Die kleinste Drohne der Welt heißt Piccolissimo und stammt aus einem 3D-Drucker. Sie kommt auf eine Größe von einem 20 Cent-Stück. Entwickelt wurde sie an der University of Pittsburgh in den USA.
Unter Drohnen werden unbemannte Fahrzeuge verstanden, die zumeist zu Luft aber auch auf Land oder im Wasser verschiedenste Missionen erfüllen. Während im privaten Bereich meist die Drohnen zu Luft zum Einsatz kommen, die s.g. Quadcopter(-Spielzeug-Drohnen), sind die militärisch eingesetzten Drohnen oft hochprofessionell und müssen unter teils extremen Bedingungen anspruchsvolle Aufgaben unterschiedlichster Arten erfüllen. Auf dieser Seite berichten wir über den Einsatz der 3D-Drucker und 3D-Drucktechnologie im Allgemeinen mit Bezug auf die Herstellung und Wartung von Drohnen verschiedenster Anwendungsbereiche.
3D-Drucker werden sowohl von heimischen Bastlern für eigene Hobby-Projekte genutzt, die s.g. Makers, als auch von Wissenschaftlern, die durch deren Einsatz neue Möglichkeiten bei ihren Forschungsarbeiten bekommen. Mittlerweile gibt es kaum noch einen Bereich, in dem der 3D-Druck nicht angewendet wird. So wird die additive Fertigung sowohl in der Automobilbranche und Luftfahrt als auch im Sport und sogar in Schulen eingesetzt. Die Anwendungsbereiche sind wesentlich vielfältiger. Daher wundert es nicht, dass diese Technologie auch den Bereich von Multicoptern und Drohnen erreicht hat.
3D-Drucker spielen bereits heute eine wichtige Rolle – sowohl privat als auch kommerziell. So können mit innovativen Druckmechanismen mit Leichtigkeit 3D-gedruckte und vielseitige Werkstücke schichtenweise hergestellt werden, die anschließend als Ersatzteile oder Einzelkomponenten zum Einsatz kommen. Außerdem können mit 3D-Druck zum Beispiel Landebeine, Landegestelle, Ausleger sowie ganze Gehäuse von Drohnen produziert werden. Dies ist besonders für den militärischen Einsatz interessant und das Militär ist der Meinung, dass die digitalen Technologien die Zukunft des Verteidigungssektors darstellen könnten.
So werden beispielsweise 3D-Drucker für die Herstellung der Drohnen-Abfangjäger eingesetzt, da die Herstellungskosten durch die additive Fertigung reduziert sowie die Herstellungszeiten beschleunigt werden. Darüber hinaus möchte man die 3D-gedruckten Drohnen zukünftig für Transport und Aufklärung nutzen, um sich den Einsatz von Menschen dabei zu sparen. Neben dem militärischen Einsatz können Drohnen aus dem 3D-Drucker auch für das Reparieren von Schlaglöchern über Nacht eingesetzt werden. 3D-gedruckte Drohnen sind einfach leichter, agiler und vor allem günstiger in der Herstellung und kommen daher in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz.
Auf dieser Themenseite erhalten Sie aktuelle Informationen über den 3D-Druck von Drohnen im privaten als auch militärischen Einsatz, sowie in anderen innovativen Bereichen. Hier erhalten Sie regelmäßig aktuelle Informationen zu Forschungen und Entwicklungen im Bereich der 3D-gedruckten Drohnen. Abonnieren Sie dazu unseren kostenlosen Newsletter und wir halten Sie auf dem Laufenden (zum Newsletter anmelden).
Die kleinste Drohne der Welt heißt Piccolissimo und stammt aus einem 3D-Drucker. Sie kommt auf eine Größe von einem 20 Cent-Stück. Entwickelt wurde sie an der University of Pittsburgh in den USA.
Im Rahmen eines Experiments israelischer, US-amerikanischer und südkoreanischer Forscher wurde gezeigt wie eine Drohne mit manipulierten 3D-Druckdaten zum Absturz gebracht werden kann. Der Drohnenpropeller unterschied sich beim Test nicht vom Original und zerbrach nach zwei Minuten Flugzeit.
Geheime Einblicke in das Labor von Amazon Prime Air, das Labor, zur Forschung und Entwicklung von Lieferdrohnen, die auch mit Hilfe der 3D-Drucker hergestellt werden. Amazon ludt jetzt erstmals in das Drohnenlabor in das britische Cambridge ein.
Der russische Rüstungskonzern UIMC hat eine Drohne aus einem 3D-Drucker hergestellt. Wesentliche Teile der Drohne stammen aus dem 3D-Drucker und können dem Rüstungskonzern zufolge schnell und vor Ort vom Militär am Einsatzort nachgebaut werden. Russische Medien feiern die Drohne als „Kamikaze-Drohnen“.
Professor Lee Cronin forscht seit mehr als 4 Jahren am 3D-Druck von Medikamenten. Bekannt wurde Cronin mit dem „Chemputer“, einem 3D-Drucker für Medikamente. In naher Zukunft ist seine Technologie sogar soweit, dass man Drohnen in einem Bad aus Chemie schichtweise herstellen kann.
Das US-Militär investiert in ein Programm, dass die Fertigung von einem Schwarm an Mini-Drohnen mit dem 3D-Drucker zum Ziel hat. Die Drohnen können von einem US-Kampfflugzeug nicht abgeschossen werden und haben zum Ziel den militärischen Gegner zu überwachen oder zu verwirren.
Eine für die Royal Navy entwickelte Drohne aus dem 3D-Drucker hat in einem Testflug eine Geschwindigkeit von über 140 km/ h erreicht. Die Drohne wurde von Forschern der Southampton University entwickelt und lässt sich aus 14 Teilen zusammenbauen.
Der Italiener Massimo Moretti verwirklicht derzeit seine Vision von einem gigantischen 3D-Drucker zum Bau von Häusern. Wir zeigen Euch die Videoaufnahmen einer Drohne des 12 Meter großen 3D-Druckers.
Die US-Navy hat auf ihrer USS Essex nicht nur einen 3D-Drucker an Bord, sondern auch die Möglichkeit mit unterschiedlichen Daten 3D-Druckdrohnen zusammenzubauen. Ein Schutzmechanismus für die Besatzung und ein weiterer spannender 3D-Druckeinsatz.
Die britische Navy hat vor einigen Tagen eine 3D-Druckdrohne der University of Southampton getestet. Auf einem wichtigen Schiff der Flotte konnte die Drohne dank eines Katapults ihren Testflug starten.
Das Unternehmen Marble wurde von Luft- und Raumfahrtingenieur Mathieu Johnson und vier weiteren Kollegen gegründet. Sie alle haben sich zum Ziel gesetzt unbemannte Luftfahrzeuge zu entwickeln, die 2D und 3D Karten erfassen sollen. Für dieses ambitionierte Ziel wurde die Drohne MRB-1 entwickelt. Bei der Entwicklung der Drohne kam dem Entwicklerteam die 3D-Technologie zugute.
Drohnen aus dem 3D-Drucker? Ein Cartoon von „Nelcartoons“ nimmt sich dem Thema „3D-Druck im Militär“ an. Was ist Eure Meinung zu diesem Thema?