News zum Thema
Die Schüler der Neuen Mittelschule im österreichischen Ulrichsberg erhielten kürzlich einen 3D-Drucker der Marke Zortrax. Mit dem professionellen Einsteigergerät kann die Schule jetzt Schülerprojekte ins Leben rufen, die sich mit der Produktentwicklung und additiven Fertigung im Allgemeinen beschäftigen. Möglich machte die Anschaffung ein Sponsoring aus verschiedenen regionalen Unternehmen.
Der international tätige US-Mischkonzern General Electric (GE) plant seine Aktivitäten im Gesundheitswesen weiter auszubauen. Dafür sucht es nach neuen Ideen und Lösungen, die das Unternehmen vor allem in den Bereichen 3D-Druck, künstlichen Intelligenz und in der Patientenüberwachung sieht. Wir stellen die Pläne von GE einmal genauer vor.
Das South African National Council for the Blind unterstützt Menschen mit Sehbehinderung dabei, lesen zu lernen und die Welt besser zu verstehen. Dafür setzt die Organisation auf 3D-Drucker und die Unterstützung der Menschen weltweit, um im Zuge der Kampagne #3DPrinting4theBlind taktile Objekte für Kinder mit Sehbehinderung herzustellen und herstellen zu lassen.
Ein Schieberdrehgerät hilft es Mitarbeitern beim Sanitär bei Kontrolle der Armaturen diese ohne übermäßigen Kraftaufwand zu öffnen und zu schließen. Dieser aufwendig zu fertigende Metallgriff wurde nun durch einen Kunststoffgriff ersetzt. Dabei kamen industrielle Kunststoff-3D-Drucker von EOS zum Einsatz.
Fluglinien gehören zu den Unternehmen, die von der 3D-Drucktechnologie erheblich profitieren können. Die Einsparung von Gewicht bei den Bauteilen führ zur geringeren CO2-Emission aber auch Einsparungen bei den extrem hohen Spritkosten, die Fluglinien für ihre Flugzeuge ausgeben müssen. British Airways schließt sich jetzt der langen Liste an Luftfahrtunternehmen, die bereits 3D-Drucker einsetzen, an und zeigt wie es zukünftig Zeit, Geld und Gewicht einsparen will.
Bei dem Fahrzeug mit dem Namen YOYO (früher LSEV) vom italienischen Hersteller XEV handelt es sich um ein mit einem 3D-Drucker hergestelltes Elektroauto. Das Unternehmen ist mit seiner Entwicklung jetzt soweit, die Serienproduktion zu starten. Interessierte Käufer können das Fahrzeug jetzt auf Kickstarter erwerben und den Hersteller so bei der Finalisierung seiner Produktion finanziell unterstützen.
Das Kisawa Sanctuary Resort in Mosambik ist ein Luxus-Resort, das beim Bau auf 3D-Druck setzt. Gemeinsam mit traditionellen Baumethoden und Materialien aus Mosambik kommt auch der 3D-Sanddruck zum Einsatz. Wir werfen einen Blick auf die ersten Informationen, die es zum Resort gibt, welches im Sommer 2020 erstmals für Urlauber seine Türen öffnet.
Das österreichische Unternehmen und Spezialist für Anlagen- und Sondermaschinenbau Antemo hat einen Stratasys F900 3D-Drucker erworben. Damit möchte das Unternehmen seine Produktionskapazitäten erhöhen bei weniger Produktionskosten und schnellerer Fertigung.
Das finnische Unternehmen für intelligente Schiffs- und Energielösungen Wärtsilä setzt seit 2018 auf 3D-Druck. Nun möchte das Unternehmen mit den Metall-3D-Druckern von Markforged den Einsatz der additiven Fertigung weiter ausweiten und damit Geld und Zeit, vor allem bei Reparaturen und speziellen Kundenwünschen, sparen. Den Beginn macht das Unternehmen mit dem weltweit ersten CE-zertifiziertem Hebewerkzeug aus dem 3D-Drucker.
Der Technologiekonzern Siemens schloss mit dem schwedischen Energieversorger Göteborg Energi eine Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam wollen sie einen Weg finden, die Gasturbinentechnologie mit erneuerbaren Brennstoffen zu ermöglichen. Dabei helfen soll auch die 3D-Drucktechnologie.
Die Carpenter Technology Corporation hat 40 Millionen USD in das Emerging Technology Center (ETC) für fortgeschrittene 3D-Drucktechnologie investiert. Dies steht in North Alabama und wurde kürzlich eröffnet. Das Unternehmen, das Teil des Manufacturing Partner Networks von GE Additive ist, möchte verstärkt in North Alabama investieren.
Daimler Trucks & Buses plant verstärkt den 3D-Druck für die Herstellung seiner ihrer Omnibus-Ersatzteile einzusetzen. Dafür überprüft das Unternehmen derzeit, welche der 300.000 Omnibus-Komponenten bereits für die additive Fertigung geeignet sind. 200 Ersatzteile konnten bereits mit 3D-Druck unter besseren wirtschaftlichen Bedingungen hergestellt werden. Auch individualisierbare Nachrüstsets sind geplant.
Der Jaguar XE SV Project 8, der bereits im vergangenen Jahr erstmals präsentiert wurde, wurde zum Teil mit 3D-gedruckten Bauteilen hergestellt. Das berichtet der Automobilhersteller jetzt in einer Mitteilung. Das britische Unternehmen setzte dabei auf den 3D-Druck mit der HP Multi Jet-Technologie von HP Inc. Im Sommer wurde der Wagen erstmals auf dem Nürburgring getestet.
Die königliche australische Marine wird künftig auf die 3D-Drucktechnologie des Unternehmens SPEE3D setzen. Dabei wird es mit einer Investition von 1,36 Millionen Euro von der australischen Regierung unterstützt. Die Marine möchte den 3D-Druck vor allem für die Wartung von Versorgungs- und Patrouillenschiffen einsetzen.
Die US Air Force druckt Trainingsbomben und Übungsgranaten und Mörser mit dem 3D-Drucker in Lakenheath. Das spart eine erhebliche Menge an Zeit und Geld. Der 3D-Druck ist laut zuständigem Staff Sgt. Riddle selbst für Einsteiger mühelos erlernbar.
Das Kinazo E1 E-Bike vom slowakischen Hersteller Kinazo war erst kürzlich auf der Eurobike 2019 zu sehen. Das E-Bike, das mit einem Fahrradrahmen vollständig aus einem 3D-Drucker ausgestattet wurde, geht im nächsten Jahr in limitierte Serienproduktion. Laut dem Hersteller erhalten die neuen Fahrradbesitzer ein „E-Bike mit höchster Individualisierbarkeit“.
Oerlikon AM, der Geschäftsbereich für additive Fertigung bei der Oerlikon Group, geht eine Vereinbarung mit Siemens ein. Oerlikon AM wird künftig das Digital Enterprise Portfolio von Siemens in seine Unternehmensbereiche integrieren. Die Integration soll in zwei Jahren abgeschlossen sein und gehört zur Strategie von Oerlikon die 3D-Drucktechnologie weiter in die Unternehmensprozesse zu integrieren.
Das Münchner 3D-Druckunternehmen Kumovis stellt auf der formnext 2019 sein Ökosystem rund um den 3D-Drucker KUMOVIS R1 vor und richtet sich dabei vor allem an Interessenten aus dem medizinischen Sektor. Besucher können sich vor Ort mit Experten unterhalten und bekommen Lösungen vorgestellt. Das bietet Kumovis.
Die DIN SPEC 17071 wurde zur Qualitätssicherung beim industriellen 3D-Druck von TÜV Süd entwickelt und aktuell auf der formnext 2019 vorgestellt. Unternehmen sollen mit der Standardisierung eine risikominimierte und qualitätsgesicherte additive Fertigung innerhalb von einem halben Jahr aufbauen können. Wir geben Details zum Inhalt der neuen DIN SPEC 17071.
Etihad Engineering, verantwortlich für Wartung, Instandhaltung und Reparatur bei der Etihad Aviation Group, und der deutsche 3D-Drucker-Hersteller EOS GmbH haben gemeinsam in Abu Dhabi eine Fertigungsstätte für den 3D-Druck eröffnet. Damit sollen künftig leichtere Kabinenteile hergestellt werden. Gearbeitet wird unter anderem mit dem EOS P396 3D-Drucksystem. Eine Kooperation beider Unternehmen zur additiven Fertigung besteht seit einem Jahr.
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