US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.
Mit dem 3D-Drucker Gutes tun. In unserer neu geschaffenen Kategorie #3DprintWithLove möchten wir Ihnen gezielt Projekte vorstellen, die eines zum Ziel haben: anderen Mitmenschen, aber auch Tieren zu helfen. So können beispielsweise Gegenstände, die sehbehinderte Kinder nicht genau erblicken können, mittels 3D-Druck im kleineren Maßstab nachgebaut und den Kindern zum Ertasten gegeben werden. Auch Bücher für Blinde und Sehbehinderte können mit dem 3D-Drucker hergestellt werden, wie Sie in einem unserer Beiträge nachlesen können. Der Hashtag #3DprintWithLove wurde von dem Online-Magazin zum 3D-Druck 3D-grenzenlos ins Leben gerufen und soll auf alle via 3D-Druck realisierte Projekte aufmerksam machen, die kein oder nur ein geringes kommerzielles Interesse verfolgen, so aber schnell übersehen oder vielleicht auch nicht für ganz so wichtig erachtet werden können.
Dem möchten wir mit der Schaffung des neuen Hashtags entgegenwirken und werden hier regelmäßig neue Beiträge zu diesem Thema einstellen. Gerade Kinder sind von den Möglichkeiten des 3D-Drucks schwer begeistert. Sie können so ihre eigenen Spielsachen kreieren und Wirklichkeit werden lassen. Natürlich benötigen sie dazu die Unterstützung der Eltern. Wir möchten Ihnen in dieser Kategorie einige sehr interessante Projekte vorstellen, die mit dem 3D-Druck-Verfahren realisiert wurden. Zugleich würden wir uns aber auch über Ihre Ideen und Vorschläge freuen, die Sie uns gern als Kommentar zu dieser Rubrik oder zu einem der bereits vorhandenen Beiträge hinterlassen können. Schauen Sie immer mal wieder in diese Kategorie, um sich so über Neuigkeiten zu informieren, die wir mit dem Hashtag #3DprintWithLove versehen haben. Artikel zum Hashtag werden gekennzeichnet mit:
Unser Hashtag für diesen Artikel: #3DprintWithLove
US-Studenten haben mit SignBot einen Roboter entwickelt, der Gebärdensprache lernen und wiedergeben kann. Seine Hände stammen aus einem 3D-Drucker. SignBot kann auch die Gesten von Menschen nachahmen.
Das deutsche Startup diamond-inventics hat eine Minilabor entwickelt, dass krankmachende Keime vor Ort im Schnelltest nachweisen kann. Bisher mussten Proben erst in ein Labor geschickt werden, das Zeit und Kosten verursacht hat. Teile aus dem Labor wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt.
Nicht nur in Hamburg, sondern auch in Malaysia können Besucher ein Miniatur Wunderland besuchen. Die Exponate von „MinNature“ wurden zu großen Teilen mit 3D-Druckern hergestellt. Die Entwicklungsarbeit umfasste acht Jahre.
Einem Kardiologen des Children’s Hospitals in Los Angeles gelang es, mit Hilfe eines 3D-gedruckten Herzmodells das Leben eines Kindes zu retten.
Die Designerin Eliza Wrobel hat mit dem ZMoprh 2.0 SX 3D-Drucker einen Prototypen einer multiunktionalen Gehilfe hergestellt. Nur wenige Monate nach der Vorstellung des 2.0 SX Multitool 3D-Druckers findet dieser schon zahlreiche Anwendungen.
Menschen mit Beeinträchtigungen möchten ebenfalls ihren Hobbys nachgehen. Eines davon ist zweifelsohne die Fotografie. Mit der 3D-gedruckten Steuerungsvorrichtung „Zocus“ ist nun die Bedienung der Fotokamera mittels Tablet möglich.
Wissenschaftler der Universität Uppsala in Schweden haben ein Diagnosetool für das Smartphone mit einem 3D-Drucker entwickelt. Mit dem Smartphone-Aufsatz soll es zum Beispiel möglich Gewebeproben zu analysieren, um Krebserkrankungen erkennen zu können. Vor allem Dritte Welt Staaten sollen von der Low-Cost-Variante profitieren.
Die University of Glasgow entwickelt künstliche Knochen mit Hilfe der 3D-Drucker. Die Knochenimplantate sind für Opfer von Landminen und sollen in drei bis vier Tagen vollständig und invidiuell an die Opfer angepasst hergestellt werden können. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung eines ehemaligen Fussballprofis.
Ein Student des Ithaca Colleges in New York hat damit begonnen funktionale Handprothesen mit einem 3D-Drucker herzustellen. In Zusammenarbeit mit seinem Physik-Professors und der gemeinnützigen Organisation e-NABLE schaffen es seine Handprothesen auf einen Kaufpreis von 15 US-Dollar. Vor allem Kinder und Entwicklungsländer sollen davon profitieren.
Mit „TechforTrade“ ist in Afrika ein Projekt gestartet, mit dem Ziel preiswerte 3D-Drucker aus Elektroschrott herzustellen. Ein Software namens „Retr3D“ übernimmt dabei die digitale Konstruktionsarbeit, um die Herstellung der 3D-Drucker soweit zu reduzieren, dass die Anschaffungskosten nur noch weniger als 100 US-Dollar pro 3D-Drucker betragen.
Die Charity-Organisation „Act for Kids“ aus Australien hilft unter dem Projekt „Monster Crayons“ missbrauchten und vernachlässigten Kindern mit Buntstiften in Form von Monstern. In einer Crowdfunding-Kampagne konnte die Organisation jetzt 30.000 Dollar einsammeln. Möglich wurde dies erst mit Hilfe von 3D-Druckern.
Wissenschaftler, Naturschützer und Studenten aus Nicaragua machen Jagd auf Wilderer von Schildkröteneiern mit Hilfe von Repliken aus dem 3D-Drucker. Die Fake-Eier sind aus Silikon und enthalten einen GPS-Sender, der die organisierten Strukturen der Wilderer aufdecken soll.
Das „Royal Hospital for Sick Children“ in der schottischen Hauptstadt Edinburgh nutzte die 3D-Druck-Technologie, um für das neunjährige Mädchen Anya Storie ein neues Ohr anzufertigen. Das Mädchen leidet unter einer angeborenen Mikrotie (Ohrmuschelfehlbildung), die auch Auswirkungen auf ihr Gehör hat.
Das karibische Inselparadies Bonaire zählt zu den schönsten Orten auf unserem blauen Planeten und wurde als Testgebiet für eine neue 3D-Technologie ausgewählt. Künstliche Korallenriffe aus Sand und Kalkstein sollen weltweit Lebensräume retten und vor ihrem Niedergang bewahren.
Ein deutsches Forscherteam der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Fachhochschule Lübeck haben in dem Projekt „3DPro“ eine Methode zur Herstellung von Low-Budget-Prothesen für Menschen in Krisenregionen und Dritte Welt Länder entwickelt. Die Prothesen werden mit einem 3D-Drucker gefertigt.
Nachdem das Videospiel für Mobilgeräte Pokémon Go nun in beinahe jedem Land weltweit veröffentlicht wurde, kristallisiert es sich immer mehr zum absoluten Super-Trend heraus. Auch Makers weltweit reagieren auf diesen Mega-Hype und entwerfen fleißig Pokémon-Monster und andere interessante Utensilien für Pokémon Go mit ihrem 3D-Drucker. Auf dieser Seite stellen wir einige der interessantesten Makers-Projekte vor.
Ein Team aus Bioingenieuren nutzt die Möglichkeiten der 3D-Drucker, um die vom Aussterben bedrohten Unpaarhufer-Nashörner vor Wilderei zu retten. Mit Hilfe von einem speziellen Biomaterial und einem 3D-Drucker werden 1:1 Replikas der begehrten Hörner angefertigt. Langfristig soll so der komplette Schwarzmarkt für die Hörner lahmgelegt werden.
In Taiwan verlor eine Katze drei ihrer vier Beine an einer Schleifmaschine. Ärzte fertigten der Katze Beinprothesen mit einem 3D-Drucker, denn die Katze war schwanger. Doch es sollte nicht der letzte Schicksalsschlag für die Katze werden, kurz darauf verlor sie alle ihre Katzenbabys. Und ist heute trotzdem glücklich. Die ganze Geschichte hier.
An der University of Illinois konnte jetzt einem wildlebenden Adler das Leben gerettet werden, in dem man ihm passgenaue Knochen aus einem 3D-Drucker einsetzte. Das Tier erlitt eine Schussverletzung dem eine fehlerhafte Heilung folgte. Der Rettung stand allerdings ein ungewöhnliches Probleme im Wege.
Der Raufbold „Huizai“ erhält nach einer Rangelei mit einem anderen Kakadu eine Schnabelprothese aus dem 3D-Drucker. Bei der Rauferei verlor der Kakadu die Spitze von seinem Schnabel. Er droht zu sterben. Mit der künstlichen 3D-Prothese konnte das Leben von Huizai gerettet werden.