welt der Biologie und Medizin revolutionieren wird.
Durchbruch erlangt – Ein amerikanischer Chirurg kann mithilfe von 3D-Druckern seinen Patienten genaue Duplikate ihrer Gesichter erstellen, die zeigen, wie sie nach den plastischen Eingriffen aussehen würden.
Das Startup-Unternehmen NecropSynth hat ein großes Ziel: Mithilfe von 3D-Drucktechnologie Laborratten entwickeln, um echte Tiere vor noch mehr medizinischen Tests zu bewahren.
In einem Kinderkrankenhaus in Shanghai sollen siamesische Zwillinge voneinander getrennt werden und das mithilfe von 3D-Druckern. Duplikate der Säuglinge sollen helfen den Eingriff zu üben.
Einer Studentin aus China ist die Entwicklung einer Armprothese gelungen, die aus dem 3D-Drucker stammt und in der Lage ist zu fühlen. So könnten Menschen, die auf Prothesen angewiesen sind ein neues Lebensgefühl geschenkt werden.
Die unterschiedlichsten 3D-Objekte können heute präzise und schnell hergestellt werden. Dabei sind sie vor allem in der Medizin wichtig und so konnte einer Patientin aus Großbritannien geholfen werden.
Peek heißt eine neue App aus Großbritannien, die mit einem aus dem 3D-Drucker stammenden Adapter an jedes Smartphone angebracht werden kann. Vor allem in Entwicklungsländern bedeutet dies ein Segen.
Einer Gruppe von Wissenschaftlern ist es gelungen ein Material zu entwickeln, das mit dem Einsatz von 3D-Druckern schon bald vielen Menschen helfen wird.